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Your search for 'dc_creator:( "Figal, G." ) OR dc_contributor:( "Figal, G." )' returned 43 results. Modify search

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Merleau-Ponty

(421 words)

Author(s): Figal, G.
[English Version] Merleau-Ponty, Maurice (14.3.1908 Rochefort – 3.5.1961 Paris), franz. Philosoph, maßgeblicher Vertreter der Phänomenologie. Nach dem Studium lehrte M.-P. zunächst an Gymnasien, zw. 1935 und 1939 auch an der Ecole Normale Supérieure, an der er auch studiert hatte. Während der Besetzung Frankreichs war er in der Résistance tätig. 1945 wurde er Prof. in Lyon, ein Jahr später ging er nach Paris zurück, und zwar zunächst an die Sorbonne. Von 1952 bis zu seinem Tod lehrte er am Collège …

Feyerabend

(137 words)

Author(s): Figal, G.
[English Version] Feyerabend, Paul (13.1.1924 Wien – 11.2.1994 Genf), Wissenschaftstheoretiker, der in seinen frühen Arbeiten an K.R.Popper anschließt, sich aber in der Entwicklung seiner eigenen »anarchistischen Erkenntnistheorie« auch gegen diesen wendet. F. bestreitet, daß es haltbare Kriterien für wiss. Erkennen gibt. Wie jede andere Weise der Welterfahrung sei deshalb auch die Wiss. nur unter dem Gesichtspunkt von Kreativität und Originalität zu beurteilen. F.s Maxime dabei ist der Titel eines Schlagers von Cole Porter: »Anything goes«. …

Blumenberg

(143 words)

Author(s): Figal, G.
[English Version] Blumenberg, Hans (13.7.1920 Lübeck – 28.3.1996 Altenberge), dt. Philosoph, nach Professuren in Gießen und Bochum von 1970 bis 1985 Prof. in Münster. B. ist Autor zahlreicher, von gründlicher und breiter Gelehrsamkeit zeugender Bücher, die vor allem um zwei syst. Fragen kreisen: Einerseits geht es B. um eine Revision der Kritik an der neuzeitlichen Wiss.: die »Legitimität der Neuzeit« soll u…

Destruktion

(223 words)

Author(s): Figal, G.
[English Version] ist ein Terminus in M.Heideggers Philos. der 20er Jahre, der erstmals in der Vorlesung des Sommersemesters 1920 vorkommt und in der Programmschrift »Phänomenologische Interpretationen zu Aristoteles« (1923) ausführlich erläutert wird. Mit D. ist der »Abbau« der Tradition in der Selbstverständlichkeit ihrer Vorstellungen und Redeweisen gemeint. Dieser ist erforderlich, damit die urspr. philos. Erfahrungen als die »Fundamente« des Tradierens freigelegt und wiederholt werden können…

Augenblick

(190 words)

Author(s): Figal, G.
[English Version] bezeichnet ein aus der Zeiterfahrung bes. herausgehobenes Moment. Während das mathematisch-punktuelle »Jetzt« leer ist, markiert der ekstatisch erfaßte A. eine einzigartige, nicht mehr zeitliche Plötzlichkeit. Maßgeblich für das Verständnis des A. in der neueren Philos. und Theol. ist (S.Kierkegaard, der seinerseits von Platos Dialog »Parmenides« und dem dort entwickelten Gedanken des »Plötzlichen« (το` ε᾿ξαι´ϕνης/tó exaíphnēs) angeregt wurde. Für Kierkegaard ereignet sich im A. die Geistwerdung des Menschen: Geist is…

Kojève

(142 words)

Author(s): Figal, G.

Idee

(770 words)

Author(s): Figal, G.
[English Version] Idee, philosophisch, griech. ι᾿δε´α/idéa oder ει᾿˜δος/eídos, »Form«, »Gestalt«, wobei im vorphilos. Sprachgebrauch v.a. die Gestalt eines Menschen gemeint ist (z.B. Plato Prot. 315e, Hom.Il. III 39; V 787; X 316). Daran läßt sich auch der philos. Sprachgebrauch begreiflich machen: Weil es die Gestalt ist, an der man jemanden erkennt, kann die Idee nun generell die Verständlichkeit einer Sache sein; etwas in dem, was es ist, zu erkennen, ist gleichbedeutend mit der Erkenntnis seiner Id…

Demokrit

(225 words)

Author(s): Figal, G.

Epikur

(220 words)

Author(s): Figal, G.
[English Version] (342/41 auf Samos – 371/70 Athen), griech. Philosoph, Gründer einer philos. Schule, die er als Konkurrenz zur platonischen Akademie und zum aristotelischen Peripatos verstand. Von seinen zahlreichen Schriften – nach Diogenes Laertius 10,28 hat er an die 300 Schriftrollen hinterlassen – sind nur drei Lehrbriefe, eine Sammlung von 40 Sentenzen und einige Werkfrgm. erhalten geblieben. Die Lehren E.s können jedoch auch aus dem Lehrgedicht des in E.s Tradition philosophierenden Lukre…

Benjamin

(247 words)

Author(s): Figal, G.

