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Your search for 'dc_creator:( "Rosenke, Stephan" ) OR dc_contributor:( "Rosenke, Stephan" )' returned 9 results. Modify search


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(705 words)

Author(s): Rosenke, Stephan
1. Medien R. sind meist alphabetisch geordnete Begriffsverzeichnisse mit Verweis auf die jeweiligen Vorkommen des Texts, den sie begleiten. Sie sind umfangreicheren wiss. Büchern beigegeben, um ein schnelles Nachschlagen zu ermöglichen. Weit verbreitete Ausprägungen sind Sach-, Personen- oder Orts-R. Ma. Bezeichnungen lauteten lat. pinax oder tabula (›Tafel‹), repertorium (›Fundort‹) oder registrum; ab der Frühen Nz. wurde im Lateinischen v. a. index gebräuchlich. Das R. als Texterschließungswerkzeug entstand im 13. Jh., ungefähr zeitgleich zu Konkordanzen. Ebenso…

Quellenedition

(846 words)

Author(s): Rosenke, Stephan
Unter Q. versteht man die Edition von gesammelten geschichtswiss., theologisch, literaturwiss. etc. relevanten histor. Texten. Diese werden dabei einer wiss. Kritik unterzogen und teilweise mit einem kritischen Apparat sowie Registern erschlossen. Wenngleich es erste Ansätze zu einer kritischen Würdigung von Quellen und Urkunden bereits im MA gab, wurden sie erst im Humanismus in großen Sammlungen veröffentlicht. Deren Herausgeber bezogen ihr methodisches Rüstzeug aus der Philologie, insbes. der Textkritik, und der Bibelkritik. Die frühen Humanisten befassten…

Kuriositätenkabinett

(869 words)

Author(s): Rosenke, Stephan
K. (auch Kunst- und Wunderkammern, Raritätenkabinette) waren eine Form der Sammlung, die ihre Blütezeit in Renaissance und Barock erlebte und im Verlauf des 18. und 19. Jh.s außer Gebrauch kam. Im Gegensatz zu den späteren spezialisierten Museen und den gelehrten Sammlungen im engeren Sinne vereinigten K. Objekte verschiedenster Bereiche: neben Kunstgegenständen auch Naturalien, mechanische und wissenschaftliche Instrumente oder Alltagsgegenstände aus fremden Kulturen. Die frühesten Vorläufer der K. sind nach [7] in den Tempelschätzen der Antike und den kirchlic…

Fußnote

(765 words)

Author(s): Rosenke, Stephan
Eine F. ist eine Anmerkung, wie z. B. ein Kommentar, eine Literatur- oder eine Quellenangabe, die zur Verbesserung der Lesbarkeit an das Ende des Satzspiegels gesetzt wird, meistens in kleinerer Schrift. Aus dem Fließtext wird mit Hilfe hochgestellter Zahlen oder spezieller Zeichen – wie dem Asterisk – auf sie verwiesen. Als Vorläufer der F. können die Glossen und Anmerkungen in ma. theologischer und juristischer Literatur gesehen werden. Nach der Erfindung des Buchdrucks entwickelten sie sich zur (gedruckten) Marginalie weiter. Diese enthielt neben Ergänzungen und Qu…

Universallexikon

(1,003 words)

Author(s): Rosenke, Stephan
1. Definition und Anfänge bis zum frühen 18. Jh. U. bezeichnet ein alphabetisch geordnetes Wörterbuch, das sich nicht auf einen Teilbereich des Wissens beschränkt, sondern in seiner Darstellung wiss.-gelehrten Ansprüchen umfassend genügt. Es bildet keine scharf abgrenzbare Gattung und kann als Synonym für Enzyklopädie wie auch für Konversationslexikon stehen. Die Produktion von U. erfolgte in der Nz. in Form von Einzelunternehmen oder durch Zusammenarbeit mehrerer; die Artikel können im Umfang und in der Bibliographie stark variieren. Das in lat. Sprache verfasste vier…

Footnote

(742 words)

Author(s): Rosenke, Stephan
A footnote is a notation, such as a commentary or a reference to literature or sources, placed at the bottom of the page for ease of reading, usually in a smaller font. They are indexed in the main text by means of superscript numbers or special symbols like the asterisk.The glosses and annotations in medieval theological and juristic literature can be seen as the forerunners of the footnote. With the invention of printing, printed marginalia represented a further progression. As well as clarifications and notes on sources, these marginali…
Date: 2016-09-21

Cabinet of curiosities

(1,040 words)

Author(s): Rosenke, Stephan
Cabinets of curiosities (also Kunstkammer, Wunderkammer, cabinets of wonder, wonder-rooms, etcetera) were a form of collection that had their heyday in the Renaissance and Baroque periods, and faded into obscurity in the 18th and 19th centuries. Unlike the later, specialist museum and learned scholarly collection in the stricter sense, cabinets of curiosities assembled objects from a wide variety of spheres, including art objects, naturalia, mechanical and scientific instruments, and everyday objects from other cultures.According to [7], the earliest antecedents of the…
Date: 2017-02-14

Kaffeehaus

(1,995 words)

Author(s): Rosenke, Stephan | Stahrenberg, Carolin
1. Begriff und Ursprung Ein K. ist eine Gaststätte (Gasthaus), in der u. a. Kaffee ausgeschenkt wird; daneben sind auch andere Getränke wie Tee, Schokolade (Kakao) oder Spirituosen sowie kleinere Speisen im Angebot. Nach Jürgen Habermas waren K. neben Salons eine Keimzelle der »bürgerlichen Öffentlichkeit« [3. 90–93]. Seinen Ursprung hat das K. im Osmanischen Reich, wo sich im Laufe des 16. Jh.s Kaffee als Alltagsgetränk etablierte und auch in der Öffentlichkeit konsumiert wurde. Das erste K. in Istanbul wurde um 1550 unter Süleyman dem Prächtigen eröffnet. Das K. de…

Coffee house

(1,983 words)

Author(s): Rosenke, Stephan | Stahrenberg, Carolin
1. Concept and origins A coffee house is a public house in which coffee is served, along with other drinks like tea, chocolate (Cocoa), and spirits, as well small food dishes. According to Jürgen Habermas, coffee houses and salons were a nucleus of “bourgeois public sphere” [3. 90–93].The coffee house originated in the Ottoman Empire, where coffee became established in the 16th century as an everyday beverage, and was also consumed in public company. The first coffee house in Istanbul was opened around 1550, in the reign of Süleyman the …
Date: 2017-02-14