Religion in Geschichte und Gegenwart

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Subject: Religious Studies

Edited by: Hans Dieter Betz e.a.

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Coccejus

(304 words)

Author(s): Groot, A. de
[English Version] (Coch), Johannes (9.8.1603 Bremen – 5.11.1669 Leiden). 1630 wurde er Prof. in Bremen (Philologia sacra), 1636 in Franeker (Hebr.; 1643 Theol.) und 1650 in Leiden (Theol.). Als Student hatte er von M.Martini (Bremen) ein bleibendes Interesse für die jüd. und die isl. Rel., von S.Amama (Franeker) eine gründliche Schulung in den bibl. Sprachen erhalten. Seine Arbeit zur Kommentierung fast aller Bibelbücher und zur Vorbereitung seines großen »Lexicon et commentarius sermonis hebraici …

Cochlaeus

(249 words)

Author(s): Burger, C.
[English Version] (eigentlich Dobeneck), Johannes (1479 Raubersried, Pfarrei Wendelstein [daher cochlea, »Wendeltreppe«], Mittelfranken – 10./11.1.1552 Breslau), Studium der Artes und der Theol. in Köln, 1510 Rektor der Nürnberger Lateinschule, Humanist, Studium der Rechte in Bologna, 1517 Dr. theol. Ferrara, 1518 Priesterweihe in Rom und Ernennung zum Dekan des Frankfurter Liebfrauenstifts, Gegner Luthers nach Lektüre von »De captivitate Babylonica ecclesiae praeludium«, 1526 Kanoniker von St.Vikto…

Cochrane

(138 words)

Author(s): Anderson, A.H.
[English Version] Cochrane, Thomas (1866 Greenock, Schottland – 1953). Nachdem er sein Medizinstudium in Glasgow beendet hatte, wurde C. 1897 von der London Missionary Society in die Mongolei entsandt. 1904 gründete er das Peking Union Medical College und fungierte bis 1915 als dessen erster Direktor. Nach England zurückgekehrt, rief er 1923 die Zeitschrift »World Dominion« und im folgenden Jahr den Survey Application Trust ins Leben. In beiden Unternehmungen arbeitete er u.a. mit dem Missiologen R…

Codde, Geschwister

(12 words)

[English Version] Codde, GeschwisterRijnsburger Kollegianten

Code civil

(13 words)

[English Version] Code civilnapoleonische Epoche

Codex Iuris Canonici/1917.

(560 words)

Author(s): Puza, R.
[English Version] Seit den Vorarbeiten zum I. Vaticanum bestand die Absicht einer Neuordnung des kanonischen Rechts. Sie wurde jedoch von den Päpsten in der Folge nicht aufgegriffen. Entstanden sind mehrere private Entwürfe, die die Methode des CIC schon vorwegnehmen. Die definitiven Arbeiten begannen mit Pius X. (Motu Proprio »Arduum sane munus«, 19.3.1904). Ihr Ziel war es, das zersplitterte Recht in den großen und wichtigen Fragen des kirchl. Lebens zu vereinheitlichen. In der Folge wurden ein…

Codex Iuris Canonici/1983

(385 words)

Author(s): Puza, R.
[English Version] . Johannes XXIII. hatte ein aggiornamento des Kirchenrechtes angekündigt. Durch das II. Vaticanum schien der Codex von 1917 überholt. Bereits am 28.1.1963 wurde eine Reformkommission errichtet (Kardinalskommission und Konsultoren). Die Arbeit am neuen CIC wurde unter breiter Einbeziehung der kirchl. Öffentlichkeit durchgeführt. Einzelne Entwürfe wurden auch zurückgezogen. Johannes Paul II. sanktionierte und promulgierte den CIC am 25.1.1983. Am 27.11 .1983 trat das Werk in Kraft.…

Codex Iustinianus.

