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Your search for 'dc_creator:( "Häberlein, Mark" ) OR dc_contributor:( "Häberlein, Mark" )' returned 42 results. Modify search

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Kupfer

(2,989 words)

Author(s): Häberlein, Mark | Bartels, Christoph | Fried, Torsten
1. Grundlagen Das Wiederanwachsen der europ. Bevölkerung nach den Pest-Wellen des 14. und 15. Jh.s, der mit einer Belebung des Fernhandels einherging, bedingte eine steigende Nachfrage nach K., das aufgrund seiner Weichheit, Zähigkeit und Dehnbarkeit vielfältige Verarbeitungsmöglichkeiten bot (s. u. 3.). Mit der europ. Expansion nach Übersee erlangten K.- und Messingwaren ab dem 16. Jh. im portug. Afrika- und Asienhandel erhebliche Bedeutung (Weltwirtschaft) [3. 335, 337, 347 f.]. Durch die Anwendung neuer Scheideverfahren, v. a. des Seigerverfahrens (Seige…
Date: 2019-11-19

Fälschung

(2,585 words)

Author(s): Häberlein, Mark | Tschopp, Silvia Serena | Keazor, Henry
1. Fälschungsdelikte 1.1. Strafrechtliche AspekteDie Strafrechts-Lehre und Gesetzgebung der europ. Staaten der Nz. definierten und sanktionierten F.-Delikte sehr unterschiedlich. V. a. für die dt. Strafrechtslehre des 16. bis 19. Jh.s war die Rezeption des Röm. Rechts (Gemeines Recht) maßgeblich, das eine Reihe von crimina falsi wie Testaments-, Urkunden-, Grenz-, Münz-, Maß- und Gewichtsfälschung kennt. Die ma. italienische Rechtswissenschaft fasste derartige F. als einheitliches Delikt (lat. crimen falsi) auf, als dessen wesentliche Tatbestandsmerkmale die…
Date: 2019-11-19

Waffen

(6,802 words)

Author(s): Zenke, Rainer | Häberlein, Mark
1. Waffentechnik 1.1. Entwicklung der Feuerwaffentechnik Um 1450 verwendeten die Kriegs-Leute im Nahkampf Hieb- und Stich-W. wie Schwert und Dolch sowie Stangen-W. wie Spieß und Hellebarde. Im Fernkampf wurden noch Armbrust sowie Pfeil und Bogen benutzt, gegen Befestigungen auch mechanische Belagerungs-Maschinen. Passive W. wie Helm, Harnisch und Schild schützten vor der Wirkung aktiver W. Neben diese traditionellen Kalt-W. war seit Mitte des 14. Jh.s zunehmend die Feuer-W. (= Fw.) getreten, wobei Europa sich nicht wesentlich vom islam. Teil der Welt sowie Ind…
Date: 2019-11-19

Kaufmannsdiaspora

(12,466 words)

Author(s): Häberlein, Mark | Freitag, Ulrike | Nagel, Jürgen G. | Lang, Heinrich | Zürn, Martin
01. Einleitung 1.1. Strukturmerkmale und ForschungsproblemeDie Spezialisierung ethnischer und religiöser Minderheiten auf bestimmte Handels-Zweige, in denen sie eine starke, mitunter dominante Stellung erlangen (engl. trade diaspora: »K«., bzw. middlemen minority: »Zwischenhändlerminderheit«), ist ein Phänomen, das sich vom MA bis in die Gegenwart beobachten lässt. So hatten jüd. Kaufleute im kontinentaleurop. und mediterranen Handel bereits im hohen MA eine wichtige Stellung inne; jüd. K. gelten häufig als archetypische K. In der Nz. umfass…
Date: 2019-11-19

Produktionsgebiete, globale

(1,950 words)

