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Your search for 'dc_creator:( "Grethlein, C." ) OR dc_contributor:( "Grethlein, C." )' returned 24 results. Modify search

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Kindersegnung

(335 words)

Author(s): Grethlein, C.
[English Version] . Die synopt. Evv. berichten ausdrücklich von einer Segnung der Kinder durch Jesus (Mk 10,13–16 parr.). Ob sich dahinter eine urchristl. Praxis verbirgt, ist eine offene Frage (Hahn). Später wurde die Perikope selbstverständlich bei Kindertaufen (Taufe) verwendet und auch zu deren theol. Legitimation herangezogen (z.B. Luther in: WA 17/II, 72–88; Calvin in: CR 45,534–536). Auf dem Hintergrund der theol. Kritik an der Kindertaufe durch K.Barth (KD IV/4), neuerdings päd. Einwände (Stuhlmann) sowie des empirisch sich abzeichnenden Rüc…

Eltern

(457 words)

Author(s): Grethlein, C.
[English Version] . Der Begriff bez. die Gemeinschaft von Mann und Frau hinsichtlich des Verhältnisses zu ihren Kindern, wobei biologische, soziale und rel. Aspekte zu berücksichtigen sind. Entsprechend der zweigeschlechtlichen Fortpflanzung haben bisher alle Menschen eine Frau und einen Mann als biologische E. Evtl. zukünftige biotechnologische Eingriffe (Klonen) könnten dies ändern, mit noch nicht absehbaren Konsequenzen. Auf Grund der Kulturbestimmtheit des Menschen bedarf die biologische Grund…

Fachschule

(294 words)

Author(s): Grethlein, C.
[English Version] . F. entstanden im dt.-sprachigen Raum während des 19.Jh. als Folge der »Verwissenschaftlichung der Produktion« (Grüner 248). Bis etwa 1890 konnten auch noch technische Hochschulen als F. bez. werden; seitdem verengt sich im Zuge der Ausdifferenzierung des Bildungswesens der Bedeutungsgehalt von F. Bis heute wirksam ist die Definition von F. vom 29.10.1937: »F. sind die der landwirtschaftlichen, gartenbaulichen, technischen, bergmännischen, gewerblichen, handwerklichen, kunsthand…

Moralstatistik

(337 words)

Author(s): Grethlein, C.
[English Version] bez. die Wiss. von der Erfassung der gesellschaftlichen Bedingtheit moralischen und rel. relevanten Handelns mittels statistischer Methoden. Nach einem Höhepunkt in der 2.Hälfte des 19.Jh. verlor sie schnell an Bedeutung und begegnet heute meist nur noch reduziert in Form von Kriminalstatistiken. Die Ende des 17.Jh., zuerst an Regelmäßigkeiten bei Todesfällen (J.Graunt, Observations on the Bills of Mortality, 1662) gemachte Entdeckung, daß menschliches Verhalten sich statistisch erfassen läßt, wurde bald theol. im Sinne…

Drews,

(252 words)

Author(s): Grethlein, C.
[English Version] Paul Gottfried (8.5.1858 Eibenstock, Sachsen – 1.8.1912 Halle/S.), lehrte nach Tätigkeit als Pfarrer ab 1894 als Extraordinarius für Praktische Theol. (PT) in Jena, ab 1901 als Ordinarius in Gießen und ab 1908 in Halle. Der Mitbegründer der »Christl. Welt« (1887) begann mit kirchenhist. Arbeiten, bes. zur Liturgiegesch. Gemeinsam mit F.Niebergall und O.Baumgarten trat er für eine Reform der »unpraktischen PT« ein. In seiner Programmschrift »Das Problem der PT. Zugleich ein Beitrag…

Halieutik

(332 words)

Author(s): Grethlein, C.
[English Version] Halieutik, abgeleitet von Mk 1,17 (griech. α῾λιευ`ς α᾿νϑρω´πων/halieús anthrō´pōn, »Menschenfischer«), ist die Bez. einer Unterdisziplin der Praktischen Theol. im 19.Jh. G.A.F.Sickel führte sie 1829 ein. Auf dem Hintergrund des Verlustes an Wirkmöglichkeiten des Pfarrers will er mit der H. eine »Wiss.« begründen, »die, mit starker Berücksichtigung des innern Wesens des Menschen, junge Theologen darüber belehre, wie man durch die Predigt, nach den Gesetzen des menschlichen Geistes, die …

Medienpädagogik

(633 words)

