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Your search for 'dc_creator:( "H. Finger" ) OR dc_contributor:( "H. Finger" )' returned 145 results. Modify search


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Kaisheim

(333 words)

Author(s): H. Finger
ehemalige Zisterzienserabtei bei Donauwörth, 1133/1135 durch die Grafen von Lechsgemünd gegr. und durch Mönche aus Lützel (Elsaß) besiedelt (Filiation von Morimond). Bereits unter dem vierten Vorsteher von K., Abt Albert (1174—1195), der im Kreuzgang eine Bibl, errichten ließ, begann die vom Zisterzienserorden urspr. abgelehnte Buchmalerei in bes. Weise aufzublühen. Unter Abt Trutwin (1267—1288), der Mönche von K. in das neugegr. Stams entsandte, wirkte bes. der Prior Heinrich für Bibl, und Scri…

Ebstorf

(322 words)

Author(s): H. Finger
ehemaliges Benediktinerinnenpriorat, heute evangelisches Damenstift, nordwestlich von Uelzen, urspr. (ca. 1160) als Chorherren- oder Prämonstratenserstift durch die Grafen von Dannenberg gegr., seit spätestens 1197 Nonnenkloster, Patrozinium St. Mauritius. E., von ca. 1210 an in enger Verbindung zu den Welfen und seit 1303 unter deren Vogtei, erlebte im 13. und 14. Jh. eine große geistliche und künstlerische Blüte (Ebstorfer Weltkarte), doch sind von der damaligen Bibl, nur ganz geringfügige Res…

Grottaferratasystem

(143 words)

Author(s): H. Finger
eine nach Grottaferrata benannte und bes. für das dortige Scriptorium belegte ma. Form der griech. Kurzschrift (Tachygraphie). Das G. ist vor allem in Teilen nicht generell kurzschriftlicher Texte aus Grottaferrata erhalten. Dieses Einstreuen tachygraphischer Symbole wurde nach sicherem Zeugnis bereits durch den Gründer Grottaferratas, den heiligen Neilos, geübt. Daneben existiert aber auch ein fortlaufender Text von 47 Seiten im G., der sich heute in der Vaticana befindet (in: cod. Vat. graec. …

Lehnin

(423 words)

Author(s): H. Finger
ehemalige Zisterzienserabtei (Filiation von Mo–rimond) in der südlichen Mark Brandenburg (Zauche), 1180 von Markgraf Otto I., ältestem Sohn Albrechts des Bären, auf Allod gegr. und 1183 mit Mönchen aus Sitti–chenbach (Thüringen) besiedelt. Vom Gründer als Grabkloster des Askanierhauses geplant, sind in dieser ältesten Zisterzienserabtei der Mark (Marienpatrozinium) 14 As–kanier, bes. der brandenburgischen Linie, und einige Ho–henzollern–Markgrafen begraben worden. Die Gesch. der ma. Bibl, von L.…

Augustiner-Bibliotheken

(748 words)

Author(s): H. Finger
Die Bezeichnung «Augustiner» stellt kirchengeschichtlich einen Sammelnamen für verschiedene Orden und Kongregationen dar, deren urspr. Gemeinsamkeit nur in der Befolgung der Augustinusregel liegt, die aber auch Grundlage vieler religiöser Gemeinschaften war, die zu keiner Zeit den Augustinern zugerechnet wurden. Dennoch haben die im engeren Sinne augustinischen Vereinigungen besondere Bibliothekstypen hervorgebracht, deren Gemeinsamkeit darin liegt, daß sie mit unterschiedlicher Gewichtung zwisc…

Hohenfurt

(288 words)

Author(s): H. Finger
(tschechisch Vyšší Brod), ehemalige Zisterzienserabtei an der Moldau im südlichen Böhmen, 1259 durch Peter Wok I. von Rosenberg (Ružomberok) gegr. und von der Zisterze Wilhering (Oberösterreich) besiedelt. Aus Wilhering kam auch der Grundstock der Bibl. Das älteste erhaltene Bücherverz. stammt noch aus dem 13. Jh. H. überstand die Hussitenkriege besser als die übrigen böhmischen Klöster und konnte große Teile seiner alten Bibl, auch über den 30jährigen Krieg hinaus bis ins 20. Jh. bewahren, da d…

Grandjean de Fouchy, Philippe

(238 words)