Author(s): Bley, Helmut | Häberlein, Mark
1. EinleitungIn Darstellungen der Entwicklung der nzl. globalen Interaktion stehen in der Regel die Handelsräume und -beziehungen im Mittelpunkt ( Weltwirtschaft). Der Handel mit Rohstoffen (etwa Baumwolle, Seide, Farbstoffen oder Holz), Fertigwaren (z. B. Textilien oder Metallwaren), Kolonialwaren (v. a. Kaffee, Kakao, Tabak und Zucker) sowie Edelmetallen (Gold, Silber und Kupfer) band bestehende P. in neue kommerzielle Austauschbeziehungen ein und führte zur Entstehung neuer, aber auch zum Niedergang etablierter …
Date: 2019-11-19

Westindische Kompanien

(1,917 words)

Author(s): Häberlein, Mark
1. AllgemeinMit der Gründung der engl. East India Company ( EIC) und der niederl. Vereenigden Oost-Indischen Compagnie ( VOC) hatten die nordwesteurop. Seemächte um 1600 einen neuen Typus der staatlich privilegierten, mit Handels-Monopolen und mit Souveränitätsrechten in Übersee ausgestatteten Kapitalgesellschaft geschaffen, der sich im 17. und 18. Jh. zur dominierenden Organisationsform des europ. Asienhandels entwickelte. Nach dem Vorbild dieser erfolgreichen Ostindischen Kompanien wurde nach 1620 auch eine Reihe privilegierter Handelsgesellschaften für den Atlan…
Date: 2019-11-19

Indienhandel

(1,137 words)

Author(s): Häberlein, Mark
1. Die Portugiesen (16. Jahrhundert) Der ind. Subkontinent war bereits vor der Entdeckung des Seewegs von Europa nach Asien in weiträumige Handelsbeziehungen eingebunden. Kaufleute aus Gujarat exportierten u. a. Reis nach Malindi in Ostafrika und Ormuz am Pers. Golf; auch unterhielten sie Handelsbeziehungen mit Sumatra und Malakka. Arab. Kaufleute transportierten ind. Pfeffer ( Gewürze), Seide und Edelsteine in die Häfen am Pers. Golf und Roten Meer, von wo aus sie über Karawanenhandel in die Häfen der Levante weitertransportiert wurden; Venedig war das Verteilerzentrum …
Date: 2019-11-19

Wucher

(1,995 words)

Author(s): Häberlein, Mark | Hofer, Sibylle
1. Begriff und GegenstandW. bezeichnet heute die Übervorteilung eines Marktteilnehmers bei Waren- und Kreditgeschäften sowie beim Abschluss von Arbeitsverträgen unter Ausnutzung der Notlage, des Leichtsinns oder der Marktunkenntnis des Betroffenen und wird im bürgerlichen Recht sowie im Strafrecht geahndet. Die moderne Definition geht allerdings von einer Unterscheidung zwischen W. und – prinzipiell gerechtfertigter – Zins-Nahme aus, die sich erst in der Nz. entwickelte. Im AT werden W. und Zins (= Z.) als die Ausbeutung Bedürftiger unterschiedslos abgelehn…
Date: 2019-11-19

Japanhandel

(741 words)

Author(s): Häberlein, Mark
Nach der Entdeckung des Seewegs nach Indien durch Vasco da Gama 1497/98 bauten die Portugiesen im Indischen Ozean binnen weniger Jahre ein weit gespanntes Netz von Stützpunkten auf, das im Osten bis zur Straße von Malakka reichte. Obwohl Nachrichten über den Reichtum Chinas und Japans bereits seit den Berichten Marco Polos die Phantasie der Europäer beflügelt hatten, erwies sich die Anknüpfung von Handelsbeziehungen zu diesen Großreichen zunächst als schwierig. Als die ersten Portugiesen 1543 nach Japan kamen, war das Land von kriegerischen Auseinandersetzungen z…
Date: 2019-11-19

Plantage

(2,204 words)

Author(s): Häberlein, Mark
1. BegriffP. sind v. a. in den Tropen und Subtropen vorkommende landwirtschaftliche Großbetriebe, die Güter für überregionale Märkte produzieren. Im Unterschied zur Hacienda, die überwiegend Getreide und Vieh für regionale Märkte erzeugte, konzentrierten sich die nzl. P. auf für die Selbstversorgung unbedeutende cash crops wie Zucker, Tabak, Baumwolle und Kaffee, deren Erzeugung meist sehr arbeitsintensiv war. Anders als bei der Hacienda war die Bindung von Arbeitskräften durch Schuldknechtschaft und Pacht (sowie die damit einhergehende Verbindung v…
Date: 2019-11-19

