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Your search for 'dc_creator:( "Fraas, H." ) OR dc_contributor:( "Fraas, H." )' returned 12 results. Modify search

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Archetyp

(179 words)

Author(s): Fraas, H.
[English Version] ist ein zentraler Begriff der Komplexen oder Analytischen Psychologie C.G.Jungs. Die A. sind (im Gegensatz zu den Komplexen als den Inhalten des persönlichen Unbewußten) die Organisationsstrukturen des kollektiven Unbewußten, Vorstellungsgitter und Verhaltensmuster, unanschaulich, geschichtslos, die sich in soziokulturell bedingten Formen, Mythen, Symbolen, Träumen, Märchen usw. konkretisieren. Sie sind als Korrelat der Instinkte der persönlichen Erfahrung vorgegeben. In erkennt…

Gruppendynamik.

(203 words)

Author(s): Fraas, H.
[English Version] Ein Begriff der Sozialpsychologie, von Kurt Lewin in einer engl. Publikation 1939 erstmals verwendet, im dt. Sprachraum mit dem »Schliersee-Seminar« 1963 in Form eines Pilotprojekts eingeführt und durch T.Brocher (G. und Erwachsenenbildung, 1967) verbreitet, bez. zunächst das Feld der in einer Gruppe ablaufenden interaktiven Prozesse, sodann die Erforschung eben dieser Prozesse, wobei deren Bewußtmachung, etwa durch Rückmeldungen (feedback) die Gruppenatmosphäre verändern kann, …

Erikson

(221 words)

Author(s): Fraas, H.
[English Version] Erikson, Erik Homburger (15.6.1902 Nähe Frankfurt/M. – 12.5.1994 Harwich, MA), Däne, lebte in Deutschland und Österreich bis zur Emigration 1933. Als Autodidakt ohne abgeschlossene akademische Ausbildung arbeitete er nach Besuch der Kunstakademie als Künstler und Lehrer, lernte in Wien die Montessori-Pädagogik kennen und unterzog sich einer Ausbildung zum Psychoanalytiker bei Anna Freud. Seit 1939 in Kalifornien, arbeitete er im Feld zw. Anthropologie, Psychoanalyse und Gesellscha…

Freud

(420 words)

Author(s): Fraas, H.
[English Version] Freud, Sigmund (6.5.1856 Freiberg, Mähren – 23.9.1939 London), lebte von 1860 bis zur Emigration 1938 in Wien; Sohn jüd. Eltern, orth. erzogen, in seiner Lebensthematik stark von der Auseinandersetzung mit dem patriarchalischen Vater geprägt. F. begann als Neurologe (Schüler Jean Martin Charcots [1825–1893] in Paris, Mitarbeiter Josef Breuers [1842–1925] in Wien), entdeckte das Unbewußte als Basis von Störungen im Seelenleben und versuchte, durch ein Zur-Sprache-Bringen desselben …

Kohut

(132 words)

Author(s): Fraas, H.
[English Version] Kohut, Heinz (3.5.1913 Wien – 8.10.1981 Chicago), Studium der Medizin in Wien, 1939 nach Emigration Ausbildung zum Psychiater und Psychotherapeuten in Chicago. Er stellt der psychoanalytischen Trieb (Triebtheorie)- und Ich-Psychologie eine eigenständige Selbst-Psychologie zur Seite. In deren Zentrum steht die Frage, wie aus dem anfänglich objektlosen Selbstgefühl des Menschen (primärer Narzißmus) die Fähigkeit zur Objektliebe und ein gesundes Selbstbewußtsein hervorgehen können. S…

Ich-Psychologie

(329 words)

Author(s): Fraas, H.
[English Version] . Nach der Auffassung S.Freuds stellt das Ich neben Es und Überich eine der drei Instanzen des psychischen Systems dar (Das Ich und das Es, 1923). Seine Herkunft ist bei Freud noch nicht befriedigend geklärt. Unter wachsender Beachtung der gesunden Persönlichkeit und des Einflusses sozialer (Rückwirkung von A.Adlers Individualpsychologie) und kultureller Faktoren gewinnt die Einsicht Raum, daß das Ich als Ausdruck der Kontinuität und Einheit des Individuums (P. Federn) eine entsc…

Ambivalenz

(439 words)

