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Your search for 'dc_creator:( "Kreß, H." ) OR dc_contributor:( "Kreß, H." )' returned 7 results. Modify search

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Empfängnisverhütung

(305 words)

Author(s): Kreß, H.
[English Version] . Die ev. Ethik bejaht eine eigenverantwortete, reflektierte Schwangerschafts- und Familienplanung. Zur Vermeidung eines negativen Beiklangs wird heute zumeist von Empfängnisregelung statt von E. gesprochen. Zu den empfängnisregelnden Methoden, die die Befruchtung einer Eizelle und damit eine Schwangerschaft verhindern, gehört auch die »Pille« als hormonales Kontrazeptivum. Hiervon sind Methoden zu unterscheiden, die die Einnistung einer Eizelle, die bereits befruchtet ist, blockieren und frühabortiv wirken. Eine solche Wirk…

Ehelosigkeit

(337 words)

Author(s): Kreß, H.
[English Version] . In der Gesch. des Christentums wurde E. oft höher geschätzt als die Ehe. Noch der Katechismus der kath. Kirche von 1993 (Nr.1618 ff.) hebt E. bzw. Jungfräulichkeit sehr hervor. Den Hintergrund bilden ntl. und altkirchl. Aussagen. Für Paulus begründete es sich aus der eschatologischen Naherwartung, der E. und Askese einen höheren Rang als der Ehe zuzusprechen (1Kor 7; vgl. Mt. 19,12). Wenn z.T. im NT und v.a. in der Alten Kirche E. empfohlen wurde, erklärt sich dies aber auch au…

Egoismus

(617 words)

Author(s): Kreß, H.
[English Version] . Der Begriff E. entstand im 18.Jh. I.Kant bez. denjenigen als moralischen Egoisten, der nur den eigenen Nutzen und die eigene Glückseligkeit sehe, anstatt den Bestimmungsgrund seines Willens in den sittlichen Pflichten zu suchen. Das Gegenteil des »Egoism« war für Kant die Denkungsart eines toleranten weltbürgerlichen »Pluralism« (Pluralismus, Altruismus). Losgelöst von dem in der Neuzeit geprägten Terminus E. haben bereits seit der Antike Rel. und Philos. übersteigerte Selbstliebe, einseitigen Selbstbezug oder eine »Verkrümmu…

Homosexualität

(2,726 words)

Author(s): Carlsson, B.G. | Otto, E. | Kreß, H. | Steinhäuser, M.
[English Version] I. Religionswissenschaftlich Die gegenwärtige Klassifizierung der H. in bezug auf Handlungen, Präferenzen und Identität gibt es nicht in rel. Dokumenten oder Traditionen. Was diese beschreiben, und in einigen Fällen verurteilen oder verdammen, sind sexuelle Handlungen zw. Personen männlichen Geschlechts. Das Vorkommen von homosexuellen Aktivitäten zw. Göttern in Mythen korrespondiert nicht immer mit dem, was unter Menschen sanktioniert wird. In vielen Rel., die stark ausgeprägte Muster der Geschlechterrollen besitzen, führen Polygamie …

Drogen

(1,061 words)

Author(s): Murken, S. | Ulbrich, P. | Kreß, H. | Zweigle, B.
[English Version] I. Religionswissenschaftlich Bereits seit vorgesch. Zeit werden D. sowohl zu Heilungszwecken als auch als Hilfsmittel zur Überschreitung des normalen Bewußtseinszustandes verwendet. Der durch D. induzierte Ausnahmezustand des Bewußtseins (Rausch, Trance, Ekstase) unterstützt die Verbindung zur transzendenten Welt und ihren Wesen. Ein Beispiel hierfür ist die rituelle Verwendung des meskalinhaltigen Peyote-Kaktus, der seit der Zeit der Azteken eine wichtige Rolle in den Rel. versch…

Ehescheidung

(3,999 words)

Author(s): Jackson, B. | Landmesser, C. | George, M. | Gruber, H. | Petzolt, M. | Et al.
[English Version] I. Altes Testament und Judentum In der HB ist Scheidung einer Ehe ein einseitiger Akt des Ehemannes. Sie wurde urspr. durch eine mündlich vorgetragene Scheidungsformel vollzogen (Hos 2,4), aber Dtn 24,1.3 kennt die Praxis der Zustellung eines schriftlichen Dokuments. Das jüd. Gesetz fordert später sowohl einen schriftlichen Scheidebrief als auch die Autorisierung durch einen Gerichtshof. Die frühen Rabbinen waren sich (wie auch die Evv.) nicht darüber einig, ob es eines gewichtigen Gr…

Ehe

(9,971 words)

Author(s): Nehring, A. | Otto, E. | Deming, W.H. | Schäfer, R. | Nave-Herz, R. | Et al.
[English Version] I. Religionswissenschaftlich Der Begriff E. beschreibt eine zw. zwei oder mehr Personen unterschiedlichen Geschlechts geknüpfte Beziehung, die rituell geschlossen wird, auf Dauer angelegt und gesellschaftlich legitimiert ist. Bestimmungen über ökonomische und sexuelle Rechte und die Übertragung des sozialen Status auf die Kinder gehören in allen Kulturen zu den gesellschaftlich festgelegten Rahmensetzungen. Die Ausrichtung der E. auf Nachkommenschaft ist nicht für alle E.formen ko…