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Consumer society

(2,245 words)

Author(s): Schmale, Wolfgang
1. Concept and researchThe term consumer society was introduced into economic and social history in the 1980s and later found its way into cultural history too. Rapidly increasing production and consumption in 18th-century Britain were interpreted as symptomatic of the emergence of a consumer society in the United Kingdom [10]; similar arguments were made in respect of Austria in the 18th and 19th centuries [13]. The scholarly debate has since moved on in two directions. One current identifies the beginnings of the consumer society in Renaissance Italy an…
Date: 2019-10-14

Soziale Frage

(1,689 words)

Author(s): Schmale, Wolfgang | Ehmer, Josef
1. DefinitionDer Begriff der S. F. entstand im polit. Diskurs des Vormärz (1830er Jahre), wobei der dt. S. F. die franz. question sociale zeitlich vorausging. Er bezeichnet eine neue Wahrnehmung von Massen-Armut und von armen bzw. armutsgefährdeten sozialen (= soz.) Gruppen, deren Existenz und Lebensbedingungen nun als Bedrohung der soz. Kohäsion der Gesellschaft und ihrer polit. und moralischen Ordnung erschienen [2. 17]. Der Begriff steht damit im Zusammenhang mit den »soz. und polit. Konsequenzen einer allmählichen Transformation der ständisch-absolu…
Date: 2019-11-19

Widerstand

(4,719 words)

Author(s): Schmale, Wolfgang | König, Hans-Joachim
1. AllgemeinW. gegen die Obrigkeit ist in der Nz. als Regulativ zur Ausübung von familialer, ökonomischer, kirchl. und polit. Herrschaft zu verstehen. Er ersetzte in gewisser Weise spätere Regulative wie die Kontrolle der Regierung durch das Parlament und die Kontrolle von Institutionen, Kirchen und Unternehmen durch eigene Organe, die teils auf demokratischem Weg zustandekommen, teils als Behörden fungieren. Solche Kontrollinstanzen von Herrschaftsausübung jeglicher Art fehlten in der Frühen Nz. weitgehend. Ausna…
Date: 2020-11-18

Identität

(3,650 words)

Author(s): Jarzebowski, Claudia | Schmale, Wolfgang | Leppin, Volker
1. AllgemeinEine allgemeingültige Definition von I. kann es für die Nz. ebenso wenig geben wie für die Moderne. Der Begriff I. stammt aus zwei unterschiedlichen Forschungstraditionen. Die angelsächs. Sozialpsychologie charakterisiert I. als ein Merkmal des modernen Individuums [6]; die Volkskunde favorisiert den Begriff I. in deutlicher Abgrenzung zu dem älteren und ideologisch stark aufgeladenen Begriff Volksgeist [2]. In der geschichtswiss. Forschung ist der Begriff I. umstritten [14]. Insbes. aus einer akteurszentrierten Perspektive werden Zweifel an der ze…
Date: 2019-11-19

Öffentlichkeit

(3,299 words)

Author(s): Schmale, Wolfgang | Zimmermann, Clemens | Mahlerwein, Gunter
1. Gesellschaft 1.1. Strukturelle BedingungenÖ. und Gesellschaft stehen in einem engen Verhältnis der Wechselwirkung. Ohne Ö. gibt es keine Gesellschaft, ohne Gesellschaft keine Ö. Da die Gesellschaft der Neuzeit prinzipiell segmentiert war, gilt dies auch für die Ö. Diese Segmentierung wurde durch sprachliche, räumliche, schichten- bzw. klassen- sowie geschlechterspezifische Grenzen bedingt (Stand, Stände; Ungleichheit; Geschlecht). Diese Grenzen sind allerdings nicht als »rote Linien« zu denken, son…
Date: 2020-11-18

Identity

(4,038 words)

Author(s): Jarzebowski, Claudia | Schmale, Wolfgang | Leppin, Volker
1. Introduction A universally valid definition of identity is as elusive for the early modern period as for the late. The concept derives from two distinct traditions of research. Anglophone social psychology characterizes identity as a characteristic of the modern individual [6], whereas German ethnology prefers the term Identität in clear rejection of the older and ideologically explosive term  Volksgeist (“folk spirit”) [2]. The concept of identity is disputed among historians [14]. From an actor-centered perspective in particular, doubts are articulated ov…
Date: 2019-10-14

Utopie

(5,640 words)

Author(s): Velten, Hans Rudolf | Weber, Wolfgang E.J. | Schmale, Wolfgang
1. Literatur 1.1. Begriff und BestimmungDie lit. Gattung der U. (nzl. Kunstwort von griech. ou-tópos, »Nicht-Ort«) hat ihren Ursprung in der 1516 erschienenen neulat. Utopia des engl. Humanisten Thomas More (Morus). Als Prototyp der lit. U. prägte dieses Werk nicht nur ihren Namen, sondern auch die darauf bezogenen späteren Texte, welche im Rückblick die Gattung konstituieren. Definitorisch können diese als von Reise- oder anderen Rahmenerzählungen abhängige, fiktionale Entwürfe vorbildlicher, vernünftiger Gesellschaftsordnungen ohne Anspruch auf Verwirklichung be…
Date: 2019-11-19
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