Search

Your search for 'dc_creator:( "H. Finger" ) OR dc_contributor:( "H. Finger" )' returned 145 results. Modify search


Sort Results by Relevance | Newest titles first | Oldest titles first

Disentis

(338 words)

Author(s): H. Finger
Benediktinerabtei im Vorderrheintal (Kanton Graubünden) in der Diözese Chur (1643 – 1861 exemt), um 750 aus einer etwa 720 entstandenen Einsiedelei des heiligen Sigisbert hervorgegangen. Ein Scriptorium in karolingischer Zeit ist sicher anzunehmen; wahrscheinlich stellt Codex 264 der Stiftsbibl. Einsiedeln mit urspr. Besitzvermerk von D. das einzige Relikt dar. Die Bibl, wird indirekt zuerst im Zusammenhang mit der Zerstörung von D. durch die Sarazenen (um 940) erwähnt, da über die Rettung von z…

Braun, Jean

(46 words)

Author(s): H. Finger
Schreibmeister, gab 1784 in Mühlhausen seine «Gründliche Anweisung zur Schreib-Kunst» in dt. und franz. Sprache heraus. Um 1790 veröffentlichte er dort eine einsprachige, knappere «Vorweisung verschiedener teutscher und französischer Schriften». H. Finger Bibliography Schriftprobe: Degering, H.: Die Schrift. 3. Aufl. Tübingen 1952, Taf. 222–223

Odbert (Otbert)

(134 words)

Author(s): H. Finger
Abt der Benediktinerabtei Saint Bertin (986–1007), bedeutender Förderer des Scriptoriums in seinem Kloster, selbst Kalligraph und Illuminator, einer der größten Bibliophilen der Jahrtausendwende. Während O.s Abbatiat entstanden u.a. ein großartig ausgemaltes «Psalterium glossatum», eine «Historia ecclesiastica» (beide Mss. heute in der Bibl, von Boulogne sur Mer), ein von ihm selbst geschriebenes Cartularium der Abtei (heute Bibl, von Saint Omer) und ein in die Kathedrale von Beauvais gelangtes …

Grünberger Handschrift

(173 words)

Author(s): H. Finger
(tschechisch: Rukopis zelenohorský), Fälschung einer ma. Hs., die angeblich Ende 1817 von Josef Kovář in Grün(e)berg (Hora Zelená) bei Nepomuk gefunden und 1818 durch Václav Hanka wiss. entdeckt wurde. Sie enthält 119 Verse, darunter das Fragment «Libusas Gericht» (Libušin Soud) und wurde, solange ihre Unechtheit noch strittig war, von Befürwortern ihrer Echtheit in den ungemein weiten Zeitraum 9.–13. Jh. datiert. Tatsächlich ist sie 1818 von dem bedeutenden Philologen V. Hanka (1791–1861) mit H…

Corbie

(1,054 words)

Author(s): H. Finger
ehemalige Benediktinerabtei in der Picardie (Diözese Amiens), Patrozinium: Peter und Paul, Stephanus. C. wurde 657/661 von der heiligen Bathildis und ihrem Sohn, dem Merowingerkönig Chlothar III., auf Fiskalgut gegr. und durch Mönche aus Luxeuil unter Leitung des Abtes Theofried besiedelt. (Eine erste Gründung durch die heilige Chlotilde um 550 ist rein legendarisch.) Neben kgl. Privilegien (Immunität etc.) erwarb C., dessen Stiftung die letzte kirchenpolitisch wichtige Handlung der merowingisch…

Altmünster

(125 words)

Author(s): H. Finger
bei (später in) Mainz, um 700 von der hl. Bilhildis als Nonnenkloster gegr., im 10. Jh. Kanonis-senstift, im 12. Jh. wieder Kloster (Benediktinerregel), 1242 durch Erzbischof Siegfried III. von Mainz in ein Zisterzienserinnenkloster umgewandelt und 1243 vom Zisterziensergeneralkapitel dem Abt von Eberbach unterstellt. Das kostbare Fragment eines um 1260 entstandenen Zisterzienserbreviers in der Staats- u. Univ.-Bibl. Hamburg stellt höchstwahrscheinlich ein Relikt der mittelalterl. Bibl, von A. d…

Havelberg

(246 words)

Author(s): H. Finger
Das endgültig 1150 formierte Domkapitel des nach einer Gründung unter Otto dem Großen (948) damals wiedererrichteten Bistums H. hat im MA eine bedeutende Bibl, aufgebaut. Die Anfänge der Bücherslg. des bis 1507 dem Prämonstratenserorden angehörenden Kapitels gehen auf den gelehrten Bischof Anselm von H. zurück, doch stammen die ältesten erhaltenen Besitzvermerke der ehemaligen Dombibl, erst aus dem 13. Jh. Während für das 14. und frühe 15. Jh. ein beständiges Anwachsen der Bibl, zu erschließen i…

