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Your search for 'dc_creator:( "S. Corsten" ) OR dc_contributor:( "S. Corsten" )' returned 509 results. Modify search


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Santritter, Johann Lucilius

(143 words)

Author(s): S. Corsten
aus Heilbronn stammender dt. Druckerverleger, 1480–1498 in Venedig nachweisbar. S. scheint sich zunächst ausschließlich dem Verlagsgeschäft gewidmet zu haben. Als Verleger nennt er sich in einer Vers-Schlußschrift zur Erstausg. der «Gram-matica brevis» des Franciscus Niger vom 21. 3. 1480 (H 11 858). Auch Erhard Ratdolt druckte für ihn mathematisch-astronomische Werke. 1488 druckte er aber zus. mit Hieronymus de Sanctis mehrere Titel. Obwohl das Signet der Offizin die Gemeinschaft der beiden bet…

Obertitel

(29 words)

Author(s): S. Corsten
ist eine in den wichtigsten dt. Regelwerken für die alphabetische Katalogisierung (PI und RAK) nicht verwendete Bezeichnung für den Sachtitel, die diesen vom Untertitel unterscheidet. S. Corsten

Marchand (Marchant, Mercator), Guy

(170 words)

Author(s): S. Corsten
1483 – 1506 tätiger ffanz. Drucker, der in Paris unter wechselnden Adressen sein Unternehmen betrieb. Er druckte u.a. viele volkstümliche Werke, darunter von 1485 — 1492 sechs Ausg. eines «Danse macabre» mit Holzschnitten (GW 7943 — 7945, 7947, 7950, 7957) und das weitverbreitete Hausbuch «Calendrier des bergers», das er seit 1491 in mehreren Ausg. und mit zahlreichen Holzschnitten ausgestattet herausbrachte (GW 5906 — 5907, 5909 — 5911, 5914 — 5915). Als Verleger dieses Buches wird z.T. Jean Pe…

Ablaßbrief

(205 words)

Author(s): S. Corsten
ist eine Urkunde, die dem Begünstigten einmal im Leben und im Todesfall die Beichte auch der schwersten Sünden bei einem Priester seiner Wahl gestattete (daher besser: Beichtbrief) und ihm einen «vollkommenen» Ablaß gewährte. Diese in Zusammenhang mit der Verkündigung von Ablässen, die durch die Päpste für bestimmte Regionen und Fristen genehmigt werden mußten, benötigten Formulare wurden zunächst mit der Hand geschrieben. Seit der Erfindung des Buch- drucks (Mainzer A.e) sind sie immer wieder u…

Saubert(us), Johannes

(168 words)

Author(s): S. Corsten
* 26. 2. 1592 in Altdorf (Altorf) bei Nürnberg, † 2. 11. 1646 in Nürnberg, Theologe und Bibliothekar. Der 1618 zum Professor ernannte S. bekleidete seit 1637 das Amt des Ersten Predigers an St. Sebaldus in Nürnberg. Damit war die Leitung der StB verbunden. Von S.s Amtsführung zeugen ein systematischer und ein alphabetischer Kat. der Abt. Theologie von 1641. Neben zahlreichen theologischen Veröff. schrieb S. eine 1643 ersch. «Historia bibliothecae typographiae itemque Catalogus librorum proximis …

Imperial

(86 words)

Author(s): S. Corsten
1. Schon für das 14. Jh. in Bologna belegte Bezeichnung für das größte Papierformat, das nach den ältesten Angaben ein Maß von 50x74 cm hatte. Der Fachausdruck wurde von den Druckern übernommen. In moderner Zeit wird unter I. ein hauptsächlich für Geschäftsbücher verwendetes Großformat von 57 x 78 cm verstanden. 2. Alte Benennungen einer großen Titelschrift von ca. 108 Punkt nach dem Didotsystem. S. Corsten Bibliography Neubürger, H.: Encyklopädie der Buchdruckerkunst. Leipzig 1844 (ND Leipzig 1984), S. 118–119 Geldner, F.: Inkunabelkunde. Wiesbaden 1978, S. 24–25

Überschrift

(71 words)

Author(s): S. Corsten
Die Gliederung eines lit. oder wiss. Werkes wird i. d. R. durch Überschrift, d. h. Inhaltsangaben der Abschnitte oder Kapitel, kenntlich gemacht. Rang und Bedeutung der jeweiligen Ü. wird durch die gewählte und meist von der Textschrift abweichenden Schriftart charakterisiert. Sache des Verf. ist es, Ort und Inhalt der Ü. vor dem Satz zu bestimmen. S. Corsten Bibliography Neubürger, H.: Encyklopädie der Buchdruckerkunst. Leipzig 1844 (ND ebd. 1984), S. 236

