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Essener/Therapeuten.

(908 words)

Author(s): Lichtenberger, H.
[English Version] Unter den Essenern versteht man eine der drei bzw. vier jüd. Gruppen des Flavius Josephus (Bell. 2,119–166; Ant. 13,171–173; 15,371 f.; 18,11–25), die aus den Berichten Philos von Alexandrien (prob. 72–91; Apologie bei Eusebius von Caesarea praep. 8,11,1–18), Plinius' d. Ä. (Naturalis historia 5,73) und Josephus' (diese und weitere Texte bei Adam/Burchard) seit der Antike bekannt sind. Einzelne E. begegnen Bell. 1,78–80 (Judas, Ant. 13,311); Bell. 2,111–113 (Simon, Ant. 17,345–348)…

Genesis-Apokryphon

(253 words)

Author(s): Lichtenberger, H.
[English Version] . Erhalten sind Reste von 22 Kolumnen (am vollständigsten II, XII, XIX–XXII) einer aram. Nacherzählung der Gen, wobe…

Damaskusschrift

(837 words)

Author(s): Lichtenberger, H.
[English Version] , bekannt seit dem Fund 1896/97 in der Geniza der Esra-Synagoge in Kairo und der Veröff. 1910 durch Schechter. Wegen der bes. Rolle, die den Zadokiden in dem Werk beigelegt wird, auch »Fragments of a Zadokite Work« genannt; eingebürgert hat sich die Bez. D (Cairo Damascus Document=CD [Qumran]) wegen des »neuen Bundes im Lande Damaskus« (VI 19; VIII 21; XIX 33); in der Wendung »die letzte Auslegung der Tora« (4Q 266,11.20 f. u. ö.) könnte ein urspr. Titel erhalten sein (Stegemann; vorsichtiger Baumgarten). I. Der Genizatext besteht aus drei verschiedenen Hsn.,…

Habakukkommentar

(468 words)

Author(s): Lichtenberger, H.
[English Version] .   Der H. aus Qumran 1QpHab gehört der Gattung der fortlaufenden Pesharim (daher auch »Pesher Habakuk«) an, also solcher Auslegungen eines prophetischen oder Psalmtexts, die in Qumran ganze bibl. Bücher oder Teile daraus auf die Gesch. der qumran-essenischen (Essener) Gemeinschaft (des jaḥad) hin interpretieren. Die Hs. 1QpHab ist ein Unikat, aber sicher kein Autograph, wie Abschreibfehler und Versehen in der Kolumnengestaltung zeigen (II,5); sie ist in den letzten Jahrzehnten des 1.Jh. v.Chr. in Qumran abgeschrieben worden – dies ist der (typisch) essenischen Schreibweise des Tetragramms (JHWH) in paläohebr. Lettern zu entnehmen. Die Hs. ist auf 13 gut erhaltenen Kolumnen geschrieben, die fehlenden Zeilen unten lassen sich häufig durch Bibelzitate ergänzen; ausgelegt werden Hab 1 und 2. Die Datierung stützt sich auf die häufige Erwähnung der Römer, in denen die Herrschaftsverhältnisse vor dem röm. Prinzipat (Augustus) vorausgesetzt sind (IV, 5.10 »Herrscher der Kittäer«=Römer; vgl. auch den Bezug von Hab 2,8 auf die Plünderung des Jerusalemer Tempels 54 v.Chr. in IX, 3–7). Aufgrund des starken Bezugs auf den jaḥad, seine Gestalten (bes. der »Lehrer der Gerechtigkeit«), Gegner (»Frevelpriester«) sowie der Binnen- und Außenkonflikte ist der H. mit Sicherheit als essenischer Text anzusehen. Er ist zugleich eine der wichtigsten Quellen für die frühe Gesch. der essenischen Gemeinde und für die Gestalt des Lehrers der Gerechtigkeit (Jeremias). Von ihm leitet der H. seine Hermeneutik her: »Gott hat (dem Propheten) Habakuk befohlen, aufzuschreiben, was über das letzte Geschlecht kommen wird, aber die Vollendung der Zeit hat er ihm nicht kundgetan« (VII, 1 f.), dem Lehrer der Gerechtigkeit jedoch »hat Gott kundgetan alle Geheimnisse der Worte seiner Knechte, der Propheten« (VII, 4 f.). Damit verbindet sich das Bewußtsein, als qumran-essenische Gemeinde in der Endzeit zu leben, von der die Propheten gesprochen haben. Die Auslegungsweise des vers- bzw. abschnittsweise zitierten Bibeltexts erscheint auf den ersten Blick atomisierend, erhält aber aus dieser endzeitlichen Perspektive eine Fokussierung auf den Lehrer der Gerechtigkeit und seine Gemeinde, auf den Gegner des Lehrers, den Frevelpriester (den Jerusalemer Hohenpriester), auf den »Lügenmann und seine Gruppe« sowie auf die durch die Kittäer=Römer verursachten Bedingungen der polit. Bedrückung und des Götzendienstes (II–VI, s. Lichtenberger). Die lebensbedrohliche Auseinandersetzung des Lehrers der Gerechtigkeit mit dem Frevelpriester am Versöhnungstag (XI, 2–8) lieferte der Forschung den entscheidenden Schlüssel zur Wahrnehmung der Abweichung d…

