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Robinsonade
(1,120 words)

1. Definition

Als R. bezeichnet man lit. Werke, in deren Zentrum v. a. das Motiv der unfreiwilligen insularen Abgeschlossenheit eines Einzelnen oder einer Personengruppe von der Außenwelt steht. Der Gattungsname ist abgeleitet vom Eigennamen des Protagonisten in Daniel Defoes Roman über das unfreiwillige Inseldasein eines Schiffbrüchigen fernab der Zivilisation, The Life and Strange Surprizing Adventures of Robinson Crusoe, of York, Mariner (1719; dt. Das Leben und die ga…

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Layh, Susanna, “Robinsonade”, in: Enzyklopädie der Neuzeit Online, Im Auftrag des Kulturwissenschaftlichen Instituts (Essen) und in Verbindung mit den Fachherausgebern herausgegeben von Friedrich Jaeger. Copyright © J.B. Metzlersche Verlagsbuchhandlung und Carl Ernst Poeschel Verlag GmbH 2005–2012. Consulted online on 23 October 2019 <http://dx.doi.org/10.1163/2352-0248_edn_a3671000>
First published online: 2014



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