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Your search for 'dc_creator:( "Leppin, V." ) OR dc_contributor:( "Leppin, V." )' returned 30 results. Modify search

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Michael

(143 words)

Author(s): Leppin, V.
[English Version] von Cesena (gest.29.11.1342 München). 1316 in Paris zum Dr. theol. promoviert und in Neapel zum Generalminister des Franziskanerordens (Franziskaner) gewählt, wurde M. zur Schlüsselfigur für den Übergang vom praktischen zum theoretischen Armutsstreit (Armut: IV.): Die Spiritualen, die er nicht wieder in den Orden integrieren konnte, bekämpfte er im Einklang mit Johannes XXII., wandte sich aber ab dem Kapitel von Perugia 1322 …

Französische Revolution

(601 words)

Author(s): Leppin, V.
[English Version] In der Franz. R. entlud sich die Unzufriedenheit über die mangelnde Reformierbarkeit des franz. Absolutismus unter Ludwig XVI. In ihr kulminiert die Ablösung der alteur. Ständeordnung (Ständegesellschaft) und des Absolutismus durch Bürgergesellschaft (Bürgertum) und Rechts- und Verfassungsstaat (Rechtsstaatlichkeit). I. Verlauf Der von den Parlamenten getragene Kampf der Aristokratie um hergebrachte Privilegien hemmte die unter dem Druck einer umfassenden Finanzkrise reformwillige Regierung und führte zur Einberufung…

Johannes

(114 words)

Author(s): Leppin, V.
[English Version] von Jandun (1285/1289 Jandun – 1328 Todi). 1310 M.A. in Paris, betrachtete J. entschiedener als die konsequenten Aristoteliker des 13.Jh. Averroes als normative Autorität; dessen Seelenlehre und Kosmologie akzeptierte er ohne denkerischen Ausgleich mit dem explizit nicht bestrittenen christl. Glauben als philos. korrekt. Zus. mit Marsilius von Padua, den er geistig beeinflußte, ohne Mitautor des »Defensor pacis« zu sein, floh er vor der Inquisition 1326 nach München in den Schutz …

Hut

(138 words)

Author(s): Leppin, V.
[English Version] Hut, Hans (ca.1490 Haina – 6.12.1527 Augsburg). Der Buchführer H. lehnte ab 1524 unter A.Bodenstein von Karlstadts und Th.Müntzers Einfluß die Kindertaufe ab (Täufer) und wurde 1526 durch H.Denck getauft. Das Scheitern des Bauernkrieges, an dem er in Erwartung der endzeitlichen Reinigung teilgenommen hatte, verarbeitete er durch Prolongierung von Müntzers Chiliasmus (: III., 3.). Das Gericht an den Gottlosen und den Anbruch des tausendjährigen Reiches erwartete er nun für 1528. V…

Matthaeus

(139 words)

Author(s): Leppin, V.
[English Version] von Krakau (vor 1350 Krakau – 5.3.1410 Heidelberg). M. studierte in Prag (1367 M.A.; 1384 Theologieprof.); hier wirkte er auch als kleruskrit. Prediger und erbaulicher Schriftsteller. 1394 kam er an die Universität Heidelberg (1396/97 Rektor). Nach Unterstützung beim Aufbau des Theologiestudiums in Krakau ab 1397 vor 1400 nach Heidelberg zurückgekehrt, führte er diplomatische Missionen für die Kurfürsten durch. Seine auf Reinigung des röm. Stuhls zielende Kritik an der Kurie, v.a.…

Heinrich

(131 words)

Author(s): Leppin, V.
[English Version] von Gent (gest.29.6.1293 Tournai), der als Archidiakon in Brügge (ab 1276/77) und Tournai (ab 1279) das Beginenwesen förderte, gewann entscheidende Bedeutung als Magister regens der Theol. 1275–1292 in Paris. In nicht ganz geklärter Funktion an der Verurteilung des konsequenten Aristotelismus 1277 beteiligt, stellte er selbst aristotelische Denkformen in den verschiedenen Stadien seiner denkerischen Entwicklung stets in den Rahmen eines christl. Neuplatonismus (: II.), der von Avi…