Author(s): H. Finger
* 1666 in Mâcon, †6. 5. 1714 in Paris, bedeutender franz. Stempelschneider und Schriftgießer. Von seiner im Mâconais angesehenen Familie ursprünglich zum Kleriker bestimmt, soll er der Überlieferung nach (Bericht des Marquis de Condorcet im späten 18. Jh.) bei einem Aufenthalt in Paris wegen eines Prozesses mit dem Komitee der Kgl. Akademie zur Schaffung der «Romain du Roi» (Antiqua) in Kontakt gekommen sein. Sein erster Versuch zu einem eigenen Entwurf führte zu seiner Ernennung als «premier gr…

Grottaferrata

(458 words)

Author(s): H. Finger
Basilianerabtei südöstlich von Rom am Fuße der Albanerberge (Marienpatrozinium), 1004 durch den heiligen Neilos von Rossano gegründet. G., das (urspr. zusammen mit den stadtrömischen Basilianerklöstern) eine Art nördlicher Vorposten des südital. Mönchtums byzantinischer Prägung war, blieb – vor allem dank päpstlicher Förderung – als Repräsentant des griech. Ritus beim Zentrum der lat. Kirche bis in die Gegenwart erhalten. Das Scriptorium von G. wurde bereits von Neilos selbst begründet und hat – bei Verwendung oft wenig kostbarer Schreibmaterialien – v…

Dombibliothek

(159 words)

Author(s): H. Finger
(Kathedralbibl.), zu einer Bischofskirche gehörende Bibl., die sich meist im Besitz des Domkapitels und seltener dem der Diözese bzw. des bischöflichen Ordinariats befindet. Heute sind manche D.en organisatorisch Bestandteil von Diözesanbibl.en. Historisch stellen die D.en die Fortsetzung der ältesten christlichen Bibl.en dar, welche die frühchristlichen Bischofsgemeinden als Slg. von für Liturgie und Katechese notwendigen Büchern unter der Aufsicht eines Diakons unterhielten. Schon im FrühMA tr…

Benedikt von Nursia

(185 words)

Author(s): H. Finger
*480 im heutigen Norcia (Umbrien), †(21.3.) um 560 in Monte Cassino, Patriarch des abendländischen Mönchtums. Nach dreijährigem Eremitenleben und einer ersten Klostergründung in Subiaco zog er sich (529?) mit zunächst wenigen Gefährten auf den Mons Cassinus zurück. Ca. 540 verfaßte er hier seine «Regula monachorum», die seit dem 9. Jh. zur Hauptgrundlage des gesamten lat. Mönchtums wurde. In Kapitel 48 werden Klosterbibl. und Buchausleihe an die Mönche erwähnt. Die einzige Quelle zu B.s Leben st…

Berringer, Nikolaus

(41 words)

Author(s): H. Finger
dt. Schriftkünstler in Nürnberg, wo auf Friedhöfen noch einige von ihm durch Ätzung beschriebene Bronzegrabplatten erhalten sind, um 1800. B. wurde von Michael Baurenfeind stark beeinflußt. H. Finger Bibliography Deutsch, H.: Gesch. der abendländischen Schreibschriftformen. Leipzig 1928, S. 252.

Altenburg

(182 words)

Author(s): H. Finger
(Thüringen) Die im MA in A. ansässigen Klöster, das in der 2. Hälfte des 12. Jh.s gegr. Augustinerchorherrenstift («Bergkloster») und der vor der Mitte des 13. Jh.s gegr. Franziskanerkonvent («Barfüßerkloster»), besaßen nachweislich recht bedeutende Bibl.en, deren wertvolle Hss.-Bestände bei der Säkularisation 1530 bzw. 1543 weitestgehend verlorengingen. Im 17. Jh. bestand auf dem Schloß eine Hofbibl, der älteren Linie Sachsen-A., die im Kern auf eine Sammlung des bibliophilen Herzogs Friedrich-…

Halberstadt

(545 words)

Author(s): H. Finger
1. Buchdruck. Erstdrucker von H. war Lorenz Stuchs (Sohn des Nürnberger Druckers Georg Stuchs), der 1519–1523 ca. 20 Werke (bes. Liturgica) herausbrachte. Sein bedeutendster Druck war die Halberstädter Bibel von 1522, einer der drei vorlutherischen Bibeldrucke in niederdt. Sprache. Eine kontinuierliche Druckertätigkeit begann in H. erst seit 1580. Bibliography Joost, S.: Notizen zum frühen niederdt. Bibeldruck. Ein Beitrag zur Halberstädter Bibel. In: AGB 1. 1958, S. 226–244 Benzing S. 173–174. 2. Bucheinband. Im MA scheint H. nur eine bedeutende Buchbinderwerkstatt…

