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Your search for 'dc_creator:( "Mühling-Schlapkohl, M." ) OR dc_contributor:( "Mühling-Schlapkohl, M." )' returned 17 results. Modify search

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Ebner

(335 words)

Author(s): Mühling-Schlapkohl, M.
[English Version] Ebner, Ferdinand (31.1.1882 Wiener Neustadt – 17.10.1931 Gablitz), röm.-kath., als Volksschullehrer philos. und theol. Autodidakt, gilt als Exponent des dialogischen Personalismus, den er und M.Buber, z.T. auch F.Rosenzweig, unabhängig voneinander begründeten. Neben dem Verständnis Gottes als Trinität, der prot. Gnadenlehre und der sozialen Konstitution des Ichs in der Sozialpsychologie G.H.Meads beeinflußte der Personalismus das Verständnis der Person (: II.) als durch Relationen…

Immanente/ökonomische Trinität

(430 words)

Author(s): Mühling-Schlapkohl, M.
[English Version] . Ökonomische Trinität (ö.T.) bez. das Verhältnis des dreieinigen Gottes zur Welt in der Heilsgeschichte in Schöpfung, Versöhnung und Vollendung, wie es schon bei Irenaeus von Lyon und Tertullian vorliegt. Immanente Trinität (i.T.) bez. demgegenüber das Verhältnis der drei gleichwesentlichen Hypostasen oder Personen (: IV.) Vater, Sohn und Geist untereinander und wird z.B. im Nicaeno-Constantinopolitanum zunächst als die Relation der Geburt (γε´ννησις/génnēsis) des Sohnes aus dem Vater und des Hervorgangs (ε᾿κπο´ρευσις/ekpóreusis) des Geistes aus …

Fides historica.

(234 words)

Author(s): Mühling-Schlapkohl, M.
[English Version] Fides ist in ma. Theol. Oberbegriff, unter dem verschiedene Phänomene durch verschiedene Distinktionen erfaßt werden, denen unterschiedliche Heilsrelevanz zukommt. Die »Summa Halensis« (Alexander von Hales) z.B. kennt eine doppelte Distinktion: Ein durch das Hören der Schrift oder durch Vernunft erworbener Glaube (fides acquisita) wird von einem eingegossenen Glauben (fides infusa) unterschieden. Letzterer kann weiter unterschieden werden in einen Glauben ohne Werke (fides infor…

Immanentismus

(80 words)

Author(s): Mühling-Schlapkohl, M.
[English Version] . I. im weiteren Sinne wird als Fremdbez. für Wirklichkeitsverständnisse verwendet, die einen Transzendenzbezug leugnen. I. im engeren Sinne zählt für die röm.-kath. Kirche in den Enzykliken »Pascendi dominici gregis« (1907) und »Humani generis« (1950) neben »Pragmatismus«, »Idealismus«, »Existentialismus« (Existenzphilosophie) zu den abzulehnenden Spielarten des »Modernismus« und bezieht sich auf von der Philos. M.Blondels beeinflußte Versuche, die Offenbarung – wie jegliches Sein – im Bewußtsein zu verankern. Markus Mühling-Schlapkohl Bibliograp…

Grisebach

(230 words)

Author(s): Mühling-Schlapkohl, M.
[English Version] Grisebach, Eberhard (27.2.1880 Hannover – 16.7.1945 Zürich), Prof. der Philos. und Päd. (1931) in Zürich, betrieb »krit. Philos.«, eine Verbindung von Epistemologie und Ethik: In der begrifflich-methodischen Tätigkeit in philos. Systemen, Wiss. und Kultur gesuchte »Wahrheit« und Erkenntnis sind Entwurf des deutenden Subjekts bzw. des »Innen«, beruhend auf dem Bestreben der Egoität nach Beherrschung der Welt, und verfehlen grundsätzlich die »Wirklichkeit« als transzendentes Geheimn…

Fides implicita.