Serienwerke

(241 words)

Author(s): S. Corsten
oder Schriftenreihen sind fortlaufende Veröff. mit einem Gesamttitel für das ganze Werk und einem Stücktitel für die einzelnen Teile («Stücke»). Diese stammen von verschiedenen Verf., sind bibliographisch selbständig und meist gezählt. Die Zusammengehörigkeit wird zudem durch ein einheitliches Erscheinungsbild (Format, Einband, Gestaltung des Titelblattes) augenfällig gemacht. S. stellen einen wichtigen Teil der Buchproduktion dar und finden ihre Erklärung in der Verkaufspolitik der Verlage. Die…

Cohen, Fritz

(135 words)

Author(s): S. Corsten
* 6. 7. 1872 in Bonn, 1. 4. 1927 ebd., Buchhändler und Verleger, wurde vom Vater, Friedrich C., 1903 zum Inhaber des 1829 in Bonn begründeten Unternehmens bestellt. Er erweiterte das übernommene Verlagsprogramm zur Philosophie hin, viele bedeutende Philosophen der Zeit waren Autoren des Verlags (u. a. M. Heidegger, M. Scheler), 1925 wurde der Philosophische Anzeiger begründet. Als C. plötzlich starb, führte seine Witwe, Hedwig C. – Bouvier (2. 8. 1960), das Unternehmen erfolgreich weiter. Wegen …

Buchwissenschaft

(383 words)

Author(s): S. Corsten
galt bis weit ins 20. Jh. hinein als wichtiges Teilgebiet der Bibliothekswissenschaft und befaßte sich in erster Linie mit der äußeren Form des Buches (Einband, Papier, Druck, Abbildungen u.ä.) und deren historischer Entwicklung. Auch die Verzeichnung von Büchern (Bibliographie) ist immer als zur B. gehörig angesehen worden. Gerade bei letzterer werden zuerst Bestrebungen erkennbar, den Begriff B. auszuweiten und inhaltliche Aspekte stärker zu berücksich 639 tigen. In diesem Sinne ist es z. B. z…

Sedez

(54 words)

Author(s): S. Corsten
(geschrieben 16°) ist ein Format, bei dem durch viermaliges Brechen (Falzen) des Bogens 16 Bl. (= 32 S.) entstehen. Häufig angewendet wird auch das Verfahren, zwei Halbbogen je drei Mal zu brechen (falzen) und zusammenzulegen. S. Corsten Bibliography Waldow, A.: Ill. Encyklopädie der graphischen Künste. Leipzig 1884 (ND München usw. 1993), S. 738.

Fingerprint

(248 words)

Author(s): S. Corsten
(franz. empreinte; niederl. vingerafdruk; noch kein dt.sprachiger Fachausdruck eingeführt). Diese in England entwickelte Methode zur eindeutigen und von subjektiven Elementen freien Identifizierung von alten Drucken wurde im Juli 1973 in Regeln gefaßt und vonj. Jolliffe auf dem IFLA-Kongreß desselben Jahres in Grenoble der intern. Fachwelt vorgestellt. Von vier genau festgelegten Seiten werden aus den beiden untersten Zeilen je zwei Zeichen (Buchstaben, Ziffern, Satzzeichen und Klammern usw.) en…

Zweibrücken (Pfalz)

(416 words)

Author(s): S. Corsten †
Buchdruck. In Akten des Jahres 1577 ist von drei Ex. eines Missale für das Bistum Toul die Rede, das 1488 in Z. gedruckt wurde («Biponti 1488»). Obwohl keiner der Bde. erhalten blieb, sprechen die Umstände der Erwähnung dafür, daß sie Vertrauen verdient. Unbekannt ist jedoch Name des Druckers, der über Können und Finanzen für die Herstellung eines derart aufwendigen Buches verfügt haben könnte. Es ist eingermaßen ausgeschlossen, daß es dem 1492 – 1495 in Z. arbeitenden Jörg Gessler zugeschrieben…

Reklamanten

(192 words)

Author(s): S. Corsten
Um die Reihenfolge der Blätter in der Lage und die der Lagen selbst festzulegen, verwendeten die ma. Schreiber i. d. R. aus Buchstaben und Ziffern zusammengesetzte Signaturen oder zählten die Doppelbl. durch. Zusätzlich traten in manchen Hss. durchweg oder nur an einzelnen Stellen R. hinzu; d. h. am Ende einer Lage wurde(n) ein oder mehrere Wort(e) vom Anfang der folgenden Lage vorweggenommen und unter den Schriftspiegel gesetzt. R. treten in den Hss. nur ganz selten allein auf, so daß ihre eige…