Lambach

(495 words)

Author(s): H. Finger
Benediktinerabtei in Oberösterreich, 1056 durch den letzten Angehörigen des Hauses der Grafen von Wels–Lambach, den heiligen Bischof Adalbero von Würzburg, anstelle eines um 1040 entstandenen Kanonikerstiftes gegr. und mit Mönchen von Münsterschwarzach besiedelt. L., das die (Jung–)Gorzer Reformbewegung nach Österreich brachte, besaß zweifelsfrei von Anfang an eine Bibl.; Werke aus der Gründungszeit befinden sich aber mit einer gewichtigen Ausnahme (Stiftsbibl. Pergamenths. XVI) heute nicht mehr dort. Im 12. Jh. besaß L. ein hervorragendes Scriptorium, und unt…

Luxeuil

(487 words)

Author(s): H. Finger
ehemalige Benediktinerabtei (Patrozinium St. Peter) in der nördlichen Franche–Comté am Westabhang der Vogesen. L. wurde um 590 vom heiligen Columban gegründet, verlor aber schon bald nach der Exilierung des Gründers (610) weitgehend seine von diesem vermittelte iroschottische Prägung und wurde — bes. seit unter Abt Walbert (629—670) starker benediktinischer Einfluß aufkam — zur eng dem königlichen Hof verbundenen „Pflanzstätte" für den Episkopat, aus dem zahlreiche fränkische Bischöfe einer neue…

Nikolsburg

(225 words)

Author(s): H. Finger
(tschechisch: Mikulov) Stadt und ehemalige Adelsherrschaft in Mähren am Rand der Thaya-Ebene. 1. Buchdruck Erstdrucker von N. war Simprecht Sorg, gen. Froschauer, der Sohn des Augsburger Drukkers Hans Froschauer. Er kam 1526 auf Veranlassung des Wiedertäufers Balthasar Hubmaier (ehemals Pfarrer in Waldshut am Hochrhein) nach N. und brachte dort bis 1527 mindestens 21, überwiegend täuferische Schriften heraus, die meisten von Hubmaier verfaßt. Nach dessen Verhaftung 1527 (er wurde am 10. 3. 1528 in Wien als Ke…

Buchforschung

(1,037 words)

Author(s): H. Finger
allgemeinster Begriff für die wiss. Beschäftigung mit dem Buch, quantitativ umfassender als jener der Buchwissenschaft, vermeidet er qualitativ eine Festlegung auf die Existenz einer wirklichen Spezialwissenschaft vom Buch. Die Bedeutung des Begriffs B. und sein Vorteil liegen nicht zuletzt gerade darin, daß alle stärker inhaltlich eingrenzenden Bezeichnungen entweder als Teilbereiche der B. aufgefaßt werden können oder bis heute umstrittene Konkurrenzbenennungen von B. sind, deren Gebrauch jeweils das Bekenntnis zu einer ganz bestimmten Auffassung von B. ausdrückt. Zu …

Buxheim

(303 words)

Author(s): H. Finger
ehemalige Kartause bei Memmingen. Seit dem 12. Jh. Kanonikerstift der Diözese Augsburg, wur de B. vom letzten Propst Heinrich von Ellerbach 1402 in ein Kartäuserkloster umgewandelt. 1548 wurde B. (bis dahin unter dem Schutz der Reichsstadt Memmingen) freies Reichsstift (Reichskartause) mit österr. Vogtei. Die seit dem 15. Jh. bedeutende Bibl. (Kat. von ca. 1450) erhielt zahlreiche Schenkungen. So stiftete ein einzelner Gönner (Hildebrand Brandenburg, f 1514) allein 450 Bücher. Unter den Schenker…

Bruchschrift

(86 words)

Author(s): H. Finger
heute wenig gebräuchliche Nebenbezeichnung für die gotischen Schriften (Gotisch, Frakturschrift, Schwabacher u. a. m.). Sie beruht auf der Brechung der Bogen, die diese von ihren romanischen Vorgängern wie von der Antiqua unterscheiden. Diese Erscheinung, die dem neuen Stilgefühl entsprach und sich auch in der Baukunst, der Malerei etc. zeigt, läßt sich bei der Schriftform eher als bei den anderen Künsten nachweisen. Die früheste – sonst ganz ungotische – Bruchschrift ist die Monte-Cassino-Schrift. H. Finger Bibliography Crous, E. / Kirchner, J.: Die gotischen Schriftarten…

Didot, Pierre (nannte sich Didot l'ainé)

(207 words)

