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Endo

(159 words)

Author(s): Grünschloß, A.
[English Version] Endo, Shusaku (27.3.1923 Tokio – 29.9.1996 ebd.). International bekannter und mehrfach ausgezeichneter japanischer Schriftsteller. Von Jugend an fühlte er sich wegen seines kath. Glaubens »fremd« in seiner Heimat und wollte die von ihm schmerzhaft empfundene Kluft zw. dem christl. »Gewand« und seinem japanischen »Körper« auch schriftstellerisch überbrücken. Das Bemühen um eine authentische Inkulturation des Evangeliums im japanischen Geist und Kontext kommt in seinem berühmtesten …

Missio Dei

(256 words)

Author(s): Grünschloß, A.
[English Version] . Von K.Hartenstein in die Diskussion eingebracht, avancierte M.D. nach der Missionskonferenz von Willingen (1952; Missionskonferenzen, deutsche) bald zu einem zentralen missionstheol. Begriff (vgl. Vicedom). Trotz mancher unterschiedlicher Akzentsetzungen impliziert er eine trinitätstheol. Neubegründung des Missionsverständnisses (vgl. die opera und missiones im Rahmen der »ökonomischen Trinität«), denn im Unterschied zu ekklesiozentrischen Missionskonzeptionen soll der dreieini…

Missionsbefehl

(917 words)

Author(s): Frankemölle, H. | Grünschloß, A.
[English Version] I. Neues Testament M. ist ein terminus technicus für Mt 28,16–20. Der Text ist ein Manifest, das das ganze Ev. zusammenfaßt. Sprecher als Figur der Erzählung ist »Jesus« (»Je/Ja erweist sich als Retter«: 1,21), »Immanuel« (»El/Gott ist mit uns«: 1,23; vgl. auch 2,15; 11,27; 17,5; 28,18). Die theozentrische Christologie bei Mt impliziert ein universales, Israel einschließendes Verständnis. Wie El bzw. JHWH als Gott Israels und der Völker geglaubt wird, so auch der im gesch. Jesus epiphan gewordene G…

Fremde

(2,501 words)

Author(s): Grünschloß, A. | Bultmann, C. | Feldmeier, R. | Feldtkeller, A. | Grözinger, A.
[English Version] I. Fremde/Fremdreligion, religionswissenschaftlichRel. stehen von Anbeginn an in Austauschprozessen mit ihrer (rel.) Umwelt. Dieser strukturelle Umweltbezug kommt in systeminternen Repräsentationen des »rel. Fremden« und »Anderen« zum Ausdruck und ist Teil der Selbstreferenz rel. Systeme. Weil sie vielfach als konkurrierende Größen erfahren werden, erweisen sich die Fremdrel. in den meisten Traditionen als große Herausforderung für die eigene Identität. Daher überwiegen nicht nur …

Lebenszyklus

(2,274 words)

Author(s): Grünschloß, A. | Wagner-Rau, U. | Preul, R. | Goldberg, S. | Michaels, A.
[English Version] I. Religionswissenschaftlich In nahezu allen Kulturen und Rel. erlebt der Mensch seinen L. (Leben) offenbar nicht nur als gerade Linie, sondern eher als zyklisch aufeinanderfolgende, mehr oder weniger diskontinuierliche Stadien mit unterschiedlichem sozialen Status und Rollenanspruch. Der Wechsel dieser Stadien vollzieht sich meist als ein kontrollierter »Wachstumsprozeß«, der von den sog. Übergangsriten (Rites de passage) nicht nur begleitet, sondern durch sie überhaupt erst real…

Exorzismus

(1,565 words)

Author(s): Figge, H.H. | Kollmann, B. | Streib, H. | Mitchell, N.D. | Grünschloß, A.
[English Version] I. Religionswissenschaftlich Der E., latinisiert von griech. ε᾿ξορκι´ζειν/exorkízein, wörtl. »Hinausbeschwörung«, besteht in Handlungen, deren Ziel es ist, psychische, soziale oder materielle Störungen zu beseitigen, die auf die Anwesenheit unerwünschter Geister zurückgeführt werden. E. ist dementsprechend eine weltweit geübte Praxis und integraler kultischer Bestandteil der meisten Rel. Er richtet sich im Bewußtsein der Beteiligten gegen bösartige, böswillige oder nur mangelhaft aufge…

