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Dehne, Johann Christoph

(75 words)

Author(s): Red.
dt. Kupferstecher aus der 1. Hälfte des 18. Jh.s in Nürnberg und Leipzig. D. arbeitete für den Roth-Scholzschen Verlag in Nürnberg, z. B. für das Porträtwerk «Icones Bibliopolarum et Typogra-forum», Goerées «Méchanique du feu» 1714; ferner schuf er 200 Kupfer des «Neu eröffneten Masquen-Saals» 1723. Red. Bibliography Thieme-Becker Bd. 8, S. 554 Lanckorońska, M./Oehler, R.: Die Buchill. des 18. Jh.s in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Bd. 1. Leipzig 1932, S. 46.

Privatdrucke

(120 words)

Author(s): Red.
kommen schon im 16. Jh. vor. Sie gehören zu den nicht für den Handel bestimmten Veröff., werden von Privatpersonen auf eigene Kosten gedr. und meist nur an engere Leserkreise in wenigen Ex. abgegeben. Viele Gelegenheitsschriften, politische, erotische, genealogische Lit., auch Bühnenstücke gehören hierher. P. besitzen nicht selten bibliophilen Wert, sie heißen auch Manuskriptdrucke. Verz. von P.: J. Martin: Bibliographical Catalogue of books privately printed. London 1834, 2. ed. ebd. 1854. Dobb…

Bilderreime

(53 words)

Author(s): Red.
nennt man Gedichte, bei denen die Verszeilen so eingerichtet sind, daß beim Druck ein Bild entstehen muß; vgl. manche Gedichte von Arno Holz oder Morgenstern. Auch bei Prosawerken finden sich ähnliche Bemühungen. Figurensatz Bilderrolle. Josua-Rolle. Erste Hälfte des 10. Jh.s (Rom, Biblioteca Apostolica Vaticana, Cod. Pal. gr. 431.); nach Faks. Red.

Asteronym

(17 words)

Author(s): Red.
heißt eine anonyme Schrift, bei der der Verfassername durch Sternchen oder Figuren ersetzt ist. Red.

Bimsstein

(75 words)

Author(s): Red.
(lat. pumex) wurde in der ältesten Zeit benützt, um die Endfläche der Buchrolle zu glätten, aber auch, um das Pergament durch Abreiben der Haare und Sehnen im Tierfell zu reinigen (lat. pumicare, franz. poneer), hauptsächlich in den Ländern, in denen man rauhere Pergamentarten verwendete, die nicht gleich bei der ersten Herstellung eine glatte Oberfläche bekamen; weiterhin wurde der B. zum Radieren gebraucht, z. B. bei Palimpsesten und endlich zum Schärfen der Federspitze. Red.

Bogenfolge

(19 words)

Author(s): Red.
heißt die Aufeinanderfolge der Bogen innerhalb des Buches; sie wird äußerlich erkennbar gemacht durch die Bogensignatur Red.

Diez, Wilhelm von

(68 words)

Author(s): Red.
* 17. 1. 1839 in Bayreuth, † 25. 2. 1907 in Mfinchen, Maler und Zeichner. Bekannt wurde D. durch seine 111. zu Schillers «Geschichte des 3ojahri-gen Krieges# (1871) und durch seine Arbeiten in den «Fliegenden Blattern» und den «Mfinchener Bilderbo-gen». 1869 ill. er Werners «Buch von der nordischen Flotte»; 1870 Heinz Dewil's Buch «Heedelberger Dra-guner-Wachtmeester». Red. Bibliography Thieme-Becker Bd. 9, S. 282 Rumann S. 308.

Goerg, Edouard

(201 words)

Author(s): Red.
* 9. 6. 1893 in Sidney, † 12. 4. 1969 in Paris, flämischer Abstammung, Maler und Kupferstecher, von Jugend auf in Paris und hier seit 1922 als Buchillustrator tätig. Von Brueghel und Hieronymus Bosch beeinflußt, bezweckt seine Kunst nach seinem eigenen Geständnis die Darstellung des Burlesken, Trivialen, Ungeheuerlichen des täglichen menschlichen Lebens, dessen Schwächen und Gemeinheiten mit fast revolutionärem Naturalismus in phantastischen, hart ans Karikaturistische und Satirische streifenden…

Reußner

(586 words)

Author(s): Red.
(auch Reusner), Familie von Druckern, Buchbindern und Verlagsbuchhändlern des 17. und 18. Jh.s in Rostock, Stockholm, Königsberg und Reval. Christoph R., *in Neustadt (Vogtland), gründete 1597 eine Drukkerei in Rostock und wurde zum Ratsbuchdrucker ernannt. 1608 berief ihn der schwed. König Karl IX. nach Stockholm. Hier war R. als Hofbuchdrucker, Buchbinder und Buchhändler tätig. 1634 ging er nach Reval und arbeitete bis 1636 als Gymnasialbuchdrucker. Mehrere Werke von Paul Fleming gingen u.a. a…

Zeitschriften-Informations Service (ZIS)

(155 words)

Author(s): Red.
ist eine Online-Plattform. Sie verzeichnet ca. 4 Tsd. Fach-, Wissenschafts- und Kulturzeitschriften aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Erfaßt sind Zss. von fast 800 Verlagen der genannten Länder. Für den privaten Kunden bietet diese Zss.datenbank die Möglichkeit, eine seinen Interessen entsprechende Zs. zu finden. Unterstützt wird die Suche durch eine Inhaltsbeschreibung, Angaben zum Bezugspreis, zur Bezugsmöglichkeit, durch Zusen-dung eines Probeex. etc. Für Verlage umfaßt der Z. u. a. folgende Dienstleistungen: bibliographische Erfassung und A…

Tonger, P. J.

