Search

Your search for 'dc_creator:( "H. Buske" ) OR dc_contributor:( "H. Buske" )' returned 399 results. Modify search


Sort Results by Relevance | Newest titles first | Oldest titles first

Tartessische Schrift

(329 words)

Author(s): H. Buske
verschiedentlich auch turdetanische gen., hat ihren Namen nach Tartessos, antiken Quellen zufolge der Name für eine Stadt, ein Land oder den Fluß Baetis, heute Guadalquivir. Die Fundorte der tartessischen Inschriften sind geographisch recht klar ab-gegrenzt und liegen hauptsächlich im westlichen Gebiet der Algarve (Portugal) und in Andalusien im Südwesten Spaniens. Die T. wird durchweg übereinstimmend der Zeit zwischen dem 7. und 5. Jh. v. Chr. zugeordnet. Sie gehört mit der nordostiberischen un…

Changeverkehr

(270 words)

Author(s): H. Buske
soviel wie Changegeschäft, Tauschhandel, Tauschverkehr, Tauschen nannte man auch changen, changi(e)ren, stechen, verstechen. Der C. ist buchhändlerische Verkehrsform vom Ende des 16. Jh.s bis zum auslaufenden 18. Jh., die sich vorwiegend auf den Meßplätzen entwickelt hatte, indem man fremde Verlagswerke gegen eigene eintauschte. Es wurde durchweg ohne Berücksichtigung von Qualität Bogen gegen Bogen getauscht, «verstochen». Bei der Auswahl bediente man sich eines nur zu diesem Zwecke gedruckten V…

Voigt, Bernh. Friedr., GmbH, Hamburg

(491 words)

Author(s): H. Buske
B. F. Voigt entstammte einer der ältesten und angesehensten Fami-lien im Sächsisch-Thüringischen und war einer der be- deutendsten Verleger des 19. Jh.s. (* 5. 7. 1787 in Weimar, † 17. 2. 1859 ebd.). Nach einer Buchhandelslehre (1801–1804) in der berühmten Hoffmann’schen Hofbuchhandlung (Johann Wilhelm Hoffmann) in Weimar, ging er als Gehilfe nach Leipzig. Nach Wanderjahren in Basel und anderen Städten eröffnete er am 1. Juli 1812 in Sondershausen eine Buchhandlung und gliederte ihr kurz darauf …

Hoffmann, Jan (Johannes) Daniel

(210 words)

Author(s): H. Buske
* 28. 12. 1701 in Thorn, † 19. 7. 1766 in Elbing. Nach dem Besuch des Gymnasiums in Thorn bis 1723 studierte H. Philologie, Geschichte, Philosophie und Theologie an den Univ. Wittenberg, Jena und Leipzig. H. war nach dem Studium 1732 in seiner Heimatstadt «Collega Gymnasii primus», seit 1735 Lektor für poln. Sprache, Hrsg, von «Thornischen Nachrichten von Gelehrten Sachen» und einer Gesch. der Buchdruckerkunst in Polen «De Typographiis earumque initiis et incrementis in Regno Poloniae et M. D. (…

Bücher-Streit

(424 words)

Author(s): H. Buske
benannt nach dem Leipziger Nationalökonomen Karl Bücher (1847 — 1930). Vorausgegangen waren Auseinandersetzungen zwischen Wissenschaftlern und Buchhandel über Bücherrabatte, die nicht mehr gewährt werden sollten. Der Börsenverein der Deutschen Buchhändler in Leipzig ließ sich im Dezember 1901 dazu bringen, den Bibl.en das Börsenblatt zu sperren, das erst zu Ostern 1903 wieder freigegeben wurde mit der Einschränkung, es nur für die eigene Verwaltung und nur in Ausnahmefällen für wiss. oder amtlic…

Vertreterbörse

(149 words)

Author(s): H. Buske
ist eine organisierte Ein- und Verkaufsveranstaltung von Sortimentern und Verlagsvertretern zum Zweck einer beiderseitigen Arbeitsrationalisierung. V. finden meist an Wochenenden in einem Hotel statt. Die Vertreter stellen ihre neue Verlagsproduktion vor und weisen auf bes. Werbemaßnahmen hin. Die Sortimenter bestellen dann anhand ihrer vorbereiteten Lageraufnahmen und können in Einzelgesprächen über den Vertreterrabatt hinaus Sonderkonditionen aushandeln, sich zusätzliche Leseex. oder Werbemate…

Osterinsel-Schrift

(381 words)

