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Your search for 'dc_creator:( "Hübner, U." ) OR dc_contributor:( "Hübner, U." )' returned 12 results. Modify search

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Madeba

(359 words)

Author(s): Hübner, U.
[English Version] Madeba, Ort ca.30 km südwestlich von ʿAmman. Spätestens seit der FB-Zeit I mit Unterbrechungen besiedelt, war M. Mitte des 9.Jh. zw. Israel und Moab umstritten (vgl. Num 21,30; Jos 13,9.16), bis Mesa von Moab die Stadt eroberte (Mesa-Stele). Seit dem 6.Jh. v.Chr. gehörte M. zum Bab. Reich (Jes 15,2). In hell.-frühröm. Zeit von Arabern (Nabatäern [Nabatäerreich] bzw. Banu ʿAmirat) beherrscht (CIS 2/1,196; 1Makk 9,36; vgl. Flav.Jos.Ant. XIII 11.18) und vorübergehend von Makkabäern …

Deutsches Evangelisches Institut für Altertumswissenschaft des Heiligen Landes.

(317 words)

Author(s): Hübner, U.
[English Version] Nachdem u.a. 1877 der Deutsche Verein zur Erforschung Palästinas, 1893 die École Biblique und 1898 die Dt. Orient-Gesellschaft gegründet worden waren (Ausgrabungen: III.), organisierte sich in Deutschland das kirchl.-theol. Interesse an der Erforschung des Hl. Landes. Unterstützt von Wilhelm II., wurde das DEI auf der Eisenacher Konferenz am 19.6.1900 als Stiftung der dt. ev. Landeskirchen gegründet und am 15.11.1903 durch seinen ersten Vorsteher G.Dalman (1903–1914/17) in Jerus…

Ammon

(754 words)

Author(s): Hübner, U.
[English Version] I. Geographie Der Stamm bzw. das Volk der Ammoniter leitete seinen Namen von einem heros eponymos namens A. ab. Ihre Eigen- wie Fremdbezeichnung lautete »die Söhne A.s« (בְּנֵי עַמוֹן/benê ‘ammôn). Auf dem mittleren transjordanischen Hochplateau lag ihre Hauptstadt Rabbat-Ammon, Zitadelle des heutigen cAmmān. Im Süden/Südwesten grenzte A. an Moab, im Nordwesten/Westen an die gileaditischen Gebiete Israels, im Nordosten evtl. an aram. Gebiete. Im Osten an Steppen/Wüsten der arab. Halbinsel reichend, änderte sich die Gren…

Geser

(239 words)

Author(s): Hübner, U.
[English Version] (hebr. גֶזֶר »abgetrennte Fläche« (?); hieroglyphisch Qd̲r und keilschriftlich Gazri u. ä.), eine der größten ao. Ortslagen Palästinas, liegt am Nordwestrand der Schefela nahe der Kreuzung der Via Maris und der Straße Jaffa–Jerusalem, 1871 von Charles Clermont-Ganneau erstmals mit Tell Gˇazarī identifiziert, ausgegraben von R.A. Stewart Macalister 1902–1909, Alan Rowe 1934 sowie von G.E.Wright, William G. Dever und Joe D. Seger 1964–1974, 1984 und 1990. Erstmals im späten Chalkoli…

Kultgeräte in Palästina

(464 words)

Author(s): Hübner, U.
[English Version] (Bronzezeit bis Spätantike). Macht ausströmende Gegenstände wie Zepter oder Zeremonialwaffen oder Geräte, die zur Durchführung kultischer Handlungen wie z.B. Libationen und Räucheropfern benötigt wurden, ohne daß ihnen magische Kräfte innewohnten, können als K. bez. werden. Als solche sind sie in Palästina seit prähist. Zeit belegt und konnten im offiziellen wie privaten Kult Verwendung finden, waren aus den unterschiedlichsten Materialien gefertigt und meist in symbolischen Far…

Deutscher Verein zur Erforschung Palästinas

(261 words)

Author(s): Hübner, U.
[English Version] (kurz: Dt. Palästina-Verein/DPV), gegründet 1877 in Wiesbaden durch Carl Ferdinand Zimmermann (Basel), Albert Socin (Tübingen) und E.Kautzsch (Basel). Ziel und Aufgabe des DPV ist die wiss. Erforschung der Gesch. und Kultur Palästinas, insbes. seiner antiken Vergangenheit, durch die Förderung und Publikation archäologischer, topographischer, ethnologischer, philol.-epigraphisch-lit., religionsgesch. und naturkundlicher Studien. Dazu gibt der DPV seit 1878 jährlich eine Zeitschri…

Kunsthandwerk

(1,216 words)

Author(s): Hübner, U. | Lambacher, L.
[English Version] I. Archäologisch Unter K. kann die Produktion von Gerätschaften und Gebrauchsgegenständen aller Art verstanden werden, also das, was man heute meist als »angewandte Kunst« bez. In der ao.-antiken Levante gab es für K. keine eigene Begrifflichkeit, ebenso fehlten explizite Kunsttheorien. Gelegentlich konnte K. mythologisch von Kulturheroen (Kulturbringer; Gen 4,22; 6; vgl. Philo Byblius) hergeleitet oder einer eigenen Gottheit bzw. einem Patron zugeordnet werden, wie z.B. später Jo…

Devotionalien/Devotionalienhandel

(1,173 words)

Author(s): Hübner, U. | Bloedhorn, H. | Hartinger, W.
[English Version] I. Antike D. können als Gegenstände privater Frömmigkeit und Religiosität verstanden werden, die in allen antiken Kulturen üblich waren (vgl. Epictet, dissertationes II 8,12), dort v.a. im Alltag zu magisch-apotropäischen bzw. energetisch-sakramentalen