(265 words)

Author(s): Mühling-Schlapkohl, M.
[English Version] Der Begriff »impliziter Glaube« ist in zwei Weisen verwendbar: a) Das, was implizit ist, kann explizierbar sein. So ist Theol. die wiss. Explikation weitgehend impliziter weltanschaulicher Voraussetzungen des in verschiedenen Lebensvollzügen eingebetteten christl. Wirklichkeitsverständnisses. Die altprot. Distinktion von direkt heilsnotwendigen articuli fidei fundamentales und articuli fidei non fundamentales ist mit dem Schema explizit–implizit deutbar. Auch die Glaubensentwick…

Logik

(3,236 words)

Author(s): Mühling-Schlapkohl, M.
[English Version] I. Philosophisch 1.Formale Logik Sind Zeichen im Rahmen eines Bezeichnungsaktes (Semiose) durch ihre Beziehung zu den Zeichenbenutzern (pragmatische Dimension), zu dem Bezeichneten (semantische Dimension) und zu anderen Zeichen (syntaktische Dimension) bestimmt (Semiotik), so beschäftigt sich L. im weiteren Sinne mit dieser syntaktischen Beziehung der Zeichen und Zeichenfolgen untereinander sowie mit der semantischen Beziehung von Zeichen und Zeichenfolgen zu Strukturen von Gegenst…

Fiducia

(275 words)

Author(s): Mühling-Schlapkohl, M.
[English Version] (f.), d.h. Vertrauen, ist ev. Grundbez. des rechtfertigenden Glaubens. Luther spricht meist vom Glauben, der Christus ergreift (fides apprehensiva Christi, WA 39, 1, 45), kennt aber auch f. auf den Barmherzigkeit versprechenden Gott als Substanz des menschlichen Herzens (WA 59, 722). Diese Glaubensbez. als Vertrauen auf die versprochene Barmherzigkeit um Christi willen findet sich bei Melanchthon (CR 21, 422) durchgehend. Er betont, daß die auf das Willensvermögen bezogene f. Ke…

Handeln Gottes

(1,514 words)

Author(s): Schunack, G. | Mühling-Schlapkohl, M.
[English Version] I. BiblischDie Rede vom H.Gottes ist analogische, anthropomorphe und geschichtsbezogene Rede. Sie spricht von Gottes tätigem schöpferischen, richtenden und rettenden Sein in seinem Verhältnis zu den Menschen und zur Welt, das sich im Christusgeschehen als Liebe mitgeteilt hat. Exegetisch sind drei Aspekte zu unterscheiden: 1. Bibl. Aussagen über ein inhaltlich bestimmtes Tun Gottes werden mit עשׂה/‘śh bzw. ποιει˜ν/poieín umschrieben. Dieses Tun ist schöpferisch, es wirkt Leben, Heil und Rettung, aber auch Gericht und Verderben. In Got…

Modell

(1,008 words)

Author(s): Görman, U. | Mühling-Schlapkohl, M.
[English Version] I. Naturwissenschaftlich Die übliche und allg. Vorstellung von einem M. (von lat. modulus, »Maß, Maßstab«) ist, daß es die Repräsentation von etwas anderem als sich selbst ist. Eine Analogie zw. dem M. und dem, was es modelliert, wird erwartet. Oft wird von einem M. angenommen, daß es einige wichtige Eigenschaften dessen, was es repräsentiert, betont. In den Naturwissenschaften wird diese allg. Vorstellung auf verschiedene Weise umgesetzt. Mit dem Begriff »M.« werden oft zwei- ode…

Charisma

(1,906 words)

Author(s): Ebertz, M.N. | Mühling-Schlapkohl, M.
[English Version] I. Religionswissenschaftlich Der religionswiss. Begriff von Ch. zielt insbes. auf solche rel. Phänomene, denen die Prädikate Originalität, Unmittelbarkeit, Spontaneität und Dynamik zugeschrieben werden und ein außeralltäglicher, geradezu antialltäglicher Zug eigen ist, also auch, idealtypisch gesehen, ein Tradition und Routine sprengendes Moment. Religionssoziologisch meint Ch. eine bes. Art sozialer (Herrschafts-)Beziehung (zw. Meister–Jüngern oder Führer–Masse) bzw. Bewegung. Die…

Gottesbeweise

(3,658 words)

Author(s): Helm, P. | Mühling-Schlapkohl, M. | Rudolph, U.
[English Version] I. Religionsphilosophisch Das Problem der Frage nach G. ist religionsphilos. im weiteren Rahmen der Verhältnisbestimmung von Glaube und Vernunft zu erörtern. Bereits seit der Antike besteht eine Beziehung zw. Rel. und Philos. Das Denken Platos läßt sich als philos. Kommentierung der griech. Volksrel. verstehen. Neben Ansätzen zu einer natürlichen Theol. hat (z.B. in den Leges) diese Wechselbeziehung zur Reflexion über das Wesen des Göttlichen und über die Schöpfung (Plato Tim.) ge…