Hauptsachtitel

(53 words)

Author(s): S. Corsten
nennen die Regeln für die alphabetische Katalogisierung (RAK) den «vorhegenden», d.h. den der Vorlage entnommenen Sachtitel. Im allg. wird unter bzw. mit ihm die Haupteintragung gemacht. Das gilt, bweichend von älteren Gepflogenheiten, auch von Ubers, und Sammlungen. S. Corsten Bibliography Regeln für alphabetische Katalogisierung. Bd. 1. Wiesbaden 1983, S. xxvIII, 228–229, 281–286.

Diplomatisch getreu

(108 words)

Author(s): S. Corsten
heißt eine Titelaufnahme, wenn sie um eine möglichst getreue Wiedergabe der Vorlage in bezug auf Orthographie, Abkürzungen, typographische Eigentümlichkeiten und Zeilenabschlüsse bemüht ist, um eine einwandfreie Identifizierung zu ermöglichen. Die Methode wurde zuerst von Ludwig Hain in seinem «Repertorium bibliographicum» (1826–1837) angewendet und ist seitdem vor allem bei der bibliographischen Verzeichnung von alten Drucken üblich. Da es aber nicht immer zum Erkennen von Nach- und Doppeldruck…

Trevi

(94 words)

Author(s): S. Corsten
Stadt in Umbrien. Gefördert durch einen in T. ansässigen Gelehrten druckte der aus Eningen (Diözese Konstanz) stammende Johannes Reinhard hier 1470 / 1471 zwei Werke: «Historia quomodo S. Franciscus petivit indulgentias pro ecclesia S. Mariae de Angelis» (H 7336) und den Kommentar des berühmten Juristen Bartolus de Saxoferrato «Super prima parte Infortiati» (GW 3612). Reinhard verließ die Stadt bald wieder und ist seit 1473 in Rom nachweisbar. S. Corsten Bibliography Valenti, T.: La tipografia di T. e i suoi incunaboli. In: Accademie e Biblioteche 6. 1933, S. 529–548 Geldner Bd. 2,…

Walther, Carl

(242 words)

Author(s): S. Corsten †
* 11. 1. 1877 in Wiesbaden, † 17. 11. 1960 ebd., dt. Bibliothekar. Nach Studium des Maschinenbaus sowie der Rechts- und Staatswiss. trat W. 1912 in den Bibl.dienst ein. Nach mehrjähriger Tätigkeit an der Preußischen SB Berlin (1912–1919) und der Bibl. des Vereins Dt. Ingenieure (VDI), ebd. (1919–1921), wurde er 1921 an die Bibl. der TH Aachen berufen, wo er bis zu seiner Pensionierung (1942) wirkte, nur unterbrochen durch ein Jahr, in dem er als Direktor der Bibl. der TH Berlin amtierte. In Aach…

Goldschmidt, Ernst Daniel

(181 words)

Author(s): S. Corsten
* 9. 12. 1895 in Königshütte (Oberschlesien), † 10. 12. 1972 in Jerusalem, dt. Bibliothekar und Inkunabelforscher. Nach Studium der klassischen und orientalischen Philologie und Promotion trat G. am 1. 10. 1926 als Volontär bei der Preußischen SB Berlin ein und wurde am 1. 11. 1928 als planmäßiger Bibliothekar übernommen. Seit dem 1. 4. desselben Jahres gehörte er der Geschäftsstelle der Kommission für den Gesamtkat. der Wiegendrucke (GW) an und beschrieb zahlreiche Ink., darunter alle in hebräi…

Colonia, Johannes de

(116 words)

Author(s): S. Corsten
war seit 1471 in Venedig als Drucker und Verleger tätig. Nach anfänglicher Zusammenarbeit mit Wendelin von Speyer begründete er 1474 mit Johann Manthen von Gerresheim eine Gesellschaft, die bevorzugt kanonistische, theologische und philosophische Werke herausbrachte (insges. 84 Titel bekannt). Kurz vor seinem Tode (Sommer 1480) brachte der rührige Mann eine Sozietät großen Zuschnitts zustande, an der Venedigs bedeutendster Drucker, Nicolas Jenson, maßgeblich beteiligt war. Zur Vergrößerung der D…
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