Search

Your search for 'dc_creator:( "Schöllgen, G." ) OR dc_contributor:( "Schöllgen, G." )' returned 8 results. Modify search

Did you mean: dc_creator:( "schollgen, G." ) OR dc_contributor:( "schollgen, G." )

Sort Results by Relevance | Newest titles first | Oldest titles first

Calixtus I.

(272 words)

Author(s): Schöllgen, G.
[English Version] (217–222), röm. Bf. Leben und Lehre sind nahezu ausschließlich aus der Darstellung des Konkurrenten und Gegners Hippolyt (haer. 9,11 f.; 10,27) bekannt, der ihn als sozialen Aufsteiger und Karrieristen schildert. Als Sklave geboren, wurde C. von seinem christl. Herrn mit Bankgeschäften betraut. Ein Konflikt mit röm. Juden (Schuldnern?) führte zur Verurteilung als Christ und zur Zwangsarbeit in den sardinischen Bergwerken. Nach Begnadigung, Übergang in den Freigelassenenstand und…

Aloger

(95 words)

Author(s): Schöllgen, G.
[English Version] nennt Epiphanius Häretiker, die Joh und Apk als vom Gnostiker Cerinthus verfaßt ablehnen. Es handelt sich wohl um einen Sammelnamen für – zeitgenössisch (um 200) nicht notwendig als häretisch angesehene – Gruppierungen aus Kleinasien (Ursprung?) und Rom (Gaius), deren Ablehnung der Johannesschriften wahrscheinlich auch antimontanistisch (gegen Berufung auf die Verheißung des Parakleten, Joh 14,16; Montanismus) motiviert war. Georg Schöllgen Bibliography A.Bludau, Die ersten Gegner der Johannesschriften, 1925 S.G.Hall (TRE 2, 1978, 290–295) (Lit.) R.E.…

Apollonius

(104 words)

Author(s): Schöllgen, G.
[English Version] Apollonius, früher Antimontanist aus Kleinasien, verfaßte um 200 (?) eine verlorene Streitschrift gegen die Montanisten (Montanismus). Sie soll deren Prophetien widerlegt haben (Eus. h.e. V 18,1); ebd. 2–11 sind 6 Frgm. daraus erhalten, in denen die Lehre des Montanus und die Lebensführung bekannter Montanisten, bes. Habsucht, Verschwendung und Anmaßung kritisiert werden. Nach Hier. vir. ill. 40 hat Tertullian das 7. Buch der verlorenen Schrift »de ecstasi« der Widerlegung des A. gewidmet. Georg Schöllgen Bibliography CPG 1, 1328 A.Harnack, Gesch. de…

Metropolit/Metropolitanverfassung

(822 words)

Author(s): Schöllgen, G. | Schneider, J.
[English Version] I. Alte Kirche Die Metropolitanverfassung (Mv.) ist eine Folge der Entstehung der Synoden, die sich seit dem späten 2.Jh. langsam zur wichtigsten gemeindeübergreifenden kirchl. Instanz entwickelten (s.a. Kirchenverfassung: I., 3., a). Sobald sie sich regelmäßig auf Provinzebene (Kirchenprovinz) versammelten, wuchsen dem Bischof der Provinzhauptstadt Kompetenzen zu, die zunehmend rechtlich gefaßt wurden. Seit dem Beginn des 4.Jh. ist der Metropolitanverband, der sich in Anlehnung an…

Gütergemeinschaft

(1,160 words)

Author(s): Marguerat, D. | Schöllgen, G. | Honecker, M.
[English Version] I. Neues Testament Die Summarien der Apg zeichnen ein Bild der ersten christl. Gemeinschaft in Jerusalem, in der die Einmütigkeit der Gläubigen ihren Ausdruck in der G. findet (2,44 f.; 4,32–35). Diese Gemeinschaft wird als frei, nicht erzwungen (5,4) und nicht egalitär dargestellt: Die der Gemeinschaft dargebrachten Güter werden nach den Bedürfnissen jedes einzelnen verteilt (2,45; 4,35). G. ist nur ein Element der kultischen, betenden und eucharistischen koinonia, die das Leben d…

Bischof

(5,027 words)

Author(s): Schöllgen, G. | Hauschild, W. | Rees, W. | Plank, P. | Wall, H. de | Et al.
[English Version] I. Neues Testament Im NT ist zwar das Bf.amt im altkirchl. Sinne (Einzelbf. an der Spitze eines hierarchisch gestuften Klerus als Leiter einer Gemeinde) noch nicht nachzuweisen, wohl aber die Bezeichnung ε᾿πι´σκοπος (epískopos; daraus das dt. Lehnwort Bf.) für gemeindliche Funktions- bzw. Amtsträger (Apg 20,28; Phil 1,1; 1Tim 3,1–7; Tit 1,7–9); deshalb spricht man für die frühe Zeit nicht von Bf.en, sondern von Episkopen. Im nichtchristl. Bereich bezeichnet ε᾿πι´σκοπος eine Vielzahl von aufsichtführenden bzw. verwaltenden Amt…

Kirchenrecht

(10,681 words)

Author(s): Schöllgen, G. | Kalb, H. | Puza, R. | Pirson, D. | Engelhardt, H. | Et al.
[English Version] I. Geschichte 1.AltkirchlichK. gibt es, seit Christen die Notwendigkeit erkannten, die infolge der schnellen Expansion aufkommenden Unsicherheiten, Probleme und Streitfragen der Gemeindedisziplin durch Rückgriff auf eine anerkannte Autorität allg. zu regeln. Nach dem Tod der frühen Autoritätsträger (z.B. Gemeindegründer) entwickelte sich die apostolische Tradition zur entscheidenden Norm der Gemeindedisziplin. Auf sie beriefen sich auch die seit ca.100 n.Chr. entstehenden Kirchen…