(269 words)

Author(s): Red.
Musikverlag in Köln, gegr. 1822 als Buchhandlung. Der Gründer, Augustin Josef T. (1801–1881), war urspr. Buchbinder. Mütterlicherseits war er verwandt mit dem Antiquar Hemmerich, dessen Geschäft er mit dem seinen verband. Sein Sohn Peter Josef T. d. Ä. (1845 bis 1917) baute von 1872 an die Musikalienhandlung auf. Die Buchhandlung wurde erstmalig 1882, endgültig 1893 abgetrennt. Der Musikverlag nahm mit der Erwerbung der «Neuen Musikzeitung» 1881 aus dem Verlag in Preu-ßisch-Stargard beträchtlich…

Burney, Reverend Charles (1757-1817)

(116 words)

Author(s): Red.
engl. Bibliophile, hatte eine schöne Bibl, von 13500 Bdn. Drucke und 520 Hss., griech. und lat. Klassiker, besonders Dramatiker (166 Euripides-, 102 Sophokles-, 47 Äschylus-ausg.), Lit. über engl. Theater, engl. Zss. des 17. und 18. Jh.s usw. Unter den Hss. befand sich der Towneley-Homer, ein Ms. des 13. Jh.s, das B. 1814 in der Auktion John Towneley erworben hatte. Nach seinem Tode kaufte das Britische Museum 1818 die ganze Slg. an. Red. Bibliography Cat. of the Burney Mss. London 1840 Bogeng, G. A. E.: Die großen Bibliophilen. Bd. 3. Leipzig 1922 (ND Hildesheim 1984), S. 221 Ricci, S. de:…

Coriolano

(112 words)

Author(s): Red.
(Lederer), Cristoforo, Holzschneider aus Nürnberg, der um 1600 in Bologna tätig war. Er führte die zahlreichen, teilweise sehr feinen Holzschnitte zur Ornithologie des Ulisse Aldovrandi (Bologna 1599 bis 1603) aus, hat wohl auch die Figuren zu Mercurialis «Dearte gymnastica» (1573, 1604) entworfen, vielleichtauch die Bildnisse zu den «Vite» von Vasari (1568), falls diese nicht von dem Venezianer C. Chrieger geschnitten wurden. Sein Sohn Bartolommeo ist der letzte ital. Meister des Farbenholzschni…

Exemplaire impeccable

(9 words)

Author(s): Red.
ist ein fehlerfreies, makelloses Exemplar. Red.

Delaunay, Nicolas

(69 words)

Author(s): Red.
lebte 1739 – 22. 3. 1792 in Paris; er war einer der glänzendsten Vertreter der franz. Graphik. Sein komplettes Œuvre ist im Cabinet des Estampes in Paris; seine Buchill. sind nahezu vollständig bei Cohen angeführt: Cabinet des Fées; Le Sage: Œuvres; L'Abbé Prévost: Œuvres. Red. Bibliography Thieme-Becker Bd. 8, S. 438–439 Cohen, Fl.: Les livres à gravures du XVIII e siècle. 6. éd. Paris 1912 S. 1206.

Englische Linie

(61 words)

Author(s): Red.
Schluß- oder Trennungslinie mit Federzug-Charakter, die sich in einfacher oder verzierter Zeichnung nach den Enden zu verjüngt. In Büchern verwendet man die e. L. gern als Schmuckelement auf dem Titelblatt oder am Kopf des Satzspiegels als Trennung zwischen Pagina und der ersten Zeile des Textes. Englische Linie. Aus: Proben aus der Schriftgiesserey der Andreäischen Buchhandlung. Frankfurt/M. 1834. Red.

Ed

(20 words)

Author(s): Red.
= edidit, lat., hat herausgegeben; edd. = ediderunt, haben herausgegeben; gebräuchliche Abkürzung in Verbindung mit dem Herausgebernamen. Red.

Einband der Zeit

(51 words)

Author(s): Red.
ist ein Einband, der ungefähr gleichzeitig mit dem enthaltenen Druck eines Buches hergestellt ist, zumindest nicht später als zehn Jahre nach Erscheinen. Ein «Einband im Stil der Zeit» ist dagegen nachträglich mit den Materialien und Techniken der Zeit, in der das Buch erschienen ist, gebunden worden. Red.

Archaische Schrift

(65 words)

Author(s): Red.
ist die alte Form jeder Schriftart. Sie zeigt ungelenke Gestaltungen, die im Vergleich zu den späteren, meist als klassisch bezeichneten Formen unrhythmisch und uneinheitlich sind. Insbesondere findet die Bezeichnung in der Epigraphik Verwendung. In der griech. Epigraphik sind es die Schriftformen, die vor der entwickelten athen. Schrift liegen, in der röm. Epigraphik die Formen vor dem Einfluß der ausgebildeten griech. Schrift. Red.

Krampen

(63 words)

Author(s): Red.
heißen am Bucheinband die Metallösen, in welche die Schließenhaken eingreifen, meist am Vorderdeckel; im späten MA überwiegend dünne Bronze- oder Messingplatten mit Schriftbild oder kleinen Ziermotiven, später möglichst unauffällig gehalten, höchstens bei reicheren sonstigen Beschlägen künstlerisch ausgestattet. In Erfurt sind lilienförmige K. im späten M A typisch. Daneben werden auch die Schließenhaken selbst oder die ganzen Klausuren als K. bezeichnet. Red.
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