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Kasuistik

(1,462 words)

Author(s): Beck, H.L. | Herrmann, K. | Molinski, W. | Herms, E. | Krawietz, B.
[English Version] I. ReligionswissenschaftlichK. (von lat. casus, »Fall«) ist eine Methode des praktischen und dialektischen Denkens und Argumentierens, wobei nach der Formulierung eines konkreten, als problematisch empfundenen Falles allg. moralische Prinzipien, Normen und Richtlinien auf den vorliegenden konkreten Fall angewandt werden. Ziel ist, unter gewandelten und sich wandelnden Umständen auf der Grundlage von Überlegungen anhand möglichst vieler Aspekte und relevanter Beispiele aus der all…

Fasten/Fastentage

(3,451 words)

Author(s): Freiberger, O. | Podella, T. | Böcher, O. | Bieritz, K. | Troickij, A. | Et al.
[English Version] I. Religionsgeschichtlich »Fasten« (F.) ist eine universal zu belegende Kulturtechnik, welche durch Einschränkungen der Nahrungsaufnahme eine Ausweitung der psychischen und sozialen Kontrolle, der Macht oder des Bewußtseins bewirken soll (Askese). Formen und Begründungen des F. sind in der Religionsgesch. äußerst vielfältig und werden verschiedenartig miteinander kombiniert. Es liegen dazu einige religionshist. Einzelstudien vor (z.B. griech.-röm. Rel.: Arbesmann; Hinduismus: Oliv…

Dämonen/Geister

(5,084 words)

Author(s): Hutter, M. | Görg, M. | Kollmann, B. | Haustein, J. | Koch, G. | Et al.
[English Version] I. Religionsgeschichtlich (Alter Orient und Antike)Der im eur. Sprachgebrauch verbreitete Begriff »D.« entstammt dem Griech. (δαι´μων/daímōn), dort zunächst auch zur Bez. von Göttern (ϑεο´ι/theói) verwendet (vgl. Hom. Il. 1,122), ohne daß damit eine positive oder negative Wertung verbunden wäre. Die ausschließliche »Negativierung« von D. ist zweifellos eine sekundäre Entwicklung, indem sie den Göttern entgegengestellt werden. Phänomenologisch zeigen D. im AO und in der Antike einige Gemeinsamkeiten: Ih…

Häresie

(6,549 words)

Author(s): Feldtkeller, A. | Mell, U. | Boulluec, A.L. | Jorissen, H. | Schuck, M. | Et al.
[English Version] I. Philosophisch und religionsgeschichtlich Der Begriff H. leitet sich her von griech. αι῞ρεσις/haíresis (Wahl, Entschluß). Als sich in hell. Zeit eine Pluralität von philos. Schulmeinungen herausgebildet hatte, wurde mit ihm die Notwendigkeit einer Entscheidung zw. ihnen ausgedrückt, vor der angehende Philosophen standen. So konnte haíresis sowohl zur Bez. einer Philosophenschule als auch ihrer Lehre verwendet werden (daneben für med. Schulmeinungen). Anders als in der christl. Verwendung …

Islam

(14,530 words)

Author(s): Nagel, T. | Ende, W. | Radtke, B. | Rudolph, U. | Krawietz, B. | Et al.
[English Version] I. Entstehung und Verbreitung 1.Muḥammad und seine Lehre I.J. 569 n.Chr. wurde Muḥammad in Mekka geboren, einer Stadt, deren Mittelpunkt das Heiligtum der Kaʿba bildet. Mekka unterhielt gute Beziehungen zum Reich der Sasaniden und dessen arab. Vasallenfürsten in Ḥīra, betrachtete sich jedoch als polit. unabhängig. Es wurde vom Stamm der Quraiš beherrscht, unter denen die ʿAbdmanāf-Sippen ʿAbdšams und Hāšim führend waren. Muḥammad gehörte zu den letzteren. Verwandtschaftliche Bezieh…

Mann

(8,935 words)

Author(s): Heller, B. | Gerstenberger, E.S. | Lichtenberger, H. | Greschat, K. | Markschies, C. | Et al.
[English Version] I. ReligionswissenschaftlichBislang liegen kaum explizite religionswiss. Studien zum Thema M. vor. Aufgrund des Androzentrismus (Androzentrik/Androzentrismus) herkömmlicher Forschung wurde zwar unter der Kategorie homo religiosus in der Regel Wissen über den rel. M. produziert, das aber heute aus der Perspektive der Genderforschung hinterfragt und neu bewertet wird. Aus diesem Blickwinkel erscheinen generalisierende Aussagen über M. und Frau (Frau und Mann) im Rahmen der Religion…

Gebet

(11,804 words)

Author(s): Alles, G.D. | Reventlow, H.G. | Gebauer, R. | Förster, N. | Wallmann, J. | Et al.
[English Version] I. Religionswissenschaftlich Das G. ist eine der häufigsten und wichtigsten rel. Handlungen in Judentum, Christentum und Islam. Es findet sich auch in anderen Rel., wie in denen der amer. Ureinwohner. Aber es scheint nicht universal zu sein. So sind beispielsweise einige buddhistische Traditionen atheistisch, und hier gibt es kein G. im strengen Sinne; zwar erlauben diese Traditionen ihren Anhängern vielfach, zu Göttern (z.B. hinduistischen) zu beten, aber sie werten die Ziele solcher G. geringer…