Lexikon des gesamten Buchwesens Online

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Subject: History

Herausgegeben von Severin Corsten, Stephan Füssel, Günther Pflug und Friedrich Adolf Schmidt-Künsemüller

Das Lexikon des gesamten Buchwesens ist eine wissenschaftlich zuverlässige Darstellung des gesamten Wissens vom Buch, verstanden als die graphische Materialisierung geistiger Inhalte mit dem Ziel ihrer Erhaltung, Überlieferung und Verbreitung in der Gesellschaft.

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Dia

(4 words)

Siehe Diapositiv

Diacora-Verfahren

(39 words)

Author(s): C. W. Gerhardt
ist eine bestimmte fotografische Technik, die man zur Herstellung von Druckvorlagen für den dreidimensionalen Druck einsetzt. Das D. besteht darin, daß von dem gewünschten Objekt mehrere Aufnahmen aus bestimmten, genau festgelegten Winkeln gemacht werden. C. W. Gerhardt

Diagonales Lesen

(5 words)

Anlesen Lesetechniken

Diagramm

(28 words)

Author(s): N. Henrichs
schematische, meist graphische Darstellung von Ereignisfolgen, Aufbaustrukturen, statistischen Daten, dient im Informationsbereich als Datenflußplan oder als Programmstrukturplan der Veranschaulichung von Informationsflüssen bzw. von Programmabläufen. N. Henrichs

Diakritische Zeichen

(127 words)

Author(s): G. Hanßon
Als solche werden graphische Elemente bezeichnet, die über dem oder unter dem oder auch im Buchstaben gesetzt werden und dessen Lautwert verändern. Für die nationalsprachlichen Varianten der Lateinschrift ist neben den aus dem Griech. übernommenen Akzenten und deren Weiterentwicklungen (Tilde, Hacek) sowie der Cedille vor allem das Trema über Vokalen zu erwähnen (dt. ä, ö, ü). Daneben finden sich Querstriche (z. B. poln. I), der Längenstrich (Makron) über Vokalen (Lesehilfe im Lat., orthographis…

Dialektwörterbücher

(210 words)

Author(s): H. Rosenfeld
Im Gegensatz zum schriftsprachigen Gesamt-Wb. wollen D. (Mundart-Wb.er) den sprachlichen Reichtum und die Eigenart kleinerer Landschäften widerspiegeln. Seit dem 17. Jh. erschienen Liebhabersammlungen, oft «Idiotikon» genannt. Erstes der wiss. dt. D. ist J. A. Schmellers «Bayerisches Wb.» (1827–1837), das auf Schriftquellen und mündlicher Befragung beruht. Es wurde Vorbild für das 1862 begonnene große «Wb. der schweizerdeutschen Sprache» (13 Bde. 1881–1973, Rest in Arbeit). Bis 1937 wurde der de…

Dialog

(79 words)

Author(s): G. Pflug
ist das älteste, bereits in den 1960er Jahren vom Lockheed Research Laboratory in Palo Alto (California) entwickelte Retrievalverfahren für elektronische Datenbanken, das in Ablösung der bis dahin eingesetzten, auf Batch-Operationen basierenden Techniken ein interaktives Arbeiten zwischen dem Anfragenden und der auf Magnetplatten gespeicherten Datenbank ermöglicht. Die Firma hat dieses System zur Grundlage für ein weltweites Angebot zur Recherche in mehr als 200 verschiedenen Datenbanken gemacht…

Dialogbetrieb

(71 words)

Author(s): C. Boßmeyer
Lösung einer Aufgabe mit Hilfe einer Datenverarbeitungsanlage im Dialog zwischen dem Benutzer, der Fragen an die Anlage stellt, und der Anlage, die Antworten gibt (Mensch-Maschine-Kommunikation). Der D. findet dabei zwischen einer Datensichtstation und einem Informationssystem statt. Typische Anwendungen im D. sind z. B. Suchfragen an ein Information Retrieval System (etwa in einer Bibliothek bezüglich deren Bestand). Im Dialog können auch Programme entwickelt und getestet werden (interaktive Programmierung). C. Boßmeyer

Dialogus creaturarum

(191 words)

Author(s): H. Rosenfeld
Diese dem Mailänder (?) Nicolaus Pergamenus (14. Jh.) zugeschriebene Schrift bringt Fabeln in Dialogform, Gespräche lehrhafter Art zwischen Säugetieren, Vögeln, Fischen, z. B. zwischen Storch und Vögeln über einen erbeuteten Hasen, zwischen Wolf und Esel, aber auch zwischen Fischer und Fisch und sogar zwischen Merkur und dem Ysop-Kraut. Der mit 121 Kontur-Holzschnitten versehene lat. Druck des Gerard Leeu in Gouda 1480 war so erfolgreich, daß Leeu 1481 und 1482 in Gouda, 1486 und 1491 in Antwerp…

Dialógus inter Salomonen! et Marcolphum

(134 words)