Author(s): H. Finger
* 25. 1. 1761 in Paris, † 31. 12. 1853 ebd., Buchdrucker und Verleger, ältester Sohn von François-Ambroise D. und Bruder von Firmin D. Er arbeitete von 1789 an eigenverantwortlich und druckte seit 1797 zunächst in ihm von der franz. Regierung (bis 1801) zur Verfügung gestellten Räumen des Louvre berühmte Ausg. lat. und franz. Klassiker in kleiner Aufl. («Éditions du Louvre»). Ihre Bedeutung lag im Zusammenklang von hervorragender Druckqualität, kunstvoller 111. und korrekter Textwiedergabe. 1798…

Franziskanerbibliotheken

(1,824 words)

Author(s): H. Finger
Franziskaner im engeren Sinne sind die Mitglieder des Minderbrüderordens (OFM), der im SpätMA aus der Observantenbewegung im alten, ungeteilten Orden hervorging. Die seit der frühen Neuzeit selbständigen Orden der Konventualfran-ziskaner (OFMConv) — in Teilen des dt. Sprachraums in einem speziellen Wortgebrauch «Minoriten» genannt — und der Kapuziner (OFMCap) können aber mit etwa dem gleichen Recht als Franziskaner bezeichnet werden. Im weiteren Sinne kann der Name auch auf andere Gemeinschaften…

Herzogenburg

(334 words)

Author(s): H. Finger
Chorherrenstift in Niederösterreich nördlich von St. Pölten, 1122 durch Bischof Ulrich I. von Passau an der Mündung der Traisen in die Donau gegr. und 1244 durch Bischof Rüdiger traisenaufwärts nach H. verlegt. Die ma. Bibl, wurde in den Hussitenkriegen und bei der Plünderung H.s durch Ungar. Truppen (1477) sehr schwer geschädigt, so daß ihre Neuordnung 1545 unter Propst Philipp von Mangis (1541–1550), einem Vertrauten Kaiser Ferdinands L, praktisch einer Neugründung gleichkam. Von Mangis sammel…

Düsseldorf

(366 words)

Author(s): H. Finger
1. Buchdruck. Obwohl Residenzstadt, blieb D. (wegen der Nähe Kölns) bis 1555 ohne Offizin. Der über Maastricht aus Löwen kommende Erstdrucker war Jakob Baethen, sein Nachfolger als Hofdrucker Albert Buyss. Im geistigen Spannungsfeld von zeitweiligem Reformationseinfluß und niederrheinischem Reformkatholizismus und dank des 1545 gegr. Gymnasiums erlebte der Buchdruck in D. rasch einen beachtlichen Aufschwung. Eine Krise seit dem frühen 17. Jh. (Folge des Jülicher Erbstreits) konnte erst im 18. Jh. (Druckerfamilie Stahl) vollständig überwunden werden. Bibliography Merländ…

Monte Cassino

(1,396 words)

Author(s): H. Finger
Erzabtei auf einem Berg westlich von Cassino (Region Lazio), an der Grenze von Mittel – und Süditalien, Mutterkloster derBenediktiner, gegr. um 529 durchBenedikt von Nursia. Schon unter Abt Bo-nitus, dem vierten Nachfolger des heiligen Benedikt, wurde M. C. von den Langobarden (wohl 577) zerstört. Der Konvent floh nach Rom, wo er sich in einem Kloster nahe der Lateranbasilika niederließ. Um 717 erfolgte unter Abt Petronax mit Hilfe des heiligen Willibald von Wessex (später erster Bischof von Eic…

Bodoni, Giambattista

(406 words)

Author(s): H. Finger
* 16.2. 1740 in Saluzzo (Piemont) als Sohn eines Druckers, 30. 11. 1813 in Parma, ital. Schriftschneider und Buchdrucker. Urspr. Vignettenholzschneider, erhielt B. seine eigentliche Ausbildung seit 1758 in Rom in der olyglottendruckerei der «Propaganda» unter Abt Constantino Ruggieri. Hier druckte er bereits 1759 ein «Alphabetum Tibetanum» und 1762 ein koptisches Missale. Nach vorübergehender Rückkehr nach Saluzzo wurde er 1767/1768 durch Herzog Ferdinand von Parma zur Leitung seiner 1765 gegr. …

Frankenthal

(128 words)

Author(s): H. Finger
(Pfalz). Das 1119/1125 gegr. Augustinerchorherrenstift («Großfrankenthal»), das seit 1468 der Windesheimer Kongregation angehörte, besaß eine bedeutende Bibl., deren Bestand 1562 nach der Aufhebung des Stiftes durch Kurfürst FriedrichIII. d er Bibliotheca Palatina in Heidelberg einverleibt wurde. Reste der Stiftsbibi, von F. finden sich daher vor allem in der Vaticana (sicher als solche identifiziert sind 25 lat. Hss.) und in der UB Heidelberg. Erstdrucker von F. war Jean Barsages, der 1578 und vielleicht noch in den beiden folgenden Jahren in F. druckte; …
▲   Back to top   ▲