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Your search for 'dc_creator:( "Beyer, M." ) OR dc_contributor:( "Beyer, M." )' returned 12 results. Modify search

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Johann Friedrich der Großmütige

(155 words)

Author(s): Beyer, M.
[English Version] Johann Friedrich der Großmütige, Herzog von Sachsen, Kurfürst 1532–1547 (30.6.1503 Torgau – 3.3.1554 Weimar), Sohn Johanns des Beständigen, letzter Inhaber der sächsischen Kurwürde aus der wettinisch-ernestinischen Linie. In engem Vertrauensverhältnis mit Luther verfolgte er schon früh eine reformatorische Kirchenpolitik und setzte den unter Johann begonnenen Aufbau des ev. Kirchenwesens sowie die defensive Bündnispolitik bei gleichzeitiger Sorge um den Ausgleich mit Habsburg und…

Georg

(239 words)

Author(s): Beyer, M.
[English Version] Georg, der Bärtige (III.), Herzog von Sachsen (27.8.1471 Meißen – 17.4.1539 Leipzig, beigesetzt zu Meißen), Sohn Albrechts des Beherzten (gest.1500) und der Zdeňa (Sidonia, gest.1510), einer Tochter des böhmischen Königs Georg von Poděbrad (gest.1471 im Kirchenbann), mit der G. sehr verbunden war und deren Frömmigkeit und Fürsorge für die Kirche er teilte. Zunächst für den geistl. Stand bestimmt und relativ hoch gebildet, mußte G. bereits 1488 die Regentschaft übernehmen, regierte seit…

Magdeburg

(370 words)

Author(s): Beyer, M.
[English Version] Magdeburg, Landeshauptstadt von Sachsen-Anhalt (ca.290 000 Einwohner). Das karolingische (Karolinger) »Diedenhofener Kapitular« erwähnt 805 den bereits älteren Stapelplatz und Grenzort »Magedeburg« an der Elbe, der unter König Otto I. kurzzeitig weltl.-geistl. Zentrum des Reiches wurde: 937 Stiftung des Moritzklosters, auf dessen Grundlage sich zw. 955 und 968 Ottos Plan eines Erzbistums für die Slawen (SuffraganeBrandenburg, Havelberg, Meißen, Merseburg, Zeitz) zu Lasten der Diö…

Georg III.

(360 words)

Author(s): Beyer, M.
[English Version] Georg III., der Gottselige, Fürst von Anhalt (15.8.1507 Dessau – 17.10.1553 ebd.), einer der wenigen Inhaber eines ev. bfl. Amtes in der Reformationszeit, war zugleich der einzige unter ihnen, der dem Reichsfürstenstand entstammte und neben dem bfl. Amt im albertinischen Sachsen landesfürstliche Aufgaben im ererbten Territorium wahrnahm. Ausbildung und geistl. Karriere des dritten Sohnes des Fürsten Ernst von Anhalt-Dessau (gest.1516) und der Fürstin Margarete, geb. Herzogin von Münst…

Hausmann

(162 words)

Author(s): Beyer, M.
[English Version] Hausmann, Nikolaus (1478/79 Freiberg, Sachsen – 3.11.1538 ebd.), Sohn eines Ratsherrn; Studium der artes seit 1498 in Leipzig, 1503 M.A., Priesterweihe in Altenburg, Prediger in Schneeberg, seit 1519 enge Anlehnung an Luther. H. übernahm 1521 die Pfarrstelle an St. Marien in Zwickau (Zentrum frühreformatorischer Strömungen) und etablierte gemeinsam mit dem städtischen Rat behutsam ein ev. Kirchenwesen. Als kirchl. Praktiker erlangte H. überregionale Bedeutung: Er forderte von Luth…

Merseburg

(249 words)

Author(s): Beyer, M.
[English Version] Merseburg, Kreisstadt südlich von Halle in Sachsen-Anhalt, Regierungsbezirk Halle (Chemiestandort seit Beginn des 20. Jh., z.B. Leunawerke; ca.40 000 Einwohner); Ersterwähnung im 9. Jh. (Hersfelder Zehntverzeichnis: »Mersiburc«); literaturwiss., kirchengesch. und architektonische Bedeutung (z.B. Merseburger Zaubersprüche; Chronik Bf. Thietmars von Merseburg; Domburg auf dem Saalehochufer). Das Magdeburger Suffraganbistum, in der nur kurzzeitig bestehenden Markgrafschaft M. aufgru…