Campanus,

(133 words)

Author(s): Leppin, V.
[English Version] Johannes (ca.1500 Maaseik – nach 1574). Nach Studium in Köln und Aufenthalt im Herzogtum Jülich kam C. 1527/28 nach Wittenberg. Mit der Nichtzulassung zum Marburger Religionsgespräch (: I.) begann sein Konflikt mit den Wittenbergern. Diese…

Loën

(130 words)

Author(s): Leppin, V.
[English Version] Loën, Johann Michael v. (11.12.1694 Frankfurt/M. – 24.7.1776 Lingen). Nach juristischen Studien in Marburg und Halle (Ch.Thomasius) und Bildungsreisen, v.a. an eur. Höfe, lebte L. ab 1724 von ererbtem Vermögen in Frankfurt/M. An die Form des höfischen Barockromans anknüpfend, entfaltete er in »Der redliche Mann am Hofe« (1740) aufgeklärtes Staatsdenken. Der Essay »Die einzig wahre Rel.« …

Bader

(140 words)

Author(s): Leppin, V.
[English Version] Bader, Johannes  (ca.1470 Zweibrücken – 10./15.8. 1545 Landau). B., zuvor Erzieher am Zweibrücker Hof und Kaplan, wurde 1518 Pfarrer in Landau. Wegen seiner reformatorischen Predigt ab 1522 bannte ihn 1524 das Speyrer geistliche Gericht, doch der Landauer Rat deckte ihn. Seine Wirksamkeit prägten Jugenderziehung (Katechismus von 1526) und Kampf gegen das Täufertum (Täufer). Selbst Vertreter einer die Würdigkeit beim Empfang betonenden Abendmahlslehre, nahm er 1536 die Wittenberger …

Marbeck

(216 words)

Author(s): Leppin, V.
[English Version] Marbeck, Pilgram (ca.1495 Rattenberg, Tirol – 1556 Augsburg). In seiner Heimatstadt erlangte M. 1525 das Amt des Bergrichters. Dem Ansinnen, in dieser Funktion täuferische Betätigung zu unterbinden, widersetzte sich M. Er gab sein Amt nach der Hinrichtung des täuferischen Predigers Leonhard Schiemer 1528 auf und ließ sich vermutlich selbst in Krumau (Böhmen) taufen. 1528 als Bürger in Straßburg aufgenommen, wurde er hier mit einer myst. geprägten Theol. der Leidensnachfolge, die d…

Entfelder

(158 words)

Author(s): Leppin, V.

Hilten

(130 words)

Author(s): Leppin, V.
[English Version] Hilten, Johann (Johannes Herwich aus Ilten; 1425 Ilten – um 1500 Eisenach). H. wurde 1445 in Erfurt immatrikuliert und 1447 Bacc. artium. Später trat er in den Franziskanerorden ein. 1463 ging er nach Livland und wurde 1472 Lektor und Prediger in Dorpat. Infolge diverser Anklagepunkte wurde er ab 1477 in Weimar und Eisenach in Klosterhaft gehalten. Er wird in der Apologie des Augsburger Bekenntnisses (Art.27; BSLK, 378) erwähnt, weil die Wittenberger Reformatoren meinten, er habe …

Armenbibel

(263 words)

Author(s): Leppin, V.
[English Version] . »Biblia pauperum«, A., nannte man im späten MA Bibelabbreviationen für Predigtzwecke. Technisch bezeichnet A. heute ein bestimmtes, primär bildliches Werk monastischer Provenienz. Sein erschließbares, urspr. namenloses Urexemplar wurde Mitte des 13.Jh. im südostdt. Sprachraum verfaßt. Im Zuge der bis ins frühe 16.Jh. reich fließenden Überlieferung kam es seit Mitte des 14.Jh. zunehmend zu Variierung und Erweiterung des thematischen Grundbestandes. Dieser sollte durch typologisc…

Adso

(70 words)

Author(s): Leppin, V.

