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Your search for 'dc_creator:( "Bayer, O." ) OR dc_contributor:( "Bayer, O." )' returned 13 results. Modify search

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Bizer

(155 words)

Author(s): Bayer, O.
[English Version] Bizer, Ernst (29.4.1904 Tailfingen – 1.2.1975 Bonn), Studium in Tübingen, Marburg, Princeton; seit 1934 Pfarrer in Tailfingen. 1942 Soldat; in Kriegsgefangenschaft Leiter der theol. Lagerschule in Montpellier. 1947 Prof. für Kirchengesch. in Bonn (D. theol. Bonn 1946; D. theol. Basel 1968). B. engagierte sich bei den Religiösen Sozialisten (SPD-Mitglied) und der Württembergischen Sozietät (P.Schempp). Die Suche nach einer soliden theol. Grundlage in der Auseinandersetzung zw. Nati…

Metakritik

(335 words)

Author(s): Bayer, O.
[English Version] . Das Wort »M.«, ein begriffsgesch. Novum, (er)fand J.G.Hamann am 7.7.1782 im Zuge seiner Auseinandersetzung mit I.Kants »Kritik der reinen Vernunft«. Am 15.9.1784 sandte er seine »Metakritik über den Purismum der Vernunft« an J.G.Herder. Dieser veröff., Hamanns Text aufnehmend und umwandelnd, 1799 in zwei Teilen »Verstand und Erfahrung. Eine Metakritik zur Kritik der reinen Vernunft«. Hamanns Text selbst erschien erstmals postum 1800, hg. von F.R.Rink in »Mancherley zur Gesch. d…

Anfechtung

(995 words)

Author(s): Bayer, O. | Schröer, H.
[English Version] I. Dogmatisch Im rel. und theol. Sprachgebrauch ist die juristische Bedeutung des Wortes als rückwirkende Annullierung einer Willenserklärung durch eine andere Willenserklärung insofern bewahrt, als es diesem um eine fundamentale Infragestellung des mit Gottes Namen (Ex 3) gegebenen Wortes, seiner Gemeinschaft schaffenden promissio, seiner selbst als promissio (Ex 20,2) geht: Hält Gott sein Versprechen? Kann er es halten? Will er es halten? Es gibt nichts – »weder Tod noch Leben ……

Fürbitte, gottesdienstliche

(1,250 words)

Author(s): Wiggermann, K. | Bayer, O.
[English Version] I. Grundsätzlich Die gottesdienstliche F., oft auch »Allg. Gebet« genannt, ist eine Primäraufgabe der Kirche und Gemeinde (Gottesdienst). Diese F. lebt auch dann, wenn Mächtige sich vergessen und Ohnmächtige vergessen werden. Sie übersteigt alle (frommen) Wünsche. Mit eigenen Kurztexten ist die Gemeinde in der Ektenie und Litanei beteiligt. Zur Aktualität der F. tritt die Konkretion hinzu, die ein Gebet »für alles« hinter sich läßt. Die gottesdienstliche F. will die Gemeinde nicht…

Gabe

(802 words)

Author(s): Mürmel, H. | Bayer, O.
[English Version] I. Religionswissenschaftlich Im religionswiss. Kontext werden G. überwiegend nicht im Sinne eines Geschenks verstanden. Eine derartige Konzeption beruht auf einem Mißverständnis (M. Douglas, Vorwort zu Mauss, VII). Jede G. ist ein Teil in einem System von Reziprozitäten von jeweils wechselnden Gebern und Empfängern. Die an diesem System Beteiligten können diversen Ebenen angehören: näher oder ferner stehende Gruppen bzw. Individuen lebender Menschen unterschiedlicher Generationen,…

Andere/Andersheit

(1,906 words)

Author(s): Huizing, K. | Adriaanse, H.J. | Bayer, O.
[English Version] I. Philosophisch Bis hin zu G.W.F.Hegel ist Anderssein eine Grundbestimmung der Endlichkeit. Eine speziell personal-anthropologische Bedeutung gewinnt der Begriff Andersheit=der Andere bei den Vorläufern der Ich-Du-Philosophie. In einem Brief an J.C.Lavater entdeckt F.H.Jacobi (1781) die Bedeutung des Anderen oder des »Du« für die Menschwerdung des icheinsamen Subjekts: »Ich öffne Aug oder Ohr, oder ich strecke meine Hand aus, und fühle in demselbigen Augenblick unzertrennlich: Du und ich, Ich und Du.« Und 1785 sch…

Barmherzigkeit

(2,174 words)

Author(s): Scoralick, R. | Avemarie, F. | Weder, H. | Bayer, O. | Nagel, T.
[English Version] I. Altes TestamentDie direkten Aussagen des AT über B. als liebende und helfende Zuwendung zum in Not oder Schuld geratenen anderen kristallisieren sich im Hebr. um die Wurzel רחם (rḥm). Der Sachverhalt wird kompliziert durch inhaltliche Überschneidungen mit der Wurzel חנן (ḥnn, »gnädig sein«; Gnade: II.). Darüber hinaus handelt das AT von B. der Sache nach auch ohne Verwendung der Wurzeln רחם oder חנן z.B. in der Darstellung Gottes in der Urgeschichte (Gen 1–11). Ein etym. Zusammenhang der Wurzel רחם mit dem Nomen רֶחֶם (ræḥæm, »Mutterschoß«) ist plaus…