(499 words)

Author(s): Kaiser, W.
[English Version] Zu Beginn des Jahres 528 setzte Kaiser Justinian I. (527–565) eine aus hochrangigen Verwaltungsbeamten bestehende Kommission mit dem Auftrag ein, alle Kaiserkonstitutionen, die bereits in früheren Sammlungen enthalten (Codex Gregorianus, Codex Hermogenianus, Codex Theodosianus) oder später ergangen waren, in einem sachlich gegliederten Codex zu sammeln, der seinen Namen tragen sollte. Die Kommission sollte den Rechtsstoff sowohl straffen als auch vereinheitlichen und zu diesem Z…

Codex Theodosianus.

(527 words)

Author(s): Kaiser, W.
[English Version] Der CTh. enthält in 16 Büchern privatrechtliche, verwaltungsrechtliche und kirchenrechtliche Konstitutionen christl. Kaiser aus den Jahren 312 bis 437. Am 15.2.438 von Theodosius II. (408–450) für das Ostreich publiziert, von Valentinian III. (425–455) in demselben Jahr für den Westen übernommen, trat der CTh. zum 1.1.439 für das Gesamtreich in Kraft. Der CTh. wirkte exklusiv, die originalen Konstitutionen verloren in dem erfaßten Zeitraum ihre Gültigkeit. Für die vorangehende Z…

Coe

(242 words)

Author(s): Tippen, B.A.
[English Version] Coe, George Albert (26.3.1862 Mendon, NY – 9.11.1951 Claremont, CA). Prof., University of Southern California, 1888–1890; Northwestern University, 1891–1909; Union Theological Seminary (NY), 1909–1922; Teachers College, New York, 1922–1927. Als erster Prof. für Religionspäd. an einem ev. Seminar in den USA wurde C. 1909 an das Union Theological Seminary berufen, wo er seine Antrittsvorlesung zum Thema »Can Religion Be Taught?« hielt. Im selben Jahr wurde er zum Präsidenten der Reli…

Coelestin

(112 words)

Author(s): Markschies, C.
[English Version] (besser: Caelestin)  I. Papst 422–432. C. versuchte als Nachfolger von Bonifatius I., den röm. Primat zu festigen, stieß dabei 424 allerdings auf den Widerstand afrikanischer Bischöfe. Außerdem bekämpfte er den Pelagianismus (Pelagius) und seit 430 Nestorius; dieser Auseinandersetzung ist die Mehrzahl seiner Briefe gewidmet. Schließlich sandte er 429 Germanus von Auxerre und 431 Palladius, den »Keltenbischof«, zur antipelagianischen Mission nach England und Irland. Christoph Markschies Bibliography CPL 1650–1654 PL 50, 417–558 ACO I/1/7, 125–137; I…

Coelestiner/Coelestinerinnen

(274 words)

Author(s): Eder, M.
[English Version] . Der männliche Zweig (Einsiedler vom hl. Damian, Fratres de Spiritu Sancto, Coelestini, OSBCoel) wurde zw. 1240 und 1243 als streng asketische Mönchsgenossenschaft von Pietro del Morrone (später Papst Coelestin V.) nach der (um Konstitutionen ergänzten) Benediktsregel gegründet und von Urban IV. 1263 bestätigt. Rasche Ausbreitung in Italien und ab 1300 in Frankreich; einige Klöster auch in Spanien, Belgien und Deutschland (Oybin bei Zittau, Prag, Karlstein in Sachsen, Dürkheim …

Coelestin III.,

(114 words)

Author(s): Hartmann, W.
[English Version] Papst 10.4.1191 – 8.1.1198 (Giacinto [Hyacinthus] Bobone [später Orsini], geb. um 1105/06 Rom), um 1130 in Paris Schüler Abaelards, den er 1140 in Sens gegen Bernhard von Clairvaux verteidigte. 1143/44 durch Coelestin II. zum Kardinaldiakon an der Kirche Santa Maria in Cosmedin bestellt. In den folgenden Jahren zahlreiche Legationsreisen, v.a. nach Spanien. Mitwirkung am Ausgleich zw. Alexander III. und Kaiser Friedrich I. (Venedig 1177). Im hohen Alter zum Papst gewählt, versuch…

Coelestin V.,

(223 words)