Metapher

(2,519 words)

Author(s): Löser, P. | Figal, G. | Mühling-Schlapkohl, M. | Mädler, I.
[English Version] I. Literaturwissenschaftlich M. (griech. μεταϕορα´/metaphorá, »Übertragung«, von μεταϕε´ρω/metaphérō, »übertragen«) bez. eine Stilfigur, in der vermittels eines sprachlichen Bildes, d.h. in übertragenem Sinn, auf einen Sachverhalt Bezug genommen wird. Die semantische Analyse der M., ihre Abgrenzung gegenüber anderen Tropen und die Diskussion um Leistungsfähigkeit und Verstehbarkeit der poetischen M. gehören zu den schwierigeren Aufgaben der Literaturwiss. Bestimmung der sprachlichen Form: Der Sprachbestand umfaßt jederzeit konventional…

Handeln

(1,560 words)

Author(s): Meixner, U. | Mühling-Schlapkohl, M. | Herms, E. | Daiber, K.
[English Version] I. Philosophisch Der Begriff des H. ist von zentraler Bedeutung für die philos. Ethik und Anthropologie. Er ist eng mit dem der Person verbunden, da Personen eben Subjekte von H. und Erkennen sind (wobei letzteres immer auch ein H. ist, da es notwendig Urteilen involviert). Zu unterscheiden ist äußeres und inneres, selbstbestimmtes und fremdbestimmtes, freies und unfreies H. Es entspricht aber weithin üblichem Sprachgebrauch, unter »H.« von vornherein nur ein äußeres, selbstbestim…

Erleuchtung

(1,364 words)

Author(s): Elsas, C. | Mühling-Schlapkohl, M. | Marquardt, M. | Mürmel, H.
[English Version] I. Religionswissenschaftlich Die in Mysterien und Mystik verinnerlichte Licht-Symbolik aufnehmend, bez. »E.« eine heilsrelevante Erkenntnis in unaussprechlicher plötzlicher existentieller Erfahrung. Religionskontakte (Rezeption antiker E.konzeptionen in Judentum, Christentum und Islam, heutige Begegnungen zw. Christentum und Buddhismus) gehen von der Möglichkeit aus, Gedanken und Bilder hinter sich lassende E. in die je eigene rel. Identität zu integrieren. Andererseits haben Aussa…

Kosmologie

(3,403 words)

Author(s): Auffahrth, C. | Auffarth, C. | Hülser, K. | Herrmann, K. | Mühling-Schlapkohl, M. | Et al.
[English Version] I. Zum Begriff K. ist die von einer spezifischen Kultur in Worte, Bilder und Rituale gefaßte Orientierung in Raum und Zeit. Die Orientierung verknüpft Zeichen, die wahrgenommen werden können, mit Zeichen, die gesetzt werden. Erst in der Komplementarität des konstruierten Gegenübers erhält das »natürliche« Phänomen den Sinn der bedeutsamen Markierung. So machen konventionelle Festlegungen aus dem täglich wandernden Ort am Horizont, an dem die Sonne aufgeht, die vier rechten Winkel d…

Himmelfahrt/Himmelfahrt Jesu Christi

(2,612 words)

Author(s): Zeller, D. | Schmitt, A. | Boring, M.E. | Farrow, D.B. | Mühling-Schlapkohl, M. | Et al.
[English Version] I. Religionswissenschaftlich Der Versuch, aus eigenen Kräften zum Sitz der Götter aufzusteigen, steht in Mythen und Redensarten für Unmögliches (Dtn 30,12; Spr 30,4) und Vermessenheit (Jes 14,13 f.; die Aloiden, Bellerophon). Dennoch befähigt göttliche Hilfe (Wind, Wolke, Flügel, Engel) Garanten von Wissen (ältestes Beispiel: der sum. König Enmeduranki) zu vorübergehender H. In jüd. Apokalypsen werden atl. Gestalten dem himmlischen Milieu anverwandelt und so in kosmische und jense…