Ereignis

(187 words)

Author(s): Figal, G.
[English Version] Ereignis, umgangssprachlich ähnlich wie »Vorkommnis« oder »Geschehen«, ist in der Ontologie eine Bez. für prozessuale Entitäten im Kontrast zu Dingen oder Substanzen. Die Frage, ob E. nur unter der Voraussetzung von Dingen möglich sind oder Dinge sich in E. konstituieren, so daß E. ihnen gegenüber primär sind, ist…

Diskurs

(129 words)

Author(s): Figal, G.
[English Version] Diskurs, von lat. discursus, »Hin-und-her-Laufen«, wurde als philos. Terminus aus dem Engl. und Franz. übernommen, während »diskursiv« als Gegenbegriff zu »intuitiv« seit I.Kant geläufig ist. Mit engl. »discourse« und franz. »discours« wird eine mehrere Sätze umfassende sprachliche Einheit bez.; das kann eine Rede, eine Erzählung, eine Abh. oder ein Argumentationsgang sein. »Universe of discourse« ist in der analytischen Philos. die Menge der Gegenstände, über die in einer formal…

Adorno

(436 words)

Author(s): Figal, G.
[English Version] Adorno, Theodor Wiesengrund (11.9.1893 Frankfurt/M.  – 6.8.1969 Visp, Kanton Wallis), ist neben M.Horkheimer der wichtigste Vertreter der Kritischen Theorie in ihrer ersten Generation. Im Zentrum seines Denkens steht eine radikale Kritik der sich wiss., technisch und gesellschaftlich manifestierenden Rationalität. – A. studierte in Frankfurt a.M. und dann, nach seiner Promotion in Philos. im Jahr 1924, bei Alban Berg in Wien Komposition. Er wurde 1930 mit einer Arbeit über S.Kierke…

Apollinisch/dionysisch

(119 words)

Author(s): Figal, G.
[English Version] sind in der Philos. zum ersten Mal bei F.W.J.Schelling (Philos. der Offenbarung, Nachlaß 1858) belegte Begriffe für das Wesen der griech. Götter Apollo und Dionysos. Der Vergleich der beiden Götter und der ihnen zugeordneten Künste spielt schon bei Plato (polit. 398c–400c; nomoi 652a–674c) eine Rolle und wird in einer für die Moderne maßgeblichen Weise bei F.Nietzsche aufgenommen. Nach den Ausführungen seines Buches über die »Geburt der Tragödie« (1872) steht a. für das begrenze…

Mimesis

(935 words)

Author(s): Figal, G.
[English Version] ist sowohl »Nachahmung« als auch »Darstellung«. Wenn es etwa heißt, jemand zerstöre sein Leben durch die M. eines Gewaltherrschers (Plato Gorg. 511a), so ist das erstere gemeint; wenn gesagt wird, die Bildhauer brächten die M. eines Körpers hervor (Hippokrates, DK 22, C 1,29), so handelt es sich um das letztere. Philos. bedeutsam wird der Begriff bei Plato aufgrund beider Bedeutungen. Obwohl Plato den Begriff wohl aus der Musiktheorie übernimmt, hat dieser keine primär kunstphil…

Jünger

(786 words)

Author(s): Figal, G.
[English Version] , 1.Ernst (29.3.1895 Heidelberg – 17.2.1998 Riedlingen), Autor von lit. Tagebüchern und Essays, aber auch von Romanen und Erzählungen, einer der wichtigsten dt. Schriftsteller des 20.Jh. J. nahm unmittelbar nach seiner Schulzeit am 1. Weltkrieg teil; 1918 wurde ihm der Orden Pour le Mérite verliehen. Von 1923 bis 1926 studierte er Philos. und Zoologie in Leipzig und Neapel. Danach betätigte er sich zunächst als nationalrevolutionärer Publizist, am Ende der 20er Jahre zog er sich …

Arendt

(308 words)

Author(s): Figal, G.
[English Version] Arendt, Hannah (14.10.1906 Linden bei Hannover – 4.12.1975 New York), dt.-amer. Philosophin und polit. Denkerin von z.T. großer öfftl. Wirkung. A. stammte aus einer assimilierten jüd. Familie aus Königsberg. Sie studierte u.a. bei M.Heidegger, K.Jaspers und R.Bultmann. Nach der Emigration lebte sie zunächst in Frankreich, ab 1941 in den USA. Dort lehrte sie an verschiedenen Universitäten und war ab 1968 Prof. an der New School for Social Research in New York. – Im Zentrum von A.s …

Moderne/Modernität

(892 words)

Author(s): Figal, G.
[English Version] (von lat. modernus, »neu«) ist ein Epochenbegriff, der im Deutschen die spätere Neuzeit bez. und nicht, wie das engl., franz. und ital. Äquivalent (modern times, temps modernes, eta moderna), die Neuzeit überhaupt. Darüber, wann der Beginn der Moderne (M.) anzusetzen ist, gibt es verschiedene Meinungen. Am frühesten hat Koselleck die M. datiert, indem er für den »Umwandlungsprozeß zur M.« die »Schwelle von etwa 1770« geltend macht; hier komme es zu jener »Verzeitlichung der kate…

Maximus

(120 words)

Author(s): Figal, G.
[English Version] von Tyrus (ca.125 – ca.182), Rhetor mit philos. Anspruch, der vom späten Platonismus, der Stoa und dem Kynismus (Kyniker) geprägt war. Ein Werk mit Vorlesungen (διαλε´ξεις/dialéxeis) ist erhalten. Die Vorlesungen sind eklektisch, ohne philos. Originalität, zeichnen sich aber durch rhetorische Brillanz und didaktisches Geschick aus. Thematisch reflektieren sie die religionsphilos. und ethische Diskussion in der Umwelt des frühen Christentums. Günter Figal Bibliography Werke: Maximi Tyrii Philosophi Platonici Sermones sives Disputationes, h…
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