Antiqua

(718 words)

Author(s): H. Finger
Druckschrift, welche die heute weltweit gültige Form der lat. Schrift darstellt. Sie entstand bald nach der Erfindung des Buchdrucks durch die Kombination der auf die karolingische Minuskel zurückgehenden Humanistenschrift (Antiqua littera) mit der antiken Capitalis quadrata. Diese Verbindung der Minuskeln einer geschriebenen Schrift mit den Versalien einer viel älteren, urspr. für Inschriften bestimmten Schriftform war das Werk einiger Frühdrucker (Konrad Sweynheym u. Arnold Pannartz, Adolf Rusch, Nikolaus Jenson) zwischen …

Jesuitendruckereien

(1,050 words)

Author(s): H. Finger
Die Gesellschaft Jesu (SJ) hat von ihren Aufgaben her, die sich in erster Linie auf weltzugewandte, aktive religiöse Verkündigung beziehen, immer ein bes. enges Verhältnis zu Buchwesen und Publizistik gehabt. Dennoch haben – entgegen weitverbreiteter Ansicht – andere Orden weit kontinuierlicher eigene Drukkereien betrieben, einmal, weil den Jesuiten mehr an Zusammenarbeit mit weltlichen Druckereien und Verlagen und deren Beeinflussung gelegen war, und zum anderen, da die SJ – anders als z. B die…

Kremsmünster

(804 words)

Author(s): H. Finger
Benediktinerabtei in Oberösterreich, 777 durch Herzog Tassilo III. von Bayern gegr. (zweitältestes bestehendes Kloster Österreichs) und wohl von Mondsee aus besiedelt. Die Bibl, von K. ist praktisch von der Gründung an nachweisbar. Berühmt ist der um 800 entstandene Codex Millenarius maior (noch heute im Besitz von K. und am Todestag TassÜos in liturgischer Verwendung), ein Evangeliar, das als einziges vollständig den bayerisch-österr. Vulgatatext der Evangelien repräsentiert. Seit dem späten 8.…

Kremsier

(302 words)

Author(s): H. Finger
(tschechisch Kromeriz), schon im MA Sommerresidenz der Bischöfe (seit 1777 Erzbischöfe) von Olmütz/Olomouc, erhielt in der Neuzeit bedeutende kirchliche Bibl.en. Neben dem bischöflichen Kollegiats-kapitel entstand in der zweiten Hälfte des 17. Jh.s ein Ordenshaus der Piaristen, das eine beachtliche Bücherslg. aufbaute. Ende des 17. Jh.s gründete der Olmützer Bischof Karl von Liechtenstein-Castelcorno (1664-1695) die sog. alte Bibl, in seiner Residenz mit ca. 14 Tsd. Bdn., Erzbischof Kardinal Ant…

Abschmutzen

(31 words)

Author(s): H. Finger
Siehe Abschmieren Abschnitt, Teil einer Schrift, welcher ein mehr oder weniger für sich bestehendes Ganzes bildet, im besonderen auch als Bezeichnung für die Unterteilungen eines Kapitels gebraucht. H. Finger

Hildesheim

(1,046 words)

Author(s): H. Finger
1. Buchmalerei. Anfang und Höhepunkt der H.er Buchmalerei (sowie der Einbandkunst) fallen in das Pontifikat des heiligen Bernward (Bernwardbibel, Bernwards «Kostbares Evangeliar»). Das sog. «Ratmann-Sakramentar» (Domschatz: Nr. 37), das 1159 geschrieben wurde und von dem nur die Miniaturen und die großen Initialen erhalten sind (der Text wurde um 1400 für Neubeschreibung des Pergaments gelöscht) entstand 150 Jahre nach Bernwards Tod im Michaelskloster zus. mit seiner Schwesterhs., dem sog. «Stammh…

Ettenheimmunster

(191 words)

Author(s): H. Finger
ehemalige Benediktinerabtei in der Ortenau, im 8. Jh. (734?) durch Bischof Etto von StraGburg (moglicherweise an der Stelle einer Einsiedelei des heiligen Landelin) gegr. E. geriet (im 14. Jh.?) unter die Vogtei der Herren von Geroldseck und war im 16. und 17. Jh. in seiner territorialen Zugehorigkeit strittig zwischen Vorderosterreich und dem Fürstbistum StraGburg, das seine Ansprüche im 18. Jh. wieder durchsetzen konnte. Die ältere Klosterbibl. (nachweisbar ist nur ein heute verschollenes Evan…
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