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Saiteninstrumente [Hinzugefügt 2019]

(1,406 words)

Author(s): Saak, Birgit | Herausgeber: Anna Langenbruch
1. StreichinstrumenteAls Streichinstrumente bezeichnet man diejenigen Instrumente ( Musikinstrumente; Instrumentalmusik), bei denen die Saiten durch Anstreichen mit dem Bogen in Schwingung versetzt werden. Im Gegensatz zu den Zupfinstrumenten (s.u. 2.) ist bei den Streichinstrumenten eine stetige Beeinflussung der Saiten durch den Bogen möglich, sodass der Ton gleich laut bleiben oder crescendieren, d.h. lauter werden, kann.Im 15. Jh. lassen sich in Europa zwei Typen von Streichinstrumenten benennen: Der Rebec und die Fiedel. Der Rebec (arab.-franz.) mit zwei bis fünf Sai…
Date: 2019-11-19

Wunderkind [Hinzugefügt 2020]

(1,284 words)

Author(s): Traudes, Jonas | Herausgeber: Anna Langenbruch
1. BegriffAls Zuschreibung an außergewöhnlich begabt oder befähigt erscheinende junge Menschen sind Wunder-Begriffe in einigen europ. Sprachen vereinzelt schon vor 1700 nachweisbar. Seit ungefähr der Mitte des 18. Jh.s war die Begriffsverwendung weit verbreitet und es wurden auch entsprechende Komposita wie W. (etwa auch engl. child prodigy, franz. enfant prodige etc.) gängig, insbes. für Personen, die öffentliches Aufsehen erregten. Das Bestimmungswort bezog sich dabei auf das außernatürliche Wunder im Sinn einer Abweichung der Natur von ihren Gewohnheiten, nicht a…
Date: 2020-09-04

Witwe/r

(3,801 words)

Author(s): Hahn, Sylvia | Finke, Gesa | Herausgeber: Anna Langenbruch
1. Begriff und ForschungAls W.e (in der Nz. auch Witfrau, Witib oder lat. vidua, »ehelose, ledige«, wörtl. »beraubte Frau«), wird eine Frau nach dem Tod ihres Ehemannes bezeichnet. In den skand. Sprachen werden verwitwete Frauen als Individuen und nicht wie in anderen german. und in roman. Sprachen über den verstorbenen Ehemann definiert (norweg. enkja, dän. enke, schwed. änka, »die Einzelne«). Die männliche Form W.er, von der femininen Form abgeleitet, tritt im ahdt. wituwo und im mhdt. witwoere erstmals etwa im 11. Jh. und im angelsächs. Sprachraum erst im 14. Jh. auf…
Date: 2019-11-19

Echo [Hinzugefügt 2019]

(1,661 words)

Author(s): Rode-Breymann, Susanne | Herausgeber: Anna Langenbruch
1. Begriff»E., der Wiederschall«, so Johann Heinrich Zedler, ist »eine Begebenheit des Schalles, da man die ausgesprochene Worte oder einen andern Schall, etliche mahl deutlich wiederhohlet, von neuem höret« [1. 124]. Dem akustischen Phänomen des reflektierten Schalls (Akustik), der mit zeitlicher Verzögerung an seinen Ursprungsort zurückkehrt, haben sich u.a. Marin Mersenne und Athanasius Kircher gewidmet. Dieses akustische Phänomen werde, so Zedler, »auch öffters in der Music nachgeamet, wenn nemlich ein Chor dem andern und zwar etwas schwächer antwortet. Es kan…
Date: 2019-11-19

Mobilität in den Künsten [Hinzugefügt 2017]

(8,452 words)

Author(s): Gutsche, Victoria | Herausgeber: Jörg Wesche | Kranen, Annette | Herausgeber: Karin Gludovatz | zur Nieden, Gesa | Et al.
1. Literatur 1.1. BegriffBei M., verstanden als Bewegung im Raum (geographische Mobilität) sowie als Bewegung zwischen verschiedenen sozialen Schichten einer Gesellschaft (Soziale Mobilität), handelt es sich nicht um einen histor., sondern um einen analytischen Terminus, der in Bezug auf vielfältige, durchaus heterogene lit. Phänomene sowie lit. Praktiken und Akteure der Nz. Anwendung findet und dementsprechend unscharf ist [9]. So finden sich Studien zu Phänomenen wie etwa der Reiseliteratur, lit. Stoffen und Motiven, der Übersetzung und Rezeption vo…
Date: 2020-09-04

Emotionen in den schönen Künsten [Hinzugefügt 2019]

(4,481 words)

Author(s): Herzfeld-Schild, Marie Louise | Herausgeber: Anna Langenbruch | Hammer-Tugendhat, Daniela | Herausgeber: Karin Gludovatz
1. Musik 1.1. BegriffeDer Versuch, die Begriffe Emotion (= E.) und Gefühl zu definieren, bringt zahlreiche Schwierigkeiten mit sich, denn sie sind weder aus heutiger noch aus histor. Perspektive klar zu bestimmen. Forschungsergebnisse aus der histor. E.-Forschung legen nicht nur nahe, dass bestimmte E. wie Liebe, Hass, Angst oder Freude in Ausdruck, Repräsentation und Erfahrung soziokulturell geprägt sind und sich über die Jahrhunderte hinweg verändern. Sie zeigen außerdem, dass auch das emotionale Vokabular (neben E. und Gefühl auch Affekt, Leidenschaft, Gemüt etc.) sowie…
Date: 2020-09-04