Author(s): H. Buske
Als O. werden die 1864 auf der Osterinsel im Südpazifik nahe des südlichen Wendekreises, ca. 3600 Kilometer westlich der chilenischen Küste entdeckten Schriftzeichen auf Tafeln und langen, runden Stäben aus Toromiro– und Treibholz bezeichnet. Sie dienten als Gedächtnisstützen beim Rezitieren von Gesängen und konnten z. Z. ihrer Entdeckung von den Insulanern nicht mehr gelesen oder gedeutet werden. Alle fast 100jährigen Entzifferungsversuche mit oft abenteuerlichen Interpretationen haben als mißl…

Nullverkauf

(98 words)

Author(s): H. Buske
im Pressegrosso übliche Bezeichnung für den Fall, daß ein Presseeinzelhändler alle ihm gelieferten Ex. einer Ztg.– oder Zeitschriftenausg. nach Ablauf ihres Erscheinungszeitraumes wieder an den Pressegrossisten zurückgibt, also nichts verkauft hat. Sie werden Nullverkäufer oder auch Vollremittierer gen. und durch EDV–gestützte Verfahren der markt– (oder marketing)–orientierten Bezugsregulierung kontrolliert, was für einzelne Verkaufsstellen bei wiederholten Nullverkäufen zu verkürzten Angebotszeiträumen oder gar zum Einstellen der Lieferungen fuhren kann. H. B…

Hausierbuchhandel

(408 words)

Author(s): H . Buske
besser Hausierhandel mit Büchern, bekannt auch als Druckschriftcnhandel, ist der Verkauf von Druckerzeugnissen durch Hausierer (bibliopola libros venales deportans), die von Ort zu Ort auf Jahrmärkten und Messen oder von Haus zu Haus zogen und neben Büchern auch andere Waren anboten. Die Buchflihrer, Hausierer, Partierer und Büchertrödler Genannten, die oft keine Gewerbegenchmigung besaßen, waren Unternehmer und Verkäufer in einer Person. Der Käufer zahlte bar, ihm war weder die Anschrift des Ve…

Hanseatische Verlagsanstalt AG

(496 words)

Author(s): H. Buske
hervorgegangen aus der 1893 von der Deutschnationalen Partei gegründeten Firma «Hanseatische Druck- und Verlagsanstalt eGmbH», Hamburg und der 1917 handelsgerichtlich eingetragenen Verlagsfirma «Deutschnationale Verlags-Anstalt AG», Hamburg, die von leitenden Persönlichkeiten des DHV (Deutschnationaler Handlungsgehilfen-Verband) gegründet wurde. Bereits 1904 wurden ein eigenes Sortiment, die «Deutschnationale Buchhandlung», und 1916 eine der ersten deutschen Buchgemeinschaften, die «Deutschnatio…

Verlagsvermerk

(610 words)

Author(s): H. Buske
ist die ältere Bezeichnung für Verlagsangabe auf dem Titelbl. eines Buches oder wie häufig in neueren Publikationen im Impressum. Anstelle des im 15. Jh. üblichen Druckvermerks mit Angabe von Drucker und Druckort erschienen Ende des Jh.s in Ita-lien, Frankreich und Spanien statt der Druckermarke die Verlegermarke, verspätet dann auch in Deutschland. Im Laufe des 16. Jh.s taucht der Name des Druckers nur noch versteckt auf, der V. tritt in den Vordergrund. War in allen Ländern der Übergang vom Dr…

Verlagskompagnien

(290 words)

Author(s): H. Buske
etwas unglückliche dt. Bezeichnung für diverse Formen von Zusammenschlüssen von Druckern und Geldgebern vom 15. bis ins 19. Jahrhundert, um den steigenden Kapitalbedarf für die Produktion, vorwiegend Papier und Löhne, zu decken. In der Regel wurden zwischen den Beteiligten Verträge auf Zeit oder nur für eine, bes. aufwendige Edition geschlossen. Frühe Beispiele sind die «Gesellschaft Emiliano di Pier-matteo degli Orfini» von 1470 in Foligno (südlich von Assisi/Italien) mit Johann(es) Numeister (…

Rückgangsliste

(114 words)

Author(s): H. Buske
Verz. der auf einer Auktion ausgerufenen Titel ohne Gebot, sog. Rückgänge. Nach § 20 der Versteigerervorschriften in der BRDeutschland darf der Auktionator, wenn der Auftraggeber ihn hierzu schriftlich ermächtigt, diese Rückgänge innerhalb einer Frist von zwei Monaten nach Schluß der Versteigerung anderweitig anbieten und verkaufen. Das geschieht i.d.R. durch eine R., die, je nach Ergebnis der Auktion, Katalogcharakter annehmen kann und meist unter der Bezeichnung «Rückgänge Auktion XYZ» Interes…

Revolutionsschriften

(491 words)