Johann der Beständige

(171 words)

Author(s): Beyer, M.
[English Version] Johann der Beständige, Herzog von Sachsen, seit 1525 Kurfürst (30.6.1468 Meißen – 16.8.1532 Schweinitz bei Wittenberg); der Wettiner regierte seit 1486 gemeinsam mit seinem Bruder, Kurfürst Friedrich dem Weisen, verwaltete seit 1513 von Weimar aus die südlichen Teile des ernestinischen Herzogtums und war seit 1514 zuständig für die gesamte kursächsische Innenpolitik. J. nahm frühzeitig Anteil an der Reformation Luthers, ließ aber in seinem Verwaltungsbereich zunächst eine Vielfal…

Amsdorf

(217 words)

Author(s): Beyer, M.
[English Version] (Amsdorff), Nikolaus v. (3.12.1483 Torgau – 14.5.1565 Eisenach), Neffe Johannes' v. Staupitz; seit 1500 Student in Leipzig; 1502 in Wittenberg; 1511 Licentiat der Theol.; mit einer Kanonikerpfründe am Wittenberger Allerheiligenstift verbunden war seine Professur an der Artistenfakultät der Leucorea. Seit 1516 Anschluß an Luther (Begleiter zur Leipziger Disputation 1519 und nach Worms 1521; lebenslange enge Freundschaft). Seit 1524 reformatorische Wirksamkeit außerhalb von Wittenber…

Miltitz

(181 words)

Author(s): Beyer, M.
[English Version] Miltitz, Karl von (1490 Rabenau bei Dresden – 20.11.1529 bei Groß-Steinheim [im Main ertrunken]), kurialer Diplomat aus sächsischem Adel; juristische Studien seit 1508 in Köln und Bologna; ab 1513/14 in Rom. M. reiste im November 1518 (z.Z. des polit. Schwebezustandes zw. dem Tod Kaiser Maximilians I. und der Wahl Karls V. – im Sommer 1519 ruhte Luthers röm. Prozeß) im päpstl. Auftrag (antihabsburgische Absicht) zu Kurfürst Friedrich dem Weisen, überbrachte u.a. ein Ehrengeschenk (…

Meißen

(262 words)

Author(s): Beyer, M.
[English Version] Meißen, Kreisstadt in Sachsen, Regierungsbezirk Dresden (Weinbau, Porzellanmanufaktur; ca.29 000 Einwohner). Die um 929 auf einem Bergsporn links der Elbe durch König Heinrich I. errichtete, strategisch wichtige Reichsburg »Misni« wurde bald zu einem überregionalen Verwaltungszentrum: 968 Gründung des Magdeburger Suffraganbistums M. im Dienst der Slawenmission (Merseburg, Zeitz) mit Sitz des Bischofs auf der Burg; dort auch 968 ein Markgraf, 1068 ein Burggraf bezeugt. Die Markgra…

Menius

(159 words)

Author(s): Beyer, M.
[English Version] Menius, Justus (Menig, Jost; 13.12.1499 Fulda – 11.8.1558 Leipzig), studierte seit 1514 in Erfurt (1516 M.A.), gehörte zum Humanistenkreis um K.Mutianus und H.E.Hessus; Hörer Luthers und Melanchthons ab 1519 in Wittenberg. Seit 1523 stand M. in kirchl. Dienst, war von 1525 bis 1528 Prediger in Erfurt (religionspolit. Kontroversen), wurde 1529 Eisenacher Superintendent, war seit 1528 Mitglied von Visitationskommissionen (Visitation) im ernestischen, seit 1539 auch im albertinischen …

Mörlin

(253 words)

Author(s): Scheible, H. | Beyer, M.
[English Version] , 1.Joachim (6.[8.?] 4.1514 Wittenberg – 23.[29.?]5.1571 Königsberg). Nach Schul- und Handwerksausbildung in Marburg, Konstanz und Coburg studierte M. ab 1532 in Wittenberg (1536 M.A.), wurde 1539 Diaconus an der Stadtkirche und 1540 Dr. theol., sodann als Superintendent nach Arnstadt berufen. Vom Landesherrn wegen seiner Strenge abgesetzt, wurde er 1544 Superintendent in Göttingen. 1550 wegen seines Widerstands gegen das Interim entlassen, fand er in Schleusingen Asyl und wurde…