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Stadtraum, Stadträume [Hinzugefügt 2020]

(1,645 words)

Author(s): Rau, Susanne | Herausgeber: Clemens Zimmermann
1. ProblemfeldSich mit der Stadt aus einer räumlichen Perspektive (Raumforschung, historische) zu beschäftigten, berührt im Grunde die Frage, was Stadt überhaupt ist. Rechtliche, soziale wie quantitative Definitionen wurden vorgeschlagen und diskutiert, doch ist die Stadtgeschichts-Forschung immer wieder auf Grenzen gestoßen, die bisweilen in der Feststellung der Undefinierbarkeit von Stadt resultierten [4]. Die Frage, wie Städte bzw. ihre Bewohner Räume konstituieren, ordnen und nutzen, könnte ein alternativer Weg sein, da hier Räumlichkeit, S…
Date: 2020-09-04

Buchmesse

(1,006 words)

Author(s): Schneider, Ute | Herausgeber: Clemens Zimmermann
1. Die Messplätze Frankfurt am Main und LeipzigDer Verkauf von Handschriften auf der allgemeinen Warenmesse im verkehrstechnisch günstig gelegenen Frankfurt am Main ist bereits für das 14. Jh. bezeugt; gedruckte Bücher wurden nachweislich seit den 1460er Jahren durch den Mainzer Frühdrucker Peter Schöffer angeboten. Trotz des vorherrschenden Wanderhandels (Buchhandel) zog diese Messe bereits im letzten Drittel des 15. Jh.s überregional wirkende Drucker/ Verleger aus dem nord- und süddt. Raum an, z. B. aus Basel, Lübeck und Nürnberg, sowie Papierhändler (Pa…
Date: 2019-11-19

Wissenschaftskommunikation [Hinzugefügt 2018]

(1,768 words)

Author(s): Schneider, Ute | Herausgeber: Clemens Zimmermann
1. Medien der Wissenschaftskommunikation Gelehrsamkeit und Wissenschaft bedienen sich seit Gutenbergs Erfindung spezifischer Druckmedien, die für die unterschiedlichen disziplinären und wissenschaftssozialen Bedürfnisse entwickelt wurden und den gelehrten Austausch befördern. Zunächst ermöglichte der Buchdruck die für die wiss. Kommunikation unerlässliche Verbreitung identischer Drucke, die an unterschiedlichen Orten rezipiert werden konnten und z.B. eine wesentliche Grundlage für exaktes (philologisches) Arbeiten darstellten. Leit…
Date: 2019-11-19

Bürgertum

(5,118 words)

Author(s): Fahrmeir, Andreas | Herausgeber: Clemens Zimmermann
1. Definition und GegenstandB. bezeichnet (1) eine soziale Schicht, deren Mitglieder sich durch überdurchschnittlichen Wohlstand, eine Tätigkeit in Handwerk, Handel, Bank-Wesen, Industrie oder Berufen, die eine hochspezialisierte, meist universitäre Ausbildung voraussetzen, auszeichnen und in aller Regel in Städten beheimatet sind; ferner (2) Personen, die sich durch einen Wertekanon, der Leistungsbereitschaft, Partizipation in Vereinen, Bildungs-Willen, ästhetische Rezeption von Hochkultur, »Respekt vor der Wissenschaft« u…
Date: 2019-11-19

Stadt und Gewalt [Hinzugefügt 2019]

(1,794 words)

Author(s): Cottier, Maurice | Herausgeber: Clemens Zimmermann
1. AllgemeinesIn den letzten 30 Jahren hat sich die histor. Kriminalitäts-Forschung eingehend mit dem Zusammenhang von interpersonaler Gewalt (= G.) und frühnzl. Stadt (= S.) beschäftigt. Gestützt auf eine detaillierte Auswertung von Kriminalakten zeigen die mittlerweile klassischen Studien von Gerd Schwerhoff zu Köln [25], Martin Dinges zu Paris [5], Peter Schuster zu Konstanz [24] und Joachim Eibach zu Frankfurt am Main [8], dass G. im Kontext von Ehre ein integraler Bestandteil des Alltagslebens war [1]; [7]. Ein ähnliches Bild zeichnen die Forschungen zu europ. S. …
Date: 2019-11-19

Buchhandel

(1,306 words)