Handelsräume

(6,004 words)

Author(s): Häberlein, Mark | Klooster, Willem | Beck, Thomas
1. Einleitung 1.1. Europa der Frühen NeuzeitAm Beginn der Nz. stellte Europa noch keinen einheitlichen H. dar; vielmehr lassen sich mehrere Regionen kommerzieller Interaktion identifizieren, die sich hinsichtlich ihrer Bevölkerungsdichte, ihres Urbanisierungsgrades und der Intensität der wirtschaftlichen Austauschprozesse stark unterschieden. Aufgrund der technischen und politischen Probleme des Überlandhandels (Straßenverhältnisse, Zoll-Schranken) bildeten sich Räume intensiven kommerziellen Austausc…
Date: 2019-11-19

Tierhandel

(1,073 words)

Author(s): Häberlein, Mark
1. AllgemeinDie große Bedeutung, die Tieren für die menschliche Ernährung, als Transport- und Fortbewegungsmitteln sowie als Prestigeobjekten und Statussymbolen zukam, fand in einem differenzierten T. der Nz. Niederschlag. Dabei kann zwischen dem Handel mit Schlachtvieh (Rindern, Schafen, Schweinen) zur Versorgung städtischer Bevölkerungen (vgl. Nutztiere), dem Handel mit Pferden als vielseitig einsetzbaren Reit-, Last- und Arbeitstieren (s. u. 3.) sowie dem Austausch exotischer Tiere im Kontext der …
Date: 2019-11-19

Karawanenhandel

(1,305 words)

Author(s): Häberlein, Mark
1. AllgemeinVor den Innovationen der Navigations-Technik im 14. und 15. Jh. und den darauf folgenden Entdeckungsreisen erfolgte der Fernhandel zwischen Großregionen überwiegend auf dem Landweg. Die ariden Zonen im Inneren Asiens, im Orient sowie in der Sahara stellten dabei bedeutende Hindernisse dar, galt es doch, mit starken Temperaturschwankungen, mit geringen Nahrungsmittel- und Wasserressourcen sowie einem Terrain zurechtzukommen, das meist wenig Orientierungshilfen bot. Die Organisation in Karawanen war vo…
Date: 2019-11-19

Schmuggel

(1,976 words)

Author(s): Rössner, Philipp Robinson | Häberlein, Mark
1. EuropaSch. bezeichnet den illegalen Transport von Waren über eine Grenze unter Umgehung der anfallenden Zölle, Steuern und Gebühren. Er ist in diesem Sinne eine Form des Unterschleifs, sofern man diesen als rechtswidrige Zueignung fremder beweglicher Sachen definiert. Eng verwandt mit dem Sch. ist deshalb die Unterschlagung produzierter Güter zum Zwecke der Umgehung einer Produktions- oder Verbrauchssteuer, etwa der Akzise. In Gebieten mit hoher territorialpolit. Zersplitterung wie dem Alten Reich der Frühen Nz. waren Sch.-Anreize bes. ausgeprägt. Insbes. nac…
Date: 2019-11-19

Weltwirtschaftszentren

(14,068 words)

Author(s): Häberlein, Mark | Lang, Heinrich | Weller, Thomas | Lesger, Clé | Schulte Beerbühl, Margrit | Et al.
01. Allgemein 1.1. Definition»Eine Weltwirtschaft«, so Fernand Braudel, »weist im Zentrum ihres Geschäfts- und Versorgungsnetzes stets einen städt. Pol auf, eine Stadt, in der Informationen, Waren, Kapitalien, Kredite, Menschen, Aufträge und Geschäftsbriefe zusammenströmen und von der sie wieder ausgehen; eine Stadt, in der vielfach unermeßlich reiche Großkaufleute den Ton angeben« [1. 24]. In dieser vielzitierten Definition bringt der franz. Wirtschaftshistoriker prägnant zum Ausdruck, dass Weltwirtschaften (= Ww.) durch hierarchisch strukturierte, großräumige Han…
Date: 2019-11-19