Author(s): Grethlein, C.
[English Version] . Traditionell wurden im päd. Zusammenhang alle Unterrichtsmittel, also Lehr- und Lernmittel, als Medien bez. V.a. durch das Aufkommen der modernen Massenmedien ergaben sich aber neue Anforderungen an päd. Handeln, die auch zur begrifflichen Herausbildung von M. führten (1984 Gründung der Gesellschaft für M. und Kommunikation), interdisziplinär zw. Erziehungs- und Kommunikationswiss. angesiedelt, mit Bezügen zu Psychologie, Soziologie u.a. Die bisherige Forschungsgesch. (s. Schor…

Familiengottesdienst

(613 words)

Author(s): Grethlein, C.
[English Version] im engeren Sinn bez. eine zielgruppenbezogene, i. allg. am Sonntagmorgen an Stelle des sonstigen Gemeindegottesdienstes (einschließlich Kindergottesdienstes) stattfindende Gottesdienstform, die meist von einem Team vorbereitet und gestaltet wird und bes. Nöte, Probleme sowie Hoffnungen und Freuden von Familien zur Darstellung bringen will. Nach ersten Vorläufern, gerade in der DDR (Eichenberg) nicht zuletzt aufgrund dortiger Probleme mit dem Kindergottesdienst, entstand das Konzept des F. im Zusammenhang der Gottesdiens…

Einsegnung

(633 words)

Author(s): Grethlein, C.
[English Version] I. Dogmatisch E. ist ein v.a. in der ev. Bevölkerung gebräuchlicher, dogmatisch unbestimmter Begriff liturgischer, genauer: benediktioneller Praxis, nämlich der bes., öfftl. unter Handauflegung vollzogenen Zueignung des Segens Gottes zu einzelnen Menschen in bes. Lebenssituationen. Ohne klare Abgrenzung gegenüber anderen Segenshandlungen bez. E. heute v.a. das segnende Handeln an jungen Menschen im Konfirmationsgottesdienst (Konfirmation) und an Gemeindegliedern zu Beginn einer di…

Kindergottesdienst

(868 words)

Author(s): Grethlein, C.
[English Version] Der K. ist eine seit gut 100 Jahren bes. in den ev. Gemeinden Deutschlands verbreitete, in der Regel bisher sonntags stattfindende Form des Gemeindegottesdienstes für Kinder, von hoher Bedeutung für die kirchl. Sozialisation (: II.). I. Vorläufer Nach Jesu Hervorheben der Kinder (Mk 10,13–16 parr.) verwundert es nicht, daß sie in den altkirchl. Gottesdiensten z.T. wichtige Aufgaben wie das Lektorenamt, das Singen von Psalmen u. ä. übernahmen (Bottermann). Schon seit der ersten Jahrtausendwende, verstärkt seit der …

Le Seur

(148 words)

Author(s): Grethlein, C.
[English Version] Le Seur, Paul (18.7.1877 Berlin – 13.3.1963 Potsdam), wurde nach dem Studium der Theol. in Berlin – dabei für das ganze Leben durch den CVJM geprägt – und kürzeren Zwischentätigkeiten als Hauslehrer und Vikar 1905 von A.Stoecker als Missionsinspektor der Berliner Stadtmission berufen und schließlich dessen Nachfolger. Hier zeigte sich – unterbrochen durch Militärpfarramt während des Krieges in Brüssel – seine große Begabung, durch Diskussionsabende auch kirchenferne sozialistische …

Aufnahme in die Kirche

(334 words)

Author(s): Grethlein, C.
[English Version] . In Gegenden, in denen traditionell die Kinder kurz nach der Geburt getauft werden, vielleicht sogar immer noch Taufe und Volkszugehörigkeit zusammenfallen, ist die Aufnahme in die Kirche etwas Selbstverständliches. Auch in Kirchen mit sog. Gläubigentaufen bilden sich – etwa in Form von Segnungs- bzw. Darbringungshandlungen oder auch eines allg. üblichen Taufalters – Routinen bei der Aufnahme in die Kirche aus, ohne daß die damit gegebenen theol. Probleme bewußt werden. Als eine…

Medien

(961 words)

Author(s): Herms, E. | Grethlein, C.
[English Version] I. Begriff (Problemfeld) Im weiten Sinn bez. der Ausdruck »Medien« alle materialen Bedingungen, die es koexistierenden Individuen (einzelnen Personen und sozialen Systemen) überhaupt ermöglichen, füreinander wirksam präsent zu werden und darauf wirksam zu reagieren. M. in diesem weiten Sinn sind die materialen Bedingungen von Intersubjektivität. Auch archaischen, nichtausdifferenzierten Gesellschaften eignet ein – entsprechend unausdifferenzierter – Komplex von M. Gesellschaftliche…

Konfirmation

(2,005 words)