Author(s): Schmidt, T.
[English Version] Papst 5.7. – 13.12.1294 (Pietro vom Morrone, geb. 1209/10 Molise). Eremit am Monte Morrone bei Sulmona, dann in den Maiella-Bergen, wo er innerhalb des benediktinischen Mönchtums die Eremitenkongregation der Coelestiner, nach zisterziensischem Vorbild mit Generalabt und -kapitel, aufbaute. Kontakte zu Franziskaner-Spiritualen und Nähe zu den eschatologischen Spekulationen Joachims von Fiore. Nach dem Tod Nikolaus' IV. und über zweijähriger Vakanz in Perugia zum Papst gewählt, von…

Coffin,

(172 words)

Author(s): Noll, M.A.
[English Version] Henry Sloane (5.1.1877 New York City – 25.11.1954 Lakeville, CT), führender prot. Pädagoge und Ökumeniker in den USA während der ersten Hälfte des 20.Jh. Nach seiner Ausbildung in Yale, Edinburgh, Marburg und am Union Theological Seminary (NY) wurde C. Pfarrer der Presbyterianischen Kirche in New York. Kurz darauf bekam er zusätzlich einen Ruf zum Prof. am Union Theological Seminar, dessen Präsident er 1926 wurde (bis 1945). C. war ein früher Verfechter des »Social Gospel« und ein…

Cohen

(499 words)

Author(s): Amir, Y.
[English Version] Cohen, Hermann (4.7.1842 Coswig – 4.4.1918 Berlin). Philosoph, jüd. Theologe, einer der geistigen Führer des liberalen Judentums (: III.) und Mitbegründer der neukantianischen »Marburger Schule«. Sein der Metaphysik gewidmetes Buch, die »Logik der reinen Erkenntnis« (1902), entwirft eine strenge metaphysische Lehre, die das sinnlich Gegebene nicht als Ausgangspunkt des philos.-wiss. Prozesses gelten läßt. Seine »Ethik des reinen Willens« (1904) stellt als Maßstab des Sittlichen de…

Coillard

(221 words)

Author(s): Spindler, M.R.
[English Version] Coillard, François (17.7.1834 Asnières-lès-Bourges, Frankreich – 27.5.1904 Lealui, Sambia), franz.-ref. Missionspionier im südlichen Afrika. Er war Schüler des ev. Missionsseminars in Paris, wurde 1857 ordiniert und nach Lesotho entsandt, wo er sich 1861 mit Christina Mackintosh (1829–1891), der Tochter eines schottischen Geistl., verehelichte. Er vf. geistl. Lieder, Gedichte, Erzählungen und Übers. ins Sotho für den Schulgebrauch. Sein Ideal aber war die Basismission und die Kir…

Coimbra.

(248 words)

Author(s): Rodrigues, M.A.
[English Version] Stadt und Bistum in Portugal. Die Stadt (in röm. Zeit Conimbriga, heute Condeixa) wurde im 8.Jh. nach Aeminium, dem heutigen C., verlegt. Sie gehörte zur Provinz Emerita Augusta (Merida), seit Ende des 6.Jh. Bischofssitz. 715/16 von den Mauren eingenommen, wurde C. erst 1054 von Ferdinand I. von Kastilien und León zurückerobert. Der erste Bf. nach der Reconquista war Paterno. Als Portugal 1143 unabhängig wurde, machten der erste König Alfons Heinrich (Alfons I.) und sein Sohn Sa…

Coincidentia oppositorum

(15 words)

[English Version] Coincidentia oppositorumNikolaus von Kues

Coke,

(146 words)

Author(s): Wigger, J.H.
[English Version] Thomas (28.9.1747 Brecon, Wales – 3.5.1814 Indischer Ozean). In Oxford erwarb C. den B.A. (1768) sowie den Doktor für Zivilrecht. 1772 zum Priester der Church of England geweiht, wurde er 1776 wegen seiner Sympathien für die Methodisten aus der Gemeinde geworfen. Er stieg zum Berater J.Wesleys auf, der ihn 1784 zum Superindentenden für den Methodismus in Amerika bestimmte. Im selben Jahr, nach der ersten von 18 Reisen über den Atlantik, ordinierte C. F.Asbury zum Ko-Superintenden…
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