Author(s): S. Corsten
Das im 15. Jh. häufig gedruckte Werk ist in dieser Fassung im 12. Jh. entstanden, geht aber in seinem Kern auf ältere talmudische und byzantinische Quellen zurück. Es parodiert die für gelehrte Auseinandersetzungen im MA sehr geschätzte Form des Dialogs und berichtet von der Auseinandersetzung zwischen Salomon und dem ungestalten Markolf, bei der die bäuerliche Pfiffigkeit des letzteren den Sieg über den ob seiner Weisheit sprichwörtlich gewordenen König davonträgt. Der Dialog liegt in 27 lat. I…

Diamant

(96 words)

Author(s): R. Busch
Schriftgradbezeichnung, die im dt.-franz. Einheitssystem (Didotsystem) den 4-Punkt-Grad (4 Punkt = 1,504 mm) benennt. Im engl.-amer. System steht der Begriff «Diamond» für den 4/2-point-Grad (4/2 point = 1,581 mm). Während zu Zeiten des Bleisatzes die kostbaren und in ihrer Winzigkeit skurrilen Lettern im D.-Schriftgrad nur in wenigen Setzereien vorhanden waren, ist bei den meisten Lichtsatzanlagen die Ausgabe so kleiner Schriften möglich. D.-Schriften, die mit bloßem Auge sehr schlecht zu lesen sind, werden z. B. zum Satz von Büchern kleinsten Formates benutzt. R. Busch Bibli…

Diamantschrift

(66 words)

Author(s): Red.
nannte Gardthausen jene griech. Minuskelschrift des 10. Jh.s, deren Zeichen «wie Diamanten funkeln und mit einem Diamanten eingerissen zu sein scheinen». D. ist eine Rundschrift, «die nicht durch äußere Pracht der Ausstattung und Farben, sondern bloß durch die schöne Form der einzelnen Buchstaben wirkt». Gardthausen zählte dazu cod. 421 der Bibl, des Sinaiklosters. Red. Bibliography Gardthausen, V.: Griech. Paläographie. Bd. 2. Leipzig 1913, S. 210.

Diamond

(4 words)

Siehe Diamant

DIANE

(32 words)

Author(s): N. Henrichs
(Abk. für Direct Information Access Network for Europe) zusammenfassende Bezeichnung aller über das von der Kommission der Europäischen Gemeinschaft 1980 in Dienst genommene elektronische Datenübertragungsnetz EURONET angebotenen Informationsdienste. N. Henrichs

Diane de Poitiers

(150 words)

Author(s): A. Labarre
Duchesse de Valentinois, * 31. 12. 1499 in Etoile, † 22. 4. 1566 in Anet, Tochter eines Bibliophilen, des Comte de St. Vallier, und Geliebte Heinrichs II. Ihre Bibl, blieb im Schloß Anet, bis sie 1724 mit dem Nachlaß der Princesse de Condé versteigert wurde. Viele schöne Einbände, gekennzeichnet durch das D, den Halbmond, durch Köcher und Pfeil oder das Grabmal, kaufte bei dieser Gelegenheit Guyon de Sardieres, dessen Slg. dann vom Herzog La Vallière erworben wurde. A. Labarre Bibliography Cat. des mss. trouvés après le décès de Mme la Princesse dans son Chateau Royal cTAnet. Paris 1724 Rous…

Diapositiv

(45 words)

Author(s): W. Theuring
wird ein positives Einzelbild, auch «Durchsichtsbild» oder «Dia» genannt. Es wird auf Schwarzweißfilm oder Farbumkehrfilm hergestellt. Aufgrund seiner Transparenz eignet sich das Diapositiv sowohl zur Großprojektion als auch als Ausgangsmaterial für Druckbilder. W. Theuring Bibliography Dumont's Lexikon der Fotografie. Köln 1978 Fotolexikon. München 1979.

Diäresis

(4 words)

Siehe Trema

Diarium

(145 words)

Author(s): B. Bader
(lat.) Tagebuch, tageweise Aufzeichnungen, tageweiser Bericht. Das Wort erscheint erstmals bei dem röm. Historiker Sempronius Asellio (um 100 v. Chr.) als Entsprechung des griech. έφήμεϱις Im antiken und ma. Lat. in dieser Bedeutung sehr selten, begegnet es neuzeitlich in Titeln von Büchern, Ztg. und Zss., die über aktuelle oder jüngst vergangene Ereignisse ausführlich berichten. Beispiele: «Wienerisches D.» (Ztg. des 18. Jh.s), «D. Europaeum ... oder kurtze Beschreibung denckwürdigster Sachen, so sich ... in Europa ..…

Diaskeuastes

(67 words)

Author(s): B. Bader
(griech. διασϰευατής = «Ordner») Im griech. Altertum: 1. Korrektor, der das von einem Schreiber geschriebene Buch durchkorrigierte. 2. Kritischer Bearb. eines Textes, Philologe. In der antiken Philologie wurde der Begriff oft polemisch verwendet, indem man einem D. Entstellung des Textes vorwarf und damit eigene Änderungsvorschläge zu rechtfertigen suchte. B. Bader Bibliography Lehrs, K.: De Aristarchi studiis Homericis. 3. Aufl. Leipzig 1882 (ND Hildesheim 1964), S. 330.

Diaskop

(4 words)

Siehe Durchsichtlesegerät
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