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Your search for 'dc_creator:( "Scheible, H." ) OR dc_contributor:( "Scheible, H." )' returned 51 results. Modify search

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Amerbach

(115 words)

Author(s): Scheible, H.
[English Version] (Trolmann), Veit (1503 Wemding – 13.9.1557 Ingolstadt). Studium 1517 in Ingolstadt, 1521 in Freiburg, 1522 in Wittenberg. 1526 Lehrer (unter J.Agricola) in Eisleben. 1529 Magister und Heirat. Ab 1530 lehrt er in Wittenberg Rhetorik und Physik, 1541 wird er auch Mitglied des Konsistoriums. Nach mehrjähriger philos.-theol. Kritik an Melanchthon und Luther ab 1543 Prof. für Rhetorik in Ingolstadt. A. publizierte 1542 ein gegen Melanchthons Anthropologie gerichtetes Buch »De anima«, f…

Cordus

(143 words)

Author(s): Scheible, H.
[English Version] Cordus, Euricius (1486 Obersimtshausen [bei Marburg] – 24.12.1535 Bremen). Ca. 1509–1511 Lehrer in Kassel, geht 1513 nach Erfurt, wo er 1516 M.A. und Rektor an der Stiftsschule St. Marien wird. 1521 Italienreise, Dr. med. in Ferrara. 1523 Stadtarzt in Braunschweig, 1527 wird C. als Prof. der Medizin an die neue Universität Marburg berufen. Er tritt als Botaniker hervor, geht aber 1534 als Lehrer und Stadtarzt nach Bremen. C. war ein überaus versierter neulat. Dichter. Als entschiedener Anhänger Luthers stellte er seine Kunst in den Dienst der Reformation. Heinz S…

Beyer,

(112 words)

Author(s): Scheible, H.
[English Version] Hartmann (29.9.1516 Frankfurt/M. – 11.8.1577 ebd.). Nach zwölf Jahren Prägung in Wittenberg wird B. 1546 als Prediger in seine oberdt. ausgerichtete Heimatstadt berufen (von J.Bugenhagen ordiniert). Gegen Luthers Rat versucht er sofort, die sächsische Gottesdienstordnung einzuführen. Als 1548 der Rat das Interim annimmt, veröffentlicht B. unter den Pseudonymen Cephalus und Epitimius zwei Streitschriften. 1552 setzt er beim Rat die Ausweisung Theobald Thamers durch. 1561 erreicht …

Alber(us),

(135 words)

Author(s): Scheible, H.
[English Version] Erasmus (ca.1500 Windecken [heute zu Nidderau] oder Bruchenbrücken [heute zu Friedberg] – 5.5.1553 Neubrandenburg). Schulbesuch in Nidda und Weilburg, 1520 Studium in Wittenberg, ab 1522 Lehrer in Büdingen, Oberursel, Eisenach. 1528–1540 Pfarrer in Sprendlingen (heute Dreieich), dabei 1537 Reformator in Brandenburg-Küstrin. 1541 Pfarrer in Brandenburg-Neustadt, 1543 Pfarrer in Staden (heute zu Florstadt) und von dort Dr. theol. in Wittenberg, 1544–1545 Pfarrer in Babenhausen. Dan…

Agricola

(104 words)

Author(s): Scheible, H.
[English Version] (Huisman), Rudolf (17.2.1444 Baflo – 27.10.1485 Heidelberg). Schule in Groningen, Studien in Erfurt, Köln, Löwen, Pavia, Ferrara. Übers. aus dem Griech., rhetorische und dialektische Werke. 1480 Jurist im Dienst der Stadt Groningen. 1484 Lehrtätigkeit in Heidelberg mit regen Kontakten zu Humanisten sowie einer Romreise. Nachhaltige Spätwirkung seiner postum edierten Schriften. Heinz Scheible Bibliography Vf. u.a.: Opuscula Orationes Epistolae, 1539, Nachdr. 1975 De inventione dialectica libri tres, krit. hg., übers. und komm. von L.Mundt…

Freder

(220 words)