Author(s): H. Buske
sind kleinere Schriften, auch Flugbl., die sich als Tagesberichte, Proklamationen oder Aufrufe für oder gegen eine als Revolution bezeichnete, meist tiefgreifende gesellschaftliche Auseinandersetzung mit gravierenden politischen Umwälzungen aussprechen. Seit Beginn des 16. Jh.s wurden weltweit an die 150 kleine und große Revolutionen gezählt. Sie alle zogen eine Flut von Kleinschriften und Einblattdrucken nach sich, die stets das Interesse von Sammlern und Bibl.en weckten. So brachte der Londone…

Trade Sales

(402 words)

Author(s): H. Buske
Versteigerung verlagsneuer Bücher durch den Verleger. Ein in England geläufiger Buchhandelster-minus für den zum Ende des 17. Jh.s einsetzenden und bis zur Mitte des 19. Jh.s dauernden Brauch der Londoner Verleger, sich jährlich von Auflagenresten nicht mehr gängiger Werke oder Überschüssen neuerer Produktion zu trennen, indem man sie unter dem urspr. Nettopreis meistbietend versteigerte. Angeboten wurden neben Restaufl. auch neue Werke, selbst Titel, die noch gar nicht ersch. oder im Erscheinen…

Höchste Auflage(n) von Büchern

(739 words)

Author(s): H. Buske
Im Gegensatz zur Höchstaufl., die durch technische oder wirtschaftliche Gegebenheiten definiert wird, bestehen H. aus überdurchschnittlich hohen Aufl., sind veränderbar und bezeichnen die Summe aller Aufl. und Ausg. eines Werkes, die an weniger hohen Aufl anderer Werke gemessen werden. Die Bez. H. muß sich nicht immer auf die Welt-aufl. beziehen, sondern kann durchaus für regionale Ver-öff. oder Bücher in kleinen Sprachen sowie für Einzeltitel eines Verlages gelten, z. B. «die höchste Aufl. in d…

Katalogpreis

(218 words)

Author(s): H. Buske
ist der in Verkaufskat, angegebene Preis und schließt in Deutschland durchweg die gesetzliche Mehrwertsteuer ein. Die Preisangabe ist nach der dt. Verordnung zur Regelung der Preisangaben von 1985 gesetzlich vorgeschrieben (BGBL, Jg. 1985. I, S. 580). Waren die im Deutschen Bücherverz. und in der Deutschen Nationalbibliographie angegebenen Preise zum Zeitpunkt des Erscheinens eines Titels gültig, sind sie später u.a. nur noch Anhalt für die Preisbildung im Antiquariat. Man unterscheidet 1. den f…

Adressenverlag

(338 words)

Author(s): H. Buske
auch Adressenarchiv, veraltete Bez.: Adreßbüro, Adreßkontor. Gewerbliches Unternehmen, das nach bestimmten Kriterien gegliederte Anschriften von Privatpersonen und Firmen aus aller Welt nur zu jeweils einmaliger Benutzung verkauft und/oder vermietet, wobei es die bes. Vorschriften des deutschen Bundesdatenschutzgesetzes zu beachten hat. Die Lieferung der Adressen erfolgt in der Regel in Form von Listen oder Klebeetiketten, auf Briefumschlägen oder Versandtaschen. Es zeichnen sich zunehmend Tende…

Expeditionsarbeiten

(46 words)

Author(s): H. Buske
sind die mit der Auslieferung zusammenhängenden Arbeiten in allen Zweigen des Buchhandels. Das sind die Entnahme der bestellten Ware aus dem Lager (Auslegen), das Zusammenstellen der Sendungen, das Rechnungschreiben (Fakturieren), Pakken, Postfertigmachen und der Versand per Boten, Lieferwagen, Post, Spedition oder Büchersammelverkehr. H. Buske

Wöchentliches Verzeichnis der erschienenen und vorbereiteten Neuigkeiten des deutschen Buchhandels. J. C. Hinrichs. Leipzig 1893–1915

(493 words)

Author(s): H. Buske
Vorbild für alle künftigen durch Autopsie erfolgten Titelaufnahmen von Nationalbibliographien. Das W. hatte zahlreiche Vorläufer und entwickelte sich aus den bibliographischen Verz. «Bibliographie von Deutschland oder Wöchentliches, vollständiges Verzeichnis aller in Deutschland herausgekommenen neuen Bücher und Kunstsachen, mit Angabe der Bogenzahl, des Preises und der Verleger, nebst Subscriptions- und Pränumerations-Anzeigen. Mit Register und Beilagen. Jg. 1–10. Leipzig: Industrie-Comptoir 18…
▲   Back to top   ▲