Manilius Astronomica
(4,000 words)

A. Leben und Werk

Sein Lehrgedicht Astronomica (»Astronomie/Astrologie«) hat der sonst nicht näher bekannte Manilius noch unter Kaiser Augustus konzipiert und unter Tiberius (reg. 14–37 n.Chr.) unvollendet hinterlassen. Er wirkte also etwa gleichzeitig mit dem späten Ovid und Germanicus. Mit dem Erstgenannten ist auch seine Verskunst am ehesten zu vergleichen. Sein stoisch geprägtes ›Weltgedicht‹ versucht, die gesamte Welt in einem poetischen Mikrokosmos zu erfassen.

B. Rezeption

B.1. Antike und Mittel…

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Hübner, Wolfgang, “Manilius Astronomica”, in: Der Neue Pauly Supplemente I Online - Band 7: Die Rezeption der antiken Literatur, Herausgegeben von Christine Walde in Verbindung mit Brigitte Egger. Serie: Der Neue Pauly – Supplemente, 1. Staffel, herausgegeben von Hubert Cancik, Manfred Landfester und Helmuth Schneider, Band 7. Stuttgart, Germany. Copyright © J.B. Metzlersche Verlagsbuchhandlung und Carl Ernst Poeschel Verlag GmbH (2010). Consulted online on 19 August 2018 <http://dx.doi.org/10.1163/2452-3054_dnpo7_COM_000045>
First published online: 2015



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