Lexikon des gesamten Buchwesens Online

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Subject: History

Herausgegeben von Severin Corsten, Stephan Füssel, Günther Pflug und Friedrich Adolf Schmidt-Künsemüller

Das Lexikon des gesamten Buchwesens ist eine wissenschaftlich zuverlässige Darstellung des gesamten Wissens vom Buch, verstanden als die graphische Materialisierung geistiger Inhalte mit dem Ziel ihrer Erhaltung, Überlieferung und Verbreitung in der Gesellschaft.

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DV

(4 words)

Siehe Datenverarbeitung

DVA

(5 words)

Siehe Deutsche Verlags-Anstalt

DVA-Stiftung

(95 words)

Author(s): E. Henze
GmbH, Stuttgart, wurde 1980 aus privaten Mitteln mit einem Stammkapital von 5oTsd. Dt. Mark gegr. Die Stiftung verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinn der §§ 51 ff. der Abgabenordnung der BRDeutschland durch Förderung der Allgemeinheit auf materiellem, geistigem und sittlichem Gebiet. Diese Zwecke werden durch Förderung von Wissenschaft und Forschung, Bildung, Erziehung und Völkerverständigung, insbes. auf den Gebieten des Verlagswesens, der Publizistik und Zeitungsw…

DVEB

(7 words)

Siehe Deutscher Verband Evangelischer Büchereien

Dwiggins, William Addison

(69 words)

Author(s): G. Stresow
*19. 6. 1880, † 25. 12. 1956, amer. Buch- und Schriftkünstler, Kalligraph, Marionettenspieler, wohl der einfallsreichste unter den vielen Talenten in der amer. Buchkunst der ersten Jahrhunderthälfte. Zahlreiche Linotype-Druckschriften, darunter Caledonia, Electra. Unter dem Pseudonym Hermann Püterschein Gründung einer fiktiven Society of Calligraphers. D. verfaßte «Layout in Advertising» (New York 1928). G. Stresow Bibliography Postscripts on Dwiggins. Ed. P. A. Bennett. 2 Bde. New York 1960.

Dwysborow, J ohannes van

(9 words)

Siehe Doesborch, Jan van

Dybwad, Jacob

(76 words)

Author(s): T. Nielsen
* 20. 7. 1823 aufVsekero bei Christiania, † 4. 9. 1899 in Christiania, norw. Buchhändler. In Deutschland und Paris ausgebildet, arbeitete D. ab 1848 mit seinem Bruder C. A. D. zusammen, seit 1852 aber als eigener Sortimenter. Er hatte bes. Beziehungen zur Akad. d. Wiss. und zur UB, welcher er in schwierigen Zeiten Zss. kostenlos lieferte. Die angesehene Buchhandlung ist noch heute in Familienbesitz. T. Nielsen Bibliography Dybwad, V.: Bokhandler J. D. Oslo 1942.

Dyck, Ant onius van

(9 words)

Siehe Dijck, Antonius van

Dyck, Christoffel van

(8 words)

Siehe Dijck, Christoffel van

Dyck, Johann Gottfried

(102 words)

Author(s): D. Debes
* 24. 4. 1750 in Leipzig, † 21. 4. 1813 ebd., Buchhändler und Schriftsteller. Nach Studien in Leipzig und Wittenberg, dort 1788 mit der Magisterwürde abgeschlossen, übernahm er die urspr. um 1660 von Georg Heinrich Frommann gegründete, 1745 von seinem Vater Johann Gottfried D. erworbene und seit 1746 unter eigenem Namen firmierende Verlagsbuchhandlung. Als Schriftsteller und Übers, selbst in umfangreichem Maße tätig, verlegte er zeitgenössische Autoren und gab u. a. das «Komische Theater der Fra…

Dyetransferverfahren

(56 words)

Author(s): O. M. Lilien
Ungefärbte Halogensilberschichten werden unter den Farbauszugsnegativen belichtet, gerbend entwickelt und mit heißem Wasser zu bildmäßigen Reliefs ausgewaschen, die dann mit Pinafarbstoffen gelb, rot und blau eingefärbt werden. Die drei Farbstoffbilder werden passergenau auf ein gelatiniertes Papier abgesaugt (transferiert). Mit diesem Verfahren lassen sich sehr leuchtende und außerordentlich gute, lichtechte Farbkopien aufbauen. O. M. Lilien

Dyon (auch Dion), Adam

(104 words)

Author(s): H.-O. Keunecke
Buchdrucker und Buchführer zunächst in Nürnberg (1509–1518). Er siedelte um 1519 nach Breslau über, wo er zwischen 1531 und 1534 starb. Er brachte vor allem Kleindrucke volkstümlicher Art, aber auch Schriften von Luther heraus. Im Frühjahr 1524 hielt er sich vorübergehend wieder in Nürnberg auf, wo er wegen des Verkaufs einer «schendlichen form» bestraft wurde. H.-O. Keunecke Bibliography Hampe, T.: Nürnberger Ratsverlässe über Kunst u. Künstler im Zeitalter d. Spätgotik u. Renaissance. Bd. 1. Wien/Leipzig 1904, Nr. 1444–1446; Benzing S. 65 und 353 Schanze, F.: Einblattdrucke v…

Dyslexie

(43 words)

Author(s): R. Valtin
Eine aus dem amer. Sprachraum übernommene Bezeichnung («dyslexia») für eine isolierte schwere Lesestörung, die sich häufig als therapieresistent erweist und deren Ursprung in neurologischen Störungen (z. B. cerebrale Unreife) vermutet wird. Legasthenie R. Valtin Bibliography Critchley, M.: The dyslexie Child. London 1973.

Dzialynski, Adam Titus

(139 words)

Author(s): A. G. Swierk
Graf, * 24. 12. 1796 in Posen, † 12. 4. 1861 ebd. Begründer der Bibl, zu Körnik bei Posen (1828). D. sammelte für seine «bibliotheca patria» systematisch Hss. und Drucke zur poln. Gesch. Vor 1830 zählte die Slg. ca. 8 Tsd. Bde., darunter viele Unikate. Gestützt auf diese Bestände, begann D. ab 1829 mit der Herausgabe von Quellen zur Gesch. Polens und Litauens. Sein Sohn, Jan Kanty D. (* 28. 9. 1829, † 30. 3. 1880), führte das Werk seines Vaters weiter und vermehrte die Slg. um Werke aus dem Bereich der Naturwissenschaften, insbes. der Mathematik. Jans Neffe und Erbe, Wladyslaw Zamoyski, ve…

Dziatzko, Karl

(383 words)

Author(s): G. Pflug
* 27. 1. 1842 in Neustadt (Oberschlesien), † 13. 1. 1903 in Göttingen, dt. Bibliothekar. Er studierte von 1859 bis 1863 klassische Philologie in Breslau und Bonn und war unter Friedrich Wilhelm Ritschl als Amanuensis an der Neukatalogisierung der UB Bonn beteiligt. Nach einigen Jahren Lehrtätigkeit an Gymnasien in Oppeln und Luzern wurde er 1871 Vorstand der UB Freiburg, wo er sich im gleichenjahr auch für klassische Philologie habilitierte. 1872 wurde er nach erneutem kurzen Zwischenspiel als G…