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Geniza

(500 words)

Author(s): Reif, S.C.
[English Version] I. Allgemein Die ersten Belegstellen der Wurzel גנז/gnz in der hebr. Lit., von der sich das Wort »geniza« herleitet, sind in späten Abschnitten der HB zu finden, wo es sich auf die Aufbewahrung wertvoller Gegenstände bezieht. Auch im weiteren Umfeld der sem. Sprachen ist die Wurzel in der Bedeutung von »verstecken, zudecken, bedecken« bezeugt. In der frühen rabb. Lit. wird der Begriff benutzt, um die von Gott zur sicheren Verwahrung an sich genommenen Güter wie die Tora und die Seelen …

Machsor

(323 words)

Author(s): Reif, S.C.
[English Version] wird von der aram. Wurzel חזר/ḥzr, »zurückkehren« oder »wiederholen« abgeleitet und ist der talm. und midraschische Begriff für »Kreislauf«, »Zyklus des Jahres«. Nachtalm. wurde M. zur Bez. eines Zyklus rel. Texte, die im Verlauf eines Jahres gelesen wurden. In Texten der Geniza z.B. kann sich M. auf einen Zyklus prophetischer Lesungen oder auf eine Sammlung liturgischer Gedichte beziehen. In den orientalisch-jüd. Gemeinden wurden die Bez. M., Siddur oder seder gewöhnlich für Sammlun…

Gebetbücher

(1,958 words)

Author(s): Neijenhuis, J. | Reif, S.C.
[English Version] I. Allgemein, Begriff I.allg. – und in diesem Sinne wird hier die Bez. verwendet – wird unter G. dasjenige Buch für Laien verstanden, welches für den privaten Gebrauch außerhalb der öfftl. Liturgie der Kirche bestimmt ist. Zwar ist das private Gebet wohl immer ausgeübt worden – es lebt von dem Gebet des öfftl. Gottesdienstes und wirkt seinerseits auf dieses zurück, so sind in der Alten Kirche im Rahmen des Taufunterrichts Gebete wie das Vaterunser oder Psalmen auswendig gelernt wor…

Liturgie

(7,691 words)

Author(s): Zimmerman, J.A. | Neijenhuis, J. | Praßl, F.K. | Felmy, K.C. | Ebenbauer, P. | Et al.
[English Version] I. Phänomenologisch Seit Ende des 16.Jh. wird der Begriff L. als Bez. für den christl. Gottesdienst verwendet; dies setzte sich Ende des 18.Jh. allg. durch. Das griech. λειτουργι´α/leitourgía bedeutet profan Arbeit in einem öfftl. Amt (von λαο´ς/laós, »Volk« [Laien] und ε῎ργον/érgon, »Werk«) und wurde von der LXX für den Tempelkult verwendet; im NT begegnet der Begriff nur 15mal (z.B. Hebr 9,21; Apg 13,2). L. ist synonym gebraucht für Begriffe wie munus, opus Dei, officium divinum, cultus, celebratio usw. Das Synonym …

Gebet

(11,804 words)

Author(s): Alles, G.D. | Reventlow, H.G. | Gebauer, R. | Förster, N. | Wallmann, J. | Et al.
[English Version] I. Religionswissenschaftlich Das G. ist eine der häufigsten und wichtigsten rel. Handlungen in Judentum, Christentum und Islam. Es findet sich auch in anderen Rel., wie in denen der amer. Ureinwohner. Aber es scheint nicht universal zu sein. So sind beispielsweise einige buddhistische Traditionen atheistisch, und hier gibt es kein G. im strengen Sinne; zwar erlauben diese Traditionen ihren Anhängern vielfach, zu Göttern (z.B. hinduistischen) zu beten, aber sie werten die Ziele sol…

Gottesdienst

(17,490 words)

Author(s): Dondelinger, P. | Auffarth, C. | Braulik, G. | Reif, S.C. | Johnson, L.T. | Et al.
[English Version] I. Zum BegriffDer aus einer ahd. Genitivverbindung stammende Begriff »G.« ist als dt. Übers. des lat. »cultus« seit dem 13./14.Jh. bezeugt (Kult/Kultus). Seit dem 16.Jh. fand er v.a. durch Luther große Verbreitung. Von einem ethischen Verständnis ausgehend, wird G. schon bei Luther selbst zur Fachbez. für das gemeinschaftliche Feiern des Wortes Gottes, wie es aus der ev. Reform des kath. Messopfers (Opfer: IV.) hervorgegangen ist. Blieb denn auch lange Zeit der Begriff »G.« auf di…