Hodajot

(300 words)

Author(s): Lichtenberger, H.
[English Version] Hodajot, »Loblieder«, eine qumran-essenische (Qumran, Essener) Liedsammlung (2. Hälfte des 2.Jh. v.Chr.), erhalten in 8 Hsn. (1QH a, 1QH b, 4Q427–432), deren umfangreichste 1954 Sukenik/Avigad in 18 Kolumnen und 66 Frgm. veröffentlichten. Stegemann hat die urspr. Ordnung rekonstruiert (28 Kolumnen, teilweise neue Textfolge, Einordnung fast aller Frgm.), unabhängig davon von Puech bestätigt. Kolumnen 1–12 Sukenik entsprechen IX–XX Stegemann, 13–16 V–VIII, 17 IV, 18 XXIII und XXI, 19 XXIV und XXII. – 1QH a, herodianisch, 3 Schreiber, 2. S…

Kriegsrolle

(490 words)

Author(s): Lichtenberger, H.
[English Version] . Ein urspr. Buchtitel könnte in der vollständigen Hs. 1QM »Für den Maskil: Buch bzw. Ordnung des Krieges« (1QM I 1) gelautet haben (daher künftig: Kriegsregel [K.]). Die Hs. 1QM stammt aus herodianischer Zeit und bietet auf 19 bzw. 20 (1Q33) Kolumnen den Beginn des Textes, nicht aber sein Ende; sie ist in ihrem unteren Teil durchgängig stark beschädigt; die Berechnungen über den Textverlust schwanken zw. zwei und zehn Zeilen pro Kolumne. In Höhle 4 wurden sechs Hsn. gefunden (4Q…

Kalender

(2,890 words)

Author(s): Mohn, J. | Lichtenberger, H. | Meßner, R. | Gerö, S. | Nagel, T. | Et al.
[English Version] I. Allgemein 1. Der Begriff K. leitet sich von…

Chronologie

(5,414 words)

Author(s): Mohn, J. | Lichtenberger, H. | Jewett, R. | Mosshammer, A.A. | Fagg, L.W.
[English Version] I. ReligionsgeschichtlichEin Wort für das, was wir Zeit nennen, gibt es nicht in allen Kulturen, und wenn, dann mit deutlich unterschiedenen Bedeutungsnuancen. Ch. kann daher in religionsgesch. Hinsicht nur in einem übertragenen Sinne die Einteilung, Gliederung und Messung dessen meinen, was in modernen eur. Sprachen Zeit genannt wird. Eine je unterschiedliche Einteilung der Zeit ist die Voraussetzung zur alltäglichen wie kultischen Orientierung menschlichen Handelns in allen Rel.…

Mensch

(15,970 words)

Author(s): Gregersen, N.H. | Grünschloß, A. | Figal, G. | Janowski, B. | Lichtenberger, H. | Et al.
[English Version] I. Naturwissenschaftlich und psychologisch 1.Die evolutionäre PerspektiveAus naturwiss. Sicht bietet die Evolutionstheorie (Evolution) den umfassenden Rahmen für das Verständnis des M. Die menschliche Spezies wird darin als spätes Produkt des biogenetischen Prozesses betrachtet, der mit der Entstehung des Lebens (: VI.) auf dem Planeten Erde vor ca.3,8 Mrd. Jahren begann. M. gehören zur Gruppe der Primaten. Vor 5 bis 7 Mio. Jahren zweigten die hominiden Stammbäume von den Stammbäumen…

Mann

(8,935 words)

Author(s): Heller, B. | Gerstenberger, E.S. | Lichtenberger, H. | Greschat, K. | Markschies, C. | Et al.
[English Version] I. ReligionswissenschaftlichBislang liegen kaum explizite religionswiss. Studien zum Thema M. vor. Aufgrund des Androzentrismus (Androzentrik/Androzentrismus) herkömmlicher Forschung wurde zwar unter der Kategorie homo religiosus in der Regel Wissen über den rel. M. produziert, das aber heute aus der Perspektive der Genderforschung hinterfragt und neu bewertet wird. Aus diesem Blickwinkel erscheinen generalisierende Aussagen über M. und Frau (Frau und Mann) im Rahmen der Religion…