Author(s): Grethlein, C. | Germann, M.
[English Version] I. Geschichtlich und praktisch-theologisch K., hier im engeren Sinne als Ritus innerhalb der ev. Kirchen verstanden, war immer wieder umstritten, wurde unterschiedlich interpretiert und gestaltet. Sie ist heute in fast allen ev. Kirchen üblich, sogar in eher kirchl. distanzierten Familien. Die Probleme der K. begegnen bereits in der Reformationszeit, als sich die K. als eigenständiger Ritus in den ev. Kirchen zu bilden begann. Die unterschiedlichen Lösungsversuche sind zugleich Beit…

Massenmedien

(1,298 words)

Author(s): Grethlein, C. | Schenk, M.
[English Version] I. Praktisch-theologisch M., also »alle Einrichtungen der Gesellschaft, die sich zur Verbreitung von Kommunikation technischer Mittel der Vervielfältigung bedienen« (Luhmann 10), stellen heute global eine allg. Voraussetzung der öfftl. und privaten Kommunikation dar. Sie sind apersonale Medien, bei denen in der Regel eine direkte, personal vermittelte Interaktion (: III.) zw. Sender und Empfänger ausgeschlossen ist; allerdings ermöglicht die Computer-Technologie die Verbindung unt…

Krise

(621 words)

Author(s): Huxel, K. | Grethlein, C.
[English Version] I. Ethisch Der auf griech. κρι´σις/krísis zurückgehende Begriff bez. urspr. die vom Verbalstamm κρι´νειν/krínein abgeleitete Handlung: a) Scheidung, Streit b) Auswahl c) Entscheidung, Gericht, Urteil d) Entscheidung in einer Schlacht oder Krankheit (verwandt: Kritik; vgl. auch Kairologie). Durch die Aufnahme der forensischen Bedeutung in der LXX wächst dem Begriff eine theol. Dimension zu. Im NT ist κρι´σις die Entscheidung des Richters, das Gericht, bes. das endzeitliche Gericht Gottes, das die entscheidende Scheidung zw. Glaube…

Eheberatung

(943 words)

Author(s): Browning, D.S. | Grethlein, C.
[English Version] . Kirchl. E. in den USA kann thematisch in drei Hinsichten differenziert werden: Beratung für Brautleute (Ehevorbereitung) und für Eheleute (Ehebegleitung); Beratung auf sozialwiss. und auf theol. Grundlage; Beratung mit primär erzieherischer bzw. schulender und mit therapeutischer bzw. heilender Absicht. Die meisten E. verknüpfen heute theol. mit sozialwiss. Aspekten. Was konservative und liberale Kirchen voneinander trennt, sind die Voraussetzungen, die sie in diese Synthese einbringen. Unter dem Einfluß der Freudsch…

Freikirchen

(2,688 words)

Author(s): Larsen, T. | Fix, K. | Grethlein, C.
[English Version] I. Kirchengeschichtlich 1. Allgemein F. sind nicht-staatskirchl. prot. Kirchengemeinschaften in Ländern oder Gebieten, in denen es eine prot. Staatskirche oder Landeskirchen gibt. Häufig wird der Begriff jedoch auch weniger eng verwendet und kann dann Kontinuitätsbrüche infolge einer Veränderung des geographischen oder polit. Umfelds hervortreten lassen, die nicht im Einklang mit dem überkommenen Identitätsbewußtsein bestimmter rel. Gemeinschaften steht. So wurde etwa 1950 die Evan…

Katechumenat

(1,757 words)

Author(s): Grethlein, C. | Streck, D. | Koschorke, K.
[English Version] I. Allgemein K. ist eine – das wesentlich durch Paulus geprägte κατηχει˜ν/katēcheín (z.B. Gal 6,6) aufnehmende – Bez. der Institution, durch die Kirche unter Bezug auf die Taufe den notwendigen Zusammenhang von christl. Glauben und Lernen gestaltet. Sie begegnet – nach Vorläufern im Gelehrtenlatein des 16./17.Jh. – zu Beginn des 19.Jh. als Terminus für die altkirchl. Unterweisung, wird dann aber schnell zum Programmbegriff für katechetische und kirchenreformerische Konzepte (Henkys). 1.Altkirchlicher Taufkatechumenat. Der Unterricht der Taufbewe…

Mobilität

(1,008 words)

Author(s): Grethlein, C. | Opaschowski, H.W.
[English Version] I. Allgemein Entgegen dem heutigen Eindruck verlief die Entwicklung der Menschheit lange Zeit eher auf Stabilität als M. (von lat.: mobilis, »beweglich«) hin (Seßhaftigkeit, soziale Ordnung usw.). Erst seit der Französischen Revolution und der Industrialisierung ist in größerem Umfang zunehmende M. in mehrfacher Hinsicht festzustellen und beschäftigt unterschiedliche Wiss. (Soziologie, Geschichtswiss., Ökonomie u.a.). Zur ersten Orientierung ist die Unterscheidung zw. sozialer M. …
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