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Kompaniewirtschaft
(664 words)

In den meisten europ. Armeen des 17. und 18. Jh.s war es gängige Praxis, Kompanien als kleinste geschlossene Militär-Einheit durch ihre Inhaber und Chefs (Rittmeister und Hauptleute bzw. Kapitäne; Offizier) bewirtschaften zu lassen. Diese besondere Art der Truppenverwaltung in den Einheiten ist unter dem Namen K. bekannt. Ihre Entstehung war eng mit der Herausbildung stehender Heere im 17. Jh. verbunden, knüpfte jedoch in Teilen an ähnliche Praktiken in den Landsknechts- und Söldner-Heeren der beiden vorangegangenen Jahrhunderte an [1. 183–190]; [3. 3–65]. Im Zuge der Heeresr…

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Kroll, Stefan, “Kompaniewirtschaft”, in: Enzyklopädie der Neuzeit Online, Im Auftrag des Kulturwissenschaftlichen Instituts (Essen) und in Verbindung mit den Fachherausgebern herausgegeben von Friedrich Jaeger. Copyright © J.B. Metzlersche Verlagsbuchhandlung und Carl Ernst Poeschel Verlag GmbH 2005–2012. Consulted online on 14 July 2020 <http://dx.doi.org/10.1163/2352-0248_edn_SIM_295527>
First published online: 2019



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