Safran [Hinzugefügt 2017]

(887 words)

Author(s): Häberlein, Mark
1. Anwendung und AnbauDie roten Blütenfäden der im Herbst blühenden Krokusart Crocus sativus erfreuten sich in der Frühen Nz. als exklusive, teure Speisezutat der besonderen Wertschätzung der höfischen und städt. Eliten. Neben seiner Funktion als Gewürz kam S. beim Färben von Speisen und Textilien sowie bei der Herstellung von Kosmetika zum Einsatz. In Kräuterbüchern des 16. bis 18. Jh.s wurden ihm heilende Wirkung bei verschiedenen Beschwerden (u. a. Gicht, Kopfschmerzen, Verdauungsprobleme; vgl. dazu auch Heilpflanzen; Pharmazie) s…
Date: 2019-11-19

Reis

(2,278 words)

Author(s): Häberlein, Mark | Sanz Lafuente, Gloria
1. Weltwirtschaft 1.1. Asien bis 1800Im gesamten subtropischen und tropischen asiat. Raum wird R. seit Jahrtausenden produziert; er hatte auch in der Nz. als Grundnahrungsmittel enorme Bedeutung. Als Grundformen der Produktion sind der Anbau in natürlich überfluteten bzw. überstauten Küsten- und Flussniederungen ( Sumpf- bzw. Wasser-R.), der Terrassenfeldbau mit künstlicher Bewässerung sowie der Anbau anspruchsloserer Sorten in Höhenlagen (Berg-R., Trocken-R.) zu unterscheiden. Aufgrund der Tatsache, dass Süd- und Ostasien klimatisch bed…
Date: 2019-11-19

Heilpflanzen

(813 words)

Author(s): Häberlein, Mark
1. EuropäischeS. Kräuterbücher; Pharmazie2. AußereuropäischeAsiat. Gewürze waren in Europa seit dem MA nicht nur als Genussmittel geschätzt, sondern auch wegen ihrer prophylaktischen und therapeutischen Heilwirkung [4. 107–110]. Mit der Erschließung des Seewegs nach Indien erlangten die Portugiesen im 16. Jh. direkten Zugang zu den asiat. Märkten für Gewürze und H., die zuvor über Venedig nach Europa importiert worden waren (Seehandelsrouten). Zugleich lernten sie ebenso wie die Spanier in Amerika zahlreiche neue Pflanzen kennen, die in außereurop. Kulturen wegen …
Date: 2019-11-19

Indianerhandel

(1,092 words)

Author(s): Häberlein, Mark
1. Der Aufbau europäisch-indianischer HandelsbeziehungenNachdem die Spanier im 16. Jh. auf dem mittel- und südamerikan. Festland die großen indian. Reiche unterwarfen (Konquista), eine Kolonialherrschaft errichteten und sich die Kontrolle über Produktionsgebiete und Handelsketten sicherten (Kolonialreich), beschränkte sich der I. im Wesentlichen auf lokalen Tauschhandel in schwer zugänglichen Frontier-Regionen. Indessen scheiterten in Nordamerika vor 1600 sämtliche europ. Siedlungsversuche (Indianer). Stattdessen wurden die interkulturellen Bez…
Date: 2019-11-19

Perlen

(830 words)

Author(s): Häberlein, Mark
P. (vermutlich von vulgärlat. pernula; »Hinterkeule«, »Muschel«) – in der Regel erbsengroße, kugel- bzw. birnenförmige Objekte aus Perlmutter, die als krankhafte Gebilde in Fluss- und Seeperlmuscheln entstehen – erfreuten sich seit der Antike bei den gesellschaftlichen Eliten Europas und Asiens als Schmuck-Objekte und Statussymbole großer Beliebtheit (vgl. auch Krone). Orient-P. aus dem Pers. Golf und von den Küsten Südindiens und Sri Lankas, die von einheimischen P.-Tauchern gesammelt wurden, gelangten bis in die Frühe Nz. über den Karawanenhandel, in dem jüd. und arme…
Date: 2019-11-19
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