Author(s): Schneider, Ute | Herausgeber: Clemens Zimmermann
1. OrganisationsformenIn der Frühen Nz. waren der herstellende B. (mit den beiden Bereichen Druckerei, s. Buchdruck, und Verlag) und der vertreibende B. ( Sortiment) noch nicht klar voneinander getrennt. Mischformen existierten bis ins 18. Jh. Als erste professionelle Ausdifferenzierung der Buchbranche kamen in der Inkunabelzeit (ab ca. 1480 bis 1500) die Buchführer als Vorläufer der reinen Sortimenter auf. Sie vertrieben entweder im Auftrag eines Druckers/ Verlegers oder auf eigene Kosten Bücher, Flugschriften und Broschüren im stationären Ladengeschäft oder…
Date: 2019-11-19

Buchmarkt

(1,374 words)

Author(s): Schneider, Ute | Herausgeber: Clemens Zimmermann
Gutenbergs Erfindung des Buchdrucks mit beweglichen Metalltypen um 1440/50 verbreitete sich von Mainz ausgehend bis 1500 in über 250 europ. Städten; v. a. in Handels- und Universitätsstädten sowie Bischofssitzen wurden Druckereien eingerichtet: um 1460 in Straßburg und Bamberg, 1465 in Subiaco bei Rom, 1466 in Köln, 1468 in Augsburg und Basel, 1469 in Venedig, 1470 in Neapel, Nürnberg und Paris, 1471 in Florenz und Mailand, 1473 in Lyon, Ulm und Utrecht, 1474 in Valencia und Krakau, 1475 in Breslau, Brügge, Loewen, Lübeck und Zaragoza. Ungefähr 27 000 bis 30 000 verschiedene Inkunabel…
Date: 2019-11-19

Bürger

(2,129 words)

Author(s): Bruckmüller, Ernst | Fahrmeir, Andreas | Herausgeber: Clemens Zimmermann
1. BegriffDer Terminus B. umschreibt drei verschiedene Begriffe: (1) den vollberechtigten, durchwegs männlichen Bewohner der (privilegierten) Stadt der alteurop. (feudalen) Gesellschaft ( Stadtbürgertum), (2) den Inhaber der Staatsbürgerschaft, (3) das Mitglied des z. T. rechtlich hervorgehobenen Besitz- und Bildungsbürgertums des 19. und frühen 20. Jh.s.Ernst Bruckmüller2. StadtbürgerEbenso wie im SpätMA wurde in den nzl. Städten als B. ein bestimmter, oft nur kleiner Teil der städtischen Bevölkerung bezeichnet, nämlich der meist aufgr…
Date: 2019-11-19

Flugschrift

(2,495 words)

Author(s): Brückner, Wolfgang | Schneider, Ute | Herausgeber: Clemens Zimmermann
1. Begriff und FunktionF. ist Terminus technicus für eine Gelegenheitsschrift von geringem Umfang in unterschiedlichen Heftchenformaten. Der Begriff stammt von Ch. F. D. Schubart aus dem Jahr 1787/88, gebildet nach dem franz. feuille volante (fliegendes, also loses Blatt; daher auch ital. foglio volante). In der heutigen Fachliteratur wird jedoch nur das ein- oder zweiblättrige Exemplar (mithin allenfalls das gefaltete Blatt) als »Flugblatt« bezeichnet, im Englischen wird bisweilen zwischen broadsides (»Einblatt«) und broadsheet (»Flugblatt«) unterschieden. F. ware…
Date: 2019-11-19

Lebensstile

(7,315 words)

Author(s): Saurer, Edith | Fahrmeir, Andreas | Herausgeber: Clemens Zimmermann
1. Begriff und Forschungsdiskussion 1.1. Lebensstil 1.1.1. Theorie um 1900L. ist ein Begriff des frühen 20. Jh.s, der ab den 1970er Jahren in den Sozial- und Kulturwissenschaften breite Wirksamkeit erlangte: verstanden als Phänomen der Konsumgesellschaft, nämlich als any distinctive, and therefore recognizable mode of living [33. 60], das im Konsum zum Ausdruck komme. Arbeiten Max Webers, Georg Simmels und Thorstein Veblens schnitten das Konzept des L. unter Betonung unterschiedlicher Aspekte an. Der Begriff selbst tritt in Webers Die protest. Ethik und der Geist des Kap…
Date: 2019-11-19