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Your search for 'dc_creator:( "Rode-Breymann, Susanne" ) OR dc_contributor:( "Rode-Breymann, Susanne" )' returned 26 results. Modify search

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Requiem

(776 words)

Author(s): Rode-Breymann, Susanne
1. Begriff Das R., dessen Name vom Anfangswort des lat. Introitus (Einzugstexts) » Requiem aeternam dona eis« (»Die ewige Ruhe gib ihnen«) abgeleitet ist, ist die kath. Totenmesse (lat. missa pro defunctis). Sie umfasst seit der liturgischen Reform des Trienter Konzils (1545–1563) neun musikal. Teile: IntroitusRequiem aeternam«); Kyrie; GradualeRequiem aeternam«); TractusAbsolve, Domine«); SequenzDies irae, dies illa«); OffertoriumDomine Jesu Christe«); Sanctus; Agnus DeiDona eis requiem«); CommunioLux aeterna luceat eis«). In dieser Form schrieb …
Date: 2019-11-19

Streichquartett

(1,055 words)

Author(s): Rode-Breymann, Susanne
1. Begriff und Ästhetik Die Bezeichnung S. (engl. string quartet, franz. quatuor à cordes, ital. quartetto d'archi) bürgerte sich im 19. Jh. parallel zur Normierung dieser Gattung ein [6]. Dabei verwies der Begriff rasch auf mehr als nur die Besetzung von erster und zweiter Violine, Viola und Violoncello: Vielmehr galt der Quartettsatz bald als ideale Repräsentation des vierstimmigen Satzes. Verbunden mit der Vorstellung eines Ensembles von vier solistischen Streichinstrumenten, die gleichberechtigte Stimmen spielen, wurde das S. zum Inbegriff der reinen Instrumentalmusik …
Date: 2019-11-19

Musik

(8,087 words)

Author(s): Rode-Breymann, Susanne
1. Begriff und MusikanschauungÜber die Vorstellung von M. als Kunst des Tönens oder als einer Organisation von Schallereignissen gingen der griech. Begriff musikḗ [ téchnē] und der lat. Begriff ( ars) musica weit hinaus: Die auf der Erde erklingende M. ( musica instrumentalis) ist, wie Boëthius in De (institutione) musica (frühes 6. Jh.; »Über die M.«) darlegte, imitatio der musica mundana (Nachahmung der »M. der Himmelskörper«). Als Spiegelbild der himmlischen Ordnung [1. 219] beruhte M. nach dominierender antiker und ma. Anschauung auf Zahl und Proportion und wur…
Date: 2020-11-18

Politische Musik

(1,599 words)

Author(s): Rode-Breymann, Susanne
1. BegriffDer Begriff P. M. findet sich erstmalig bei Michael Praetorius, der 1614/15 zwischen geistlicher M. und der ›Politischen und Weltlichen Music‹ unterschied, ›welche ausserhalb der Christl. Kirchen nur zur Lust und Kurtzweil / im freyem löblichem Gebrauch‹ verbleibe [1. Bd. 1, Index Generalis, b2v.]: Unter dem Kriterium der Verwendungsweise benennt Praetorius funktionale M. im staatlichen Ordnungsgefüge als P. M. Erst zur Zeit der Französischen Revolution (1789) setzte ein kontinuierlicher Gebrauch des Begriffs P. M. ein, der sic…
Date: 2019-11-19

Vokalmusik

(2,046 words)

Author(s): Rode-Breymann, Susanne
1. BegriffV. ist kein etablierter Fachterminus. Der unscharfe Sammelbegriff umfasst sowohl eine spezifische Aufführungsweise (nämlich mit der menschlichen Stimme gemachte Musik) als auch den Teil derKompositionen, die auf verschiedenste Weise Texte vertonen, sei es als ein- oder mehrstimmiger Gesang, unbegleitet ( a cappella) oder von Instrumenten begleitet.Die Priorität der V. gegenüber der Instrumentalmusik verkehrte sich in der Frühen Nz. in ihr Gegenteil: Während bis zum 15. Jh. die Quellenlage zur Instrumentalmusik marginal und v. a. die gei…
Date: 2019-11-19

Musikgeschichte

(2,854 words)

Author(s): Rode-Breymann, Susanne
1. EpocheDie Epochen-Zäsuren 1450 und 1850, die die EdN gesetzt hat, sind mit Blick auf die Musik nicht unproblematisch. Für die Fachdisziplin Musikwissenschaft ist der Anfang, nicht aber das Ende des Zeitraums plausibel. Als Kriterien für eine Zäsur um 1450 lassen sich anführen: Individualisierungsprozesse (Komponist), eine veränderte Wertehierarchie zwischen musicus und cantor, also zwischen theoriegeleiteten und musikal. handelnden Akteuren im engeren Sinne, zwischen Musiktheorie und musikal. Praxis im weiteren Sinne, Möglichkeiten der Notier…
Date: 2019-11-19

Wandermusiker

(713 words)

