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Brunner,

(518 words)

Author(s): Schwöbel, C.
[English Version] Emil (23.12.1889 Winterthur – 6.4.1966 Zürich), begegnete schon früh den Impulsen der rel.-sozialen Bewegung durch seinen Konfirmator und späteren Vikariatsmentor H.Kutter, studierte Theol. in Zürich und Berlin, u.a. bei A.v.Harnack, und promovierte mit einer Arbeit über das »Symbolische in der rel. Erkenntnis« zum lic. theol. Nach einer Tätigkeit als Gymnasiallehrer in England, Vikariat, Gemeindepfarramt, einem Amerika-Aufenthalt als Stipendiat in Princeton und Habilitation lehr…

Konsens

(1,460 words)

Author(s): Schwöbel, C.
[English Version] I. Fundamentaltheologisch Über Begründung, Stellenwert und Funktion des K. (von lat. consensus, Übereinkunft, Übereinstimmung) herrscht in der fundamentaltheol. ebenso wie in der philos. Diskussion Dissens. Philos. findet sich der Rekurs auf die Übereinstimmung aller bzw. aller Vernünftigen in bezug auf strittige Wahrheits- und Geltungsansprüche schon bei Plato (Gorg. 487e) und Aristoteles (top. A1.100b21–22) und wird bei Cicero (De divinatione, I 1; Tusculanae disputationes, I 36…

Koinonia

(1,097 words)

Author(s): Schwöbel, C.
[English Version] I. Dogmatisch In der theol. Diskussion des 20.Jh. ist der Begriff der k. zur Charakterisierung des Gemeinschaftslebens der Kirche, zur Bez. der ökum. Gemeinschaft der Kirchen untereinander und ihrer Begründung im Wesen und Wirken des dreieinigen Gottes programmatisch verwendet worden. Grundlegend ist dafür die Anknüpfung an die ntl. und speziell pln. Prägung des Verständnisses von κοινονι´α, in der ein in der hell. Umwelt des Urchristentums bereits existierendes Verständnis von k. als einer freiwilligen Assoziation mit einer gesells…

Gesetz und Evangelium

(2,517 words)

Author(s): Schwöbel, C.
[English Version] Die Unterscheidung von G. und E. hat ihren theol. Ort in der reformatorischen Entdeckung Luthers und hat von dort her die innerluth. Auseinandersetzungen der Reformationszeit, den Versuch ihrer Klärung in den luth. Bekenntnisschriften (: I.) und die Überlegungen der ref. Theol. geprägt. Erst im Zuge der konfessionellen Positionalisierung der Theol. im 19.Jh. (Konfessionalisierung) und verstärkt im Zusammenhang der theol., kirchl. und polit. Auseinandersetzungen des 20.Jh. ist sie…

Geschöpflichkeit

(673 words)

Author(s): Schwöbel, C.
[English Version] . Die Einsicht in die G. der Welt und des Menschen ist begründet im christl. Glauben an den dreieinigen Gott als Schöpfer der Welt (Schöpfung). Das Bekenntnis zu Gott dem Schöpfer muß darum als Aussage über die eigene G. formuliert werden: »Ich gläube, daß mich Gott geschaffen hat sampt allen Kreaturen« (Luther, Kleiner Katechismus, 1. Art., BSLK 510). Die Selbst- und Welterfahrung des Menschen wird im Horizont der Gottesbeziehung ganzheitlich gedeutet. So werden die Strukturen d…

Christentum

(26,047 words)

Author(s): Stolz, F. | Markschies, C. | Koschorke, K. | Neuner, P. | Felmy, K.C. | Et al.
[English Version] I. Religionswissenschaftlich Für eine Gesamtschau des Ch. am Ende des 2.Jt. seiner Entwicklung liegt eine vergleichende Darstellung vor dem Horizont der Welt der Religionen nahe. Dabei ist zu bedenken, daß »Religion« keine geschichtslos-unveränderliche, sondern eine variable und umstrittene Größe ist. Der neuzeitliche Begriff von Rel. ist jedenfalls ein Resultat christl. Religionsgesch., d.h. die Entwicklung des Ch. hat den Blick für einen Phänomenbereich geschärft, der sich in allen Varianten menschli…

Auferstehung

(7,165 words)

Author(s): Ahn, G. | Waschke, E. | Stemberger, G. | Sellin, G. | Schwöbel, C. | Et al.
[English Version] I. Auferstehung der Toten 1. Religionsgeschichtlich a) Als religionsgeschichtliche Kategorie »A.« ist ein Begriff, der weitgehend durch Konnotationen aus der christl.-theol. Tradition geprägt ist. Unter A. in diesem Sinne wird ein einmaliges Geschehen verstanden, das die im Tod voneinander getrennten Bestandteile des Menschen, Leib und Seele, in einer jenseitigen Welt zu einem neuen, ewigen Leben wiedervereint. Der Begriff »A.« dient damit nicht nur zur Unterscheidung von anderen Vorste…

Bibel

(19,150 words)

Author(s): Schnelle, U. | Fischer, G. | Becker, H. | Müller, H. | Rydbeck, L. | Et al.
[English Version] I. Zum Begriff»Bibel« ist die in Kirche, Theol. und Gesellschaft vorherrschende Bezeichnung für die kirchl. anerkannte Sammlung atl. und ntl. Schriften. Das dt. Wort Bibel leitet sich, vermittelt durch die mhd. Vokabel biblie bzw. das spätere bibel, aus dem mittellat. biblia ab. Dieses lat. Femininum beruht auf dem griech. pl. ntr. τα` βιβλι´α/tá biblía. Der Sg. βιβλι´ον/biblíon ist grammatikalisch ein Diminutiv von η῾ βι´βλος/hē bíblos, beide Vokabeln werden oft bedeutungsgleich verwendet. Hier liegt das Phänomen einer Umlautung aus den älteren Formen η῾ βυ´…

Gott

(20,842 words)

Author(s): Zinser, H. | Kaiser, O. | Lindemann, A. | Brümmer, V. | Schwöbel, C. | Et al.
[English Version] I. Religionswissenschaftlich 1. Grundsätzlich gilt, daß Gott kein Gegenstand der Religionswiss. ist, da Gott – wie auch die Theol. lehrt – nicht zum Gegenstand empirisch wiss. Untersuchungen gemacht werden kann. Gegenstand religionswiss. Untersuchungen können allein die Vorstellungen sein, die Menschen von ihrem Gott in Gesch. und Gesellschaft geäußert haben, ebenso z.B. die Formen der Verehrung im Kultus und die von diesen Vorstellungen ausgehenden, das Leben der Menschen individ…