Author(s): Scheible, H.
[English Version] Freder, Johannes (29.8.1510 Köslin [Koszalin] – 25.1.1562 Wismar). Nach Studium in Wittenberg (ab 1524, 1533 M.A.) wurde F. in Hamburg 1537 Konrektor des Johanneums, 1539 auch Prediger, 1540–1547 ohne Ordination mit Handauflegung Pastor und Lector secundarius am Dom. Als F. 1547 Superintendent in Stralsund wurde, wollte ihn der Wolgaster Generalsuperintendent J.Knipstro ordinieren, was der Stadtrat aus polit. Gründen ablehnte. 1549 wurde F. wegen Widerstands gegen das Interim entl…

Althamer

(122 words)

Author(s): Scheible, H.
[English Version] (Palaeosphyra), Andreas (vor 1500 Brenz – 1539 Ansbach). Nach Studium ab 1516 in Leipzig und Tübingen, ab 1521 Lehrer in Halle und Reutlingen. 1524 Kaplan in Schwäbisch Gmünd, 1525 wegen Heirat vertrieben, Studium in Wittenberg. 1527 Pfarrer im Nürnbergischen Eltersdorf. Ab 1528 als Pfarrer in Ansbach maßgeblich an der Reformation der Markgrafschaft Brandenburg-Ansbach beteiligt. 1537 auch Reformator in Brandenburg-Küstrin. Heinz Scheible Bibliography Th.Kolde, A.A. der Humanist und Reformator in Brandenburg-Ansbach. Mit einem Nachdruck s…

Aurifaber

(181 words)

Author(s): Scheible, H.
[English Version] (Goldschmidt), 1.Andreas (1514 Breslau – 12.12.1559 Königsberg, Preußen). Bruder von 2. Ab 1527 Studium und Lehrtätigkeit in Wittenberg, 1539 Schulrektor in Danzig, 1541 in Elbing, 1542 wieder in Wittenberg, danach Medizinstudium in Padua. 1546 Prof. in Königsberg und herzoglicher Leibarzt. Wird 1550 in zweiter Ehe Schwiegersohn A.Osianders und nach dessen Tod Parteihaupt der Osiandristen mit großem Einfluß auf Herzog Albrecht von Preußen. Heinz Scheible Bibliography VD 16, 1, 8, 1987, 43 f. G2559–2566 I.Dingel (LThK 1, 1993, 1256 f.) (Lit.). 2.Vratisl…

Cordatus

(187 words)

Author(s): Scheible, H.
[English Version] Cordatus, Conrad (1480 oder 1483 Leombach bei Wels – 25.3.1546 unterwegs bei Spandau), Studium ab 1502 in Wien, Rom und Ferrara (Lic. theol.). In Böhmen lernte er das Hussitentum (J.Hus) kennen. In Ungarn trat er als Prediger für die Reformation ein, mußte weichen und kam 1524 nach Wittenberg. 1525 kehrte er zurück und wurde in Gran (Esztergom) eingekerkert. Er konnte fliehen. Durch Luther erhielt er 1527 ein Lehramt in Liegnitz. C. heiratete 1528 und war 1529–1532 Prediger in Zwi…

Humanismus

(3,843 words)

Author(s): Landfester, M. | Scheible, H.
[English Version] I. Zum Begriff Der Ausdruck ist eine Bildung zu lat. »humanus«, »menschlich«, »menschenwürdig« mit dem Suffix -ismus, das die entsprechende geistige Haltung kennzeichnet, und hat die Bedeutung »Bemühen um eine menschenwürdige und dem Wesen des Menschen adäquate Lebensgestaltung«, »Bemühen um Humanität«. Er ist von dem Pädagogen F.I.v.Niethammer 1808 in Auseinandersetzung mit der auf Nützlichkeit basierenden Bildungskonzeption des Philanthropinismus (Philanthropie) geprägt worden un…

Mörlin

(253 words)

Author(s): Scheible, H. | Beyer, M.
[English Version] , 1.Joachim (6.[8.?] 4.1514 Wittenberg – 23.[29.?]5.1571 Königsberg). Nach Schul- und Handwerksausbildung in Marburg, Konstanz und Coburg studierte M. ab 1532 in Wittenberg (1536 M.A.), wurde 1539 Diaconus an der Stadtkirche und 1540 Dr. theol., sodann als Superintendent nach Arnstadt berufen. Vom Landesherrn wegen seiner Strenge abgesetzt, wurde er 1544 Superintendent in Göttingen. 1550 wegen seines Widerstands gegen das Interim entlassen, fand er in Schleusingen Asyl und wurde…
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