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Your search for 'dc_creator:( "Necker, G." ) OR dc_contributor:( "Necker, G." )' returned 9 results. Modify search

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Gericht Gottes

(3,394 words)

Author(s): Hjelde, S. | Janowski, B. | Necker, G. | Zager, W. | Stock, K.
[English Version] I. Religionsgeschichtlich 1. Das Gericht (G.), von dem hier die Rede ist, gilt nicht einem bestimmten Verbrechen oder Versehen eines Menschen, sondern seinem ganzen Leben; es findet erst nach dem Tode statt und entscheidet über das jenseitige Schicksal des Verstorbenen. Indem diese Vorstellung die Idee einer gerechten Vergeltung impliziert, hat sie den Wert und die Funktion einer Theodizee, die die im irdischen Leben fehlende Korrelation zw. Tugend und Glück zu Wege bringen will: …

Elia

(1,883 words)

Author(s): Thiel, W. | Necker, G. | Böcher, O. | Hennings, R.
[English Version] I. Altes Testament E., israelit. Prophet des 9.Jh. v.Chr., stammte aus dem ostjordanischen Tisbe in Gilead (noch nicht sicher lokalisiert) und trug daher den Beinamen »der Tisbiter«, nur selten jedoch den Titel »Prophet«. Er trat im Nordreich auf und wirkte unter den Königen Ahab (871–852) und Ahasja (852–851). Er soll nicht gestorben, sondern von Gott in den Himmel entrückt worden sein. Die Traditionen über E. finden sich in 1Kön 17–19; 21; 2Kön 1. Die Legende über die Auffahrt E.s in den Himmel (2Kön 2,1–18) ist eher eine Elisa-Überliefer…

Ewiges Leben

(5,681 words)

Author(s): Braun, H. | Janowski, B. | Vouga, F. | Brom, L.J. van den | Necker, G. | Et al.
[English Version] I. ReligionswissenschaftlichJenseitsvorstellungen beinhalten keineswegs eo ipso Aussagen über e.L. Im Gegenteil werden Jenseitsvorstellungen mit je eigener Dynamik und somit Veränderlichkeit entworfen. E.L. und nachtodlich freigewordene Seelen haben oft eine spezifische Beziehung. E.L. als Thematik des rel. Systems findet sich vielerorts erst auf späten Stufen rel. Entwicklung. Der zweite Tod bzw. eine grundsätzlich mögliche nachtodliche Labilität, die auch dann noch Veränderungen…

Liebe Gottes und Liebe zu Gott

(4,780 words)

Author(s): Schmitt, H. | Morgen, M. | Stock, K. | Avemarie, F. | Necker, G. | Et al.
[English Version] I. Altes Testament 1. Liebe Gottes Die Vorstellung von der Liebe (L.; hebr. v.a. Bildungen der Wurzel אהב/'hb) Jahwes zu seinem Volk findet sich erstmals im Buch des Propheten Hosea. Hier wird angesichts der Infragestellung der Erwählung (: I.) Israels durch Gott (vgl. Hos 1,9) auf die Liebe Gottes (L.G.) als den »Grund der göttlichen Erwählung« (Jenni) Bezug genommen. Hos gebraucht zum einen das Bild der Vaterliebe (11,1; vgl. auch 11,4), die trotz des Ungehorsams des Sohnes ihn nicht verstoße…

Jenseitsvorstellungen

(4,284 words)

Author(s): Hutter, M. | Janowski, B. | Necker, G. | Haase, M. | Rosenau, H. | Et al.
[English Version] I. ReIigionswissenschaftlichJ. sind in allen Kulturen nachzuweisen, jedoch äußerst vielfältig. Sie betreffen einen von der sichtbaren irdischen Welt verschiedenen, aber als real gedachten Existenzbereich. J. als Teil der Kosmologie stehen daher in Relation zur irdischen Welt: Man lokalisiert das Jenseits beispielsweise auf oder unter der Erde, etwa in unzugänglichen Gegenden; Gräber, Höhlen oder Quellen sind bevorzugte Zugänge. Auch der Luftraum (»Himmel«) dient als Jenseits. Fer…

Hölle

(5,247 words)

Author(s): Auffarth, C. | Houtman, C. | Frankemölle, H. | Lang, B. | Sparn, W. | Et al.
[English Version] I. Religionswissenschaftlich 1. Die H. als Ort der Vergeltung im Jenseits für diejenigen, die gegen die rel. sanktionierten Regeln der Gemeinschaft fortdauernd verstoßen, ist nicht spezifisch christl. oder monotheistisch. Sie ist aber auch keine Vorstellung, die sich elementar aus der Frage nach der Existenz der Toten (Tod) ergibt. Wiewohl die H. lange als notwendiges Korrelat zur – möglicherweise sich verspätenden – irdischen Justiz bzw. der internen Gerichtsinstanz des Gewissens…

Gnade/Gnade Gottes

(8,115 words)

Author(s): Filoramo, G. | Spieckermann, H. | Sänger, D. | Rieger, R. | Saarinen, R. | Et al.
[English Version] I. Religionsgeschichtlich 1. In der Religionsgesch. ist die Verwendung des Begriffs der G. stark beeinflußt von der weltgesch. neuartigen pln. Konzeption. Für Paulus ist die G. eine Gabe, eine einzigartige Frucht des Heilswillens und erlösenden Handelns Gottes. Dieser Begriff wurde analog auf andere Erlösungsrel. übertragen, um einen grundlegenden Aspekt des rettenden Handelns der Gottheit zu benennen. In anderen, z.B. den antiken Rel. können bestimmte Gottheiten den Gläubigen auf…

Gott

(20,842 words)

Author(s): Zinser, H. | Kaiser, O. | Lindemann, A. | Brümmer, V. | Schwöbel, C. | Et al.
[English Version] I. Religionswissenschaftlich 1. Grundsätzlich gilt, daß Gott kein Gegenstand der Religionswiss. ist, da Gott – wie auch die Theol. lehrt – nicht zum Gegenstand empirisch wiss. Untersuchungen gemacht werden kann. Gegenstand religionswiss. Untersuchungen können allein die Vorstellungen sein, die Menschen von ihrem Gott in Gesch. und Gesellschaft geäußert haben, ebenso z.B. die Formen der Verehrung im Kultus und die von diesen Vorstellungen ausgehenden, das Leben der Menschen individ…

Geist/Heiliger Geist

(6,876 words)

Author(s): Stolz, F. | Oeming, M. | Dunn, J.D.G. | Ritter, A.M. | Leppin, V. | Et al.
[English Version] I. Religionsgeschichtlich und philosophiegeschichtlichDie dogmengesch. Bestimmung des Hl. G. als einer Person innerhalb der einen göttlichen Substanz (Trinität) setzt nicht nur einen philos. Kontext, sondern auch einen religionsgesch. Horizont voraus. Prägend für die Konzeptualisierung des Hl. G. sind zunächst die verschiedenen Ausprägungen anthropomorpher Interpretationen elementarer anthropologischer bzw. normativer Qualitäten im Rahmen polytheistischer Weltdeutungen, sodann die …