Jena, Universität

(825 words)

Author(s): Leppin, V.
[English Version] . Die U. J. bildete nach dem Verlust des Kurkreises mit der Universität Wittenberg infolge des Schmalkaldischen Krieges die Landesu. des ernestinischen Sachsen und seiner Nachfolgestaaten. Noch während der Gefangenschaft Ernst Friedrichs wurde 1548 in J. eine Hohe Schule gegründet. Zu den ersten Lehrern gehörten so bedeutende, aber gegensätzliche Köpfe wie der Melanchthonschüler V.Strigel und der strenge Lutheraner E.Schnepf (ab 1549). Daß die Ernestiner die Wittenberger Schloß- und Universitätsbibliothek…

Heinrich Bate

(118 words)

Author(s): Leppin, V.
[English Version] von Mecheln (24.3.1246 Mecheln – um 1310). H. studierte ca.1266–1272 die artes in Paris; ab 1281 hatte er geistl. Ämter in Lüttich inne. Über seine astronomischen und astrologischen Interessen hinaus (Übers. von Traktaten Abraham ben Meir Ibn Esras und Abu Ma'šars, »Tabulae mechlinenses«) vf. er das metaphysisch orientierte, kompilatorische »Speculum«, das von der hierarchischen Einteilung der intelligiblen Welt ausging; dabei wurden Einflüsse aus dem Aristotelismus (u.a. Siger von Brabant) durch neuplatonische (insbes. Proklos) überlagert. …

Joris

(129 words)

Author(s): Leppin, V.
[English Version] (= Georgsohn), David (1501 Flandern – 25.8.1556 Basel). Öfftl. Kritik des Glasmalers J. an einer Hostienprozession in Delft führte 1528 zu Verstümmelung und Verbannung. Nach Empfang der Erwachsenentaufe 1534/35 förderte J.' auf – wenigstens einstweiligen – Gewaltverzicht zielende Vermittlung unter den (nach dem Fall Münsters zerstrittenen) melchioritischen Täufern seine Führungsansprüche (Bocholter Treffen 1536). Ekstatische Visionen bestätigten im Dezember 1536 seine Selbstdeutun…

Denck,

(222 words)

Author(s): Leppin, V.
[English Version] Hans (ca.1500 Heybach – November 1527 Basel). Nach dem Studium in Ingolstadt 1517–1519, wo er vom Humanismus geprägt wurde, wirkte D. auf Empfehlung J.Oekolampads ab 1523 als Schulrektor in Nürnberg. A.B.v.Karlstadts und Th.Müntzers Ideen bestärkten seine Kritik an der in seinen Augen zu wenig die innere Wandlung des Menschen fördernden Nürnberger Reformation. Das führte 1525 zur Ausweisung und zum Beginn seines unsteten Wanderlebens. In Augsburg taufte er, nachdem er in St.Galle…

Heidelberg, Universität

(408 words)

Author(s): Leppin, V.
[English Version] . Die 1386 von Ruprecht I. von der Pfalz gegründete U. wurde zunächst von aus Paris und Prag wegen kirchl. und nationaler Gegensätze verdrängten Gelehrten getragen. Der Gründungsrektor Marsilius von Inghen lenkte H. auf den Weg einer moderaten via moderna; ab 1452 hatte die via antiqua daneben gleiche Rechte. Die scholastische Lehrweise (Scholastik) wurde ab 1456 durch die humanistische (Humanismus: III.) ergänzt, nicht aber tiefgreifend gewandelt. 1558 durch Ottheinrich (1556–15…

Lardner

(124 words)

Author(s): Leppin, V.
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