Leben

(6,178 words)

Author(s): Grünschloß, A. | Liess, K. | Zumstein, J. | Sparn, W. | Gander, H. | Et al.
[English Version] I. ReligionsgeschichtlichRel. Vorstellungen und Riten drehen sich grundlegend um das L. im Diesseits und Jenseits, d.h. um die »Bewältigung« (vgl. Coping-Theorie) von L. und Tod (: I.). Trotz einer immensen Variationsbreite sind wiederkehrende Aspekte erkennbar: L. ist aufgrund seines numinosen Ursprungs (Schöpfung) meist »verdanktes« L.; da es aber existentiell gefährdet ist, muß es stets auf bes. rituelle oder spirituelle Weise bewahrt werden; in größere, kosmische Kontexte ver…

Glaube

(21,335 words)

Author(s): Grünschloß, A. | Schulz, H. | Kaiser, O. | Hooker, M.D. | Jüngel, E. | Et al.
[English Version] I. Zum Begriff 1 . Religionswissenschaftlich a)Als objektsprachlicher (emischer) Begriff findet sich »G.« nicht nur im christl.-abendländischen Kontext (vgl. fides, foi, faith/belief, etc.), sondern auch in anderen rel. Traditionen der Menschheit. Ein indoeur. etym. Pendant zum lat. Credo scheint mit dem Sanskrit-Begriff śraddhā (vgl. Pāli saddhā; avestisch zrazdā-) vorzuliegen, wie die mögliche Rekonstruktion indogerm. *k'red-dhē- »sein Herz setzen auf« zeigt (Köhler; Smith 1979). Hinduismus: Śraddhā hat jedoch viele Bedeutungen: u.a. Spe…

Mythos/Mythologie

(10,560 words)

Author(s): Segal, R.A. | Kamel, S. | Müller, H. | Graf, F. | Cancik, H. | Et al.
[English Version] I. Religionswissenschaftlich 1.Begriff und Begriffsgeschichte Der Begriff Mythos (M.) kann entweder inhaltlich als Glaubensüberzeugung über etwas Bedeutsames, wie Welt oder Gesellschaft, oder funktional als sozial wirksame Größe definiert werden: Der M. erklärt die Welt oder stützt die Gesellschaft. Die meisten Mythostheorien beschäftigen sich mit der Funktion des M. oder aber mit seinem Ursprung oder Gegenstand. Der Begriff Mythologie bez. demgegenüber das System verschiedener M. innerhalb einer Rel. oder Kultur. Die Theorien des 19. Jh. sahen …

Kirche

(17,125 words)

Author(s): Wenz, G. | Wall, H. de | Grünschloß, A. | Grappe, C. | Schäfer, R. | Et al.
[English Version] I. Zum Begriff 1. Theologisch Das Lehnwort K., das umgangssprachlich sowohl den christl. Gottesdienst und das seiner Durchführung gewidmete Gebäude als auch die verfaßte Sozialgestalt christl. Glaubens im Sinne einer Institution und ihrer repräsentativen Organe bedeuten kann, stammt wahrscheinlich von einer Adjektivableitung des griech. Substantivs κυ´ριος/kýrios. Bez. der Kirchenbegriff gemäß dieser Etym. die Zugehörigkeit zum Herrn als rechtmäßigem Eigentümer, so ist fernerhin seine Rückführung auf den Terminus κηρυγει´α/kērygeía oder auf de…

Mensch

(15,970 words)

Author(s): Gregersen, N.H. | Grünschloß, A. | Figal, G. | Janowski, B. | Lichtenberger, H. | Et al.
[English Version] I. Naturwissenschaftlich und psychologisch 1.Die evolutionäre PerspektiveAus naturwiss. Sicht bietet die Evolutionstheorie (Evolution) den umfassenden Rahmen für das Verständnis des M. Die menschliche Spezies wird darin als spätes Produkt des biogenetischen Prozesses betrachtet, der mit der Entstehung des Lebens (: VI.) auf dem Planeten Erde vor ca.3,8 Mrd. Jahren begann. M. gehören zur Gruppe der Primaten. Vor 5 bis 7 Mio. Jahren zweigten die hominiden Stammbäume von den Stammbäumen…