Eigenschaften Gottes

(4,185 words)

Author(s): Gantke, W. | Brümmer, V. | Schmidt, W.H. | Klauck, H. | Amir, Y. | Et al.
[English Version] I. ReligionswissenschaftlichIm Rahmen rationaler christl. Metaphysik wird die Erkennbarkeit Gottes vorausgesetzt und die Rede von Gott dergestalt konkretisiert, daß Gott bestimmte E. wie Heiligkeit (Heilig und profan: V.), Ewigkeit, Vollkommenheit, Unendlichkeit, Unveränderlichkeit, Allmacht, Allgüte und Personalität (Personalität Gottes zugesprochen werden. Dagegen weist die rationale Religionskritik auf die grundsätzliche Problematik menschlicher Rede von Gott und seinen E. hin.…

Klage

(2,810 words)

Author(s): Alles, G.D. | Janowski, B. | Bayer, O. | Baldermann, I. | Kuhn, P.
[English Version] I. Religionswissenschaftlich Die K. hat ihre Wurzeln in menschlichen Erfahrungen und bringt das Leiden und die Trauer in ritueller, dichterischer oder informeller Form zum Ausdruck. Das Ziel ist kein theoretisches wie in der Theodizee, sondern ein praktisches: Menschen reagieren auf die Erfahrung von Situationen, die als psychisch, physisch oder sozial schmerzhaft empfunden werden und verarbeiten diese Erfahrungen individuell oder kollektiv. Ureigenster Anlaß zur K. ist stets die …

Demut

(3,552 words)

Author(s): Jödicke, A. | Mathys, H. | Reeg, G. | Wengst, K. | Köpf, U. | Et al.
[English Version] I. ReligionswissenschaftlichD. ist die Geisteshaltung der bewußten Erniedrigung bzw. Unterwerfung. Manche Ausdrucksformen von D. lassen sich auf biologische Wurzeln zurückführen, z.B. Körperhaltungen oder Gebärden, andere sind konventionell, z.B. der »demütige Blick«, die Fußwaschung. In einer Reihe von Fällen liegt eine Inversion kultureller Normalität vor, z.B. Nacktheit in den Armutsbewegungen des MA (Armut: IV.).Grundsätzlich muß zw. der D. im Ritual (Ritus) und der D. als Tugend unterschieden werden. Im Ritual ist D. tempor…

Freiheit

(8,410 words)

Author(s): Kaiser, O. | Vollenweider, S. | Schwartz, D.R. | Graf, F.W. | Figal, G. | Et al.
[English Version] I. Altes Testament 1. Der Begriff der polit. F. begegnet seiner Herkunft aus der griech. Polis (Stadtkult) gemäß erst in der jüd.-hell. Geschichtsschreibung. Der stoische Freiheitsbegriff, der die innere F. dem äußeren Zwang entgegensetzt (Stoa), findet im AT keine Entsprechung. Denn einerseits ist das AT in einer binnenmythischen Kultur und einer organischen Gesellschaft verwurzelt, die zwar den Unterschied zw. Herren und Knechten, aber nicht den zw. innen- oder außenpolit. F. ken…

Leiden

(7,512 words)

Author(s): Mohn, J. | Mürmel, H. | Halm, H. | Fabry, H. | Avemarie, F. | Et al.
[English Version] I. Religionsgeschichtlich 1.AllgemeinLeid ist ein konstruktiv zu gewinnender Begriff der vergleichenden Religionswiss., der grundlegende negative Erfahrungen des Menschen auf eine komparative Ebene erhebt. Leid wird auf dieser interpretierenden Ebene als eine der Grunderfahrungen menschlichen Lebens verstanden. Was als Leid erfahren wird, ist von der jeweiligen Weltdeutung und damit von dem weltdeutenden Religionssystem abhängig. Ab wann etwas in den Rel. als leidvoll bez. wird, …

Buße

(10,170 words)

Author(s): Gantke, W. | Waschke, E. | Oppenheimer, A. | Dan, J. | Weder, H. | Et al.
[English Version] I. ReligionsgeschichtlichEine religionsgesch. Betrachtungsweise der B. ist mit dem Problem konfrontiert, daß das deutsche Wort »B.« kein kulturneutral anwendbarer religionswiss. Grundbegriff ist. Viele der fremdrel. Phänomene, die Christen mit dem Begriff B. zu bezeichnen geneigt sind, erscheinen im Rahmen eines anderen anthropologischen Vorverständnisses in einem anderen Licht, weshalb es notwendig ist, die jeweilige rel. Anthropologie gebührend zu berücksichtigen. Generell läßt …