Author(s): Fraas, H.
[English Version] Ambivalenz, Doppelwertigkeit bzw. Zwiespältigkeit, als Begriff 1910 von Bleuler in die Psychiatrie eingeführt, bezeichnet dort antagonistische Gefühle gegenüber dem gleichen Gegenstand bzw. der gleichen Person zur gleichen Zeit (Haß-Liebe). Als Beziehungswesen steht der Mensch in der Dialektik von Nähe und Distanz zu seinem Gegenüber, in der die notwendige Nähe auch als Gefahr des Verlustes der Eigenexistenz, die notwendige Distanz auch als Gefahr des Verlustes von Geborgenheit e…

Aggression,

(811 words)

Author(s): Fraas, H.
[English Version] seit den 60er Jahren zentrales gesellschaftliches Thema (Gewalt gegen Frauen, gegen Kinder, gegen Ausländer usw.), ist so alt wie die Gesch. der Menschheit (Kain und Abel; der »Kampf als Vater aller Dinge« bei Heraklit; das duale System von Liebe und Streit bei Empedokles). A. wird einerseits als ein zielgerichtetes destruktives Verhalten verstanden, das anderen zu schaden droht oder tatsächlich schadet, ein gegen einen Organismus gerichtetes Austeilen schädigender Reize (Dollar…

Kinderpsychologie

(2,659 words)

Author(s): Hoppe-Graff, S. | Fraas, H.
[English Version] I. Allgemein Das Kind ist Thema verschiedener psychologischer Teildisziplinen, etwa der Entwicklungspsychologie, der Erziehungspsychologie, der Kulturpsychologie und der Klinischen Psychologie. Die folgende Darstellung nimmt vornehmlich die Perspektive der Entwicklungspsychologie ein und geht der Frage nach, aus welchem Blickwinkel Psychologen die Entwicklung (: III.) des Kindes im ersten Lebensjahrzehnt beschreiben und erklären. 1.Das Bild und die Welt des Kindes im Wandel Veränderungen im Bild vom Kind und im wiss. Kenntnisstand werd…

Katechismus

(3,185 words)

Author(s): Elst, F.T. | Schulz, E. | Hauptmann, P. | Fraas, H.
[English Version] I. Zum Begriff Der K. leitet sich als Begriff und in seiner inhaltlichen Bedeutung vom griech. Wort κατη´χειν/katē´chein (»entgegentönen«) ab. Aus dieser sprachlichen Wurzel ergibt sich eine semantische Konnotation, die Glaubensweitergabe grundlegend so versteht, daß Glaubensinhalte in der persönlichen Bezeugung (vgl. das lat. Wort personare »durchtönen«) vermittelt werden. Erst im transitiven Sinn bekommt das griech. κατη´χειν die Bedeutung von »unterrichten«, die im spätlat. Begriff »catechizare« zum Ausdruck kommt. Katechese vers…

Katechese/Katechetik

(3,352 words)

Author(s): Bienert, W.A. | Fraas, H. | Schoberth, I. | Gleißner, A. | Phan, P.
[English Version] I. Geschichte 1.Alte Kirche. Das Verbum κατηχει˜ν/katēcheín bez. urspr. die mündliche Weitergabe einer Botschaft im Sinne von »berichten«, »mitteilen«. Bei Paulus und in der frühchristl. Lit. hat es zumeist die Bedeutung »unterweisen«, »belehren« (Gal 6,6; lat. catechizare) und meint im Unterschied zur Glossolalie eine verständliche rel. Rede (vgl.1Kor 14,19; Lk 1,4) als Unterrichtung oder Belehrung aus dem Gesetz (Röm 2,18) oder in der Lehre (»im Weg«) des Herrn (Apg 18, 25). Verbun…

Gebet

(11,804 words)

Author(s): Alles, G.D. | Reventlow, H.G. | Gebauer, R. | Förster, N. | Wallmann, J. | Et al.
[English Version] I. Religionswissenschaftlich Das G. ist eine der häufigsten und wichtigsten rel. Handlungen in Judentum, Christentum und Islam. Es findet sich auch in anderen Rel., wie in denen der amer. Ureinwohner. Aber es scheint nicht universal zu sein. So sind beispielsweise einige buddhistische Traditionen atheistisch, und hier gibt es kein G. im strengen Sinne; zwar erlauben diese Traditionen ihren Anhängern vielfach, zu Göttern (z.B. hinduistischen) zu beten, aber sie werten die Ziele sol…