Author(s): Rode-Breymann, Susanne
1. Spielleute und MusikantenIm MA waren Spielleute, zumeist als fahrende Musiker/innen, aber auch in anstellungsähnlichen Verhältnissen an Höfen oder in Städten, zentrale Akteure der europ. Musik-Kultur. Sie spielten zur Unterhaltung (Unterhaltungsmusik), zum Tanz, auf dem Land, auf Straßen, Plätzen, Jahrmärkten, in Wirtshäusern (Wirtshausmusik) wie auch bei Turnieren und anderen repräsentativen Anlässen an Höfen. Sie musizierten für verschiedene Gesellschaftsschichten und beherrschten ein dementsprechend (auch internat…
Date: 2020-11-18

Music

(9,081 words)

Author(s): Rode-Breymann, Susanne
1. Concept and idea of musicThe connotations of the Greek musikḗ [téchnē] and the Latin [ars] musica went far beyond the idea of music as an art of making sound or organizing acoustic events. As Boëthius explained in De (institutione) musica (early 6th century CE; “On Music”), the music heard on earth ( musica instrumentalis) was an  imitatio of the  musica mundana (the universal “music of the celestial bodies” or “spheres”). According to the prevailing view in Greco-Roman antiquity and the Middle Ages, music was based, being a reflection of celestial order [1. 219], on number and …
Date: 2020-04-06

Musician, traveling

(810 words)

Author(s): Rode-Breymann, Susanne
1. Itinerant musicians In the Middle Ages, itinerant musicians – who worked mostly independently but sometimes in conditions of quasi-employment at courts or in towns – were key figures in European musical culture. They played for entertainment (Light music), dancing, in the countryside, in streets and squares, at fairs, in taverns (Tavern music), and at tournaments and other ceremonial court occasions. Their audiences came from various strata of society, and they mastered an accordingly broad (and…
Date: 2020-04-06

Florilegium

(1,468 words)

Author(s): Heß, Gilbert | Rode-Breymann, Susanne
1. LiteraturDas F. ist eine lexikonartige Kompilation rhetorisch verwendbarer Bildmuster, Sentenzen oder Redensarten aus den Werken eines oder mehrerer Autoren oder auch aus musikalischen Werken (s. u. 2). Der erst seit dem 16. Jh. aus dem griech. anthología (»Blütenlese«) abgeleitete Begriff F. veranschaulicht den Prozess des »Sammelns von Lesefrüchten« (lat. flores legere, wörtlich »Blüten sammeln«), während die im engl.sprachigen Raum gebräuchliche Bezeichnung ( printed) commonplace-book stärker die intendierte Verwendungsmöglichkeit als Mustersammlung für m…
Date: 2019-11-19

Lied

(3,971 words)

Author(s): Rode-Breymann, Susanne | Fischer, Michael
1. Begriff Johannes Tinctoris wies 1472/73 dem L. einen niederen Rang unter den Gattungen zu, indem er cantilena als cantus parvus (»kleiner Gesang«) von Messe (lat. cantus magnus, »großer Gesang«) und Motette ( cantus mediocris, »mittlerer Gesang«) unterschied [5]. Seitdem hat es zahllose Definitionsversuche des L. als einer sprachlich-musikalischen Einheit gegeben. Dabei sehen die Wörterbücher in aller Regel einen gesungenen oder auf Sangbarkeit zielenden Text als konstitutiv für das L. an. Ein L., so Grimms Dt. Wörterbuch, bestehe »aus einer oder mehreren Strophen«, …
Date: 2020-11-18

Theater

(9,751 words)

Author(s): Niefanger, Dirk | Rode-Breymann, Susanne
1. AllgemeinIn der Nz. hatte das Wort Th. (von lat. theatrum, »Schauplatz«) eine gesellschaftliche Bedeutung, die weit über das Schauen oder Spielen von Dramen hinausging und wesentlich weiter reichte als heute. Es war weder an Institutionen gebunden noch eigentlich als einheitliches Phänomen erfahr- und beschreibbar. Als wesentliche Kennzeichen des nzl. Th. erscheinen seine P…
Date: 2020-11-18

Florilegium

(1,545 words)

Author(s): Heß, Gilbert | Rode-Breymann, Susanne
1. Literature A florilegium is a compilation of images, maxims, or sayings, taken from the works of one or more authors or from musical works (see below, 2.) and arranged in the manner of a dictionary for rhetorical application. The term, derived from the Greek anthología (“flower gathering”) and dating only from the 16th century, evokes the process of “gathering flowers [of words]” (Latin  flores legere, literally “to collect blooms”), while the related term “(printed) commonplace-book” current in the English-speaking world focuses more strongly on the inte…
Date: 2019-10-14

Salon

(3,843 words)

Author(s): Zimmermann, Margarete | Rode-Breymann, Susanne | Körner, Hans
1. BegriffsdefinitionDer S. ist ein europ. Gedächtnis-Ort par excellence und ein soziokulturelles Phänomen der longue durée, dessen Anfänge im 16. Jh. liegen. Die Konnotationen des semantisch vieldeutigen Begriffs variieren je nach Epoche und Kulturbereich; im Deutschen sind diese häufig pejorativ (»S.-Literat«, »S.-Kommunist«). Er bezeichnet sowohl einen Empfangsraum als auch die dort in periodischen Abständen an jeweils »festem Tag« ( jour fixe) stattfindenden Zusammenkünfte sowie jene Gruppe von Männern und Frauen (franz. habitués), die dort spezifische Formen der Soziabilität praktizieren und sic…
Date: 2019-11-19

Mäzen

(2,571 words)

Author(s): Erben, Dietrich | Schneider, Ute | Rode-Breymann, Susanne
1. DefinitionDer Begriff M. (abgeleitet von Gaius Maecenas, der im 1. Jh. v. Chr. unter Kaiser Augustus als Förderer eines Dichterkreises, darunter Horaz, wirkte) bezeichnet Personen(gruppen) oder Institutionen, die als finanzielle und ideelle Förderer der Wissenschaften oder Künste hervortreten.In der Nz. war die histor. Gestalt des Maecenas neben antiken Quellen durch mehrere Biographien des 17. Jh.s bekannt (u. a. Johann H. Meibom, 1653) [1]. Das dt. Lehnwort M. (Mecenat, Mäcen) ist im 16. Jh. in der Hauptbedeutung »Schutzherr« nachweisbar und verbreitete sich im 18. Jh. mit appellativischer Konnotation, blieb dabei aber im direkten Bezug auf das histor. Exemplum auf die Förderung von Dichtung und Wissenschaft beschränkt: »Er war ein grosser Patron der Poeten und überhaupt gelehrter Leut…
Date: 2020-11-18

Echo [Hinzugefügt 2019]

(1,661 words)

Author(s): Rode-Breymann, Susanne | Herausgeber: Anna Langenbruch
1. Begriff»E., der Wiederschall«, so Johann Heinrich Zedler, ist »eine Begebenheit des Schalles, da man die ausgesprochene Worte oder einen andern Schall, etliche mahl deutlich wiederhohlet, von neuem höret« [1. 124]. Dem akustischen Phänomen des reflektierten Schalls (Akustik), der mit zeitlicher Verzögerung an seinen Ursprungsort zurückkehrt, haben sich u.a. …
Date: 2019-11-19

Patron

(2,804 words)

Author(s): Erben, Dietrich | Schneider, Ute | Rode-Breymann, Susanne
1. Definition Patronage in scholarship, science, and the arts is the financial support and encouragement offered by individual patrons or institutions to practitioners. The quintessential patron in Greco-Roman antiquity was Gaius Cilnius Maecenas, the friend and advisor to the Emperor Augustus in the 1st century BCE who operated as patron of a circle of poets that included Horace. Maecenas’ name has entered many European languages (but not English) as a common noun with the sense of “patron” or “sponsor” (German  Mäzen; French  mécène; Czech  mecenáš), and in derivatives wit…
Date: 2020-10-06

Stadt

(10,610 words)

Author(s): Fahrmeir, Andreas | Kleinschmidt, Erich | Rode-Breymann, Susanne | Jöchner, Cornelia
1. Geschichte 1.1. EinleitungMit S. wird entweder eine Siedlung mit S.-Recht oder mit großer Bevölkerung und kompakter Bebauung bezeichnet (zur Definitionsproblematik vgl. [21. 19–25]; vgl. Ländliche Gesellschaft 1.). Ein S.-Recht verlieh der Korporation und ihren Bürgern rechtliche und ökonomische Privilegien (v. a. Bürgerrecht; Marktrecht; Stapel-Recht; Messe 3.) und erlaubte den S.-Bürgern, sich direkt oder indirekt an lokalen polit. Entscheidungen zu beteiligen (Rat; Bürgermeister). In Einzelfällen kamen die Befreiung von Steuern…
Date: 2020-11-18

Plagiat

(1,370 words)

Author(s): Langer, Daniela | Rode-Breymann, Susanne | Petri, Grischka | Kanz, Roland
1. Begriff und ProblematikAls P. wird ein Werk verstanden, das sich unter bewusster Verschweigung der Quelle ganz oder teilweise auf das Werk eines anderen zurückführen lässt, sodass es als ›Anmaßung geistiger Urheberschaft‹ [2. 1152] definiert werden kann. Damit ist das P. von der Kryptomnesie (der unbewussten Übernahme von Angelesenem) und den Formen der Parodie und Montage geschieden, bei denen die Aufdeckung der Quelle(n) intendiert und für die Rezeption entscheidend ist. Wird bei der künstlerischen …
Date: 2019-11-19

Panegyrik

(3,217 words)

Author(s): Disselkamp, Martin | Loef, Anna Katharina Maria | Rode-Breymann, Susanne
1. DefinitionDer Begriff P. ist durch eine doppelte Perspektive gekennzeichnet, aus der ein gewisses Maß an Unschärfe resultiert: Er weist einerseits auf bestimmte rhetorische und lit. Traditionen der griech. und röm. Antike und ihre späteren Fortsetzungen zurück und dient andererseits retrospektiv als allgemeine Sammelbezeichnung für rhetorische und poetische Texte, aber auch Kunstwerke und Musikstücke enkomiastischen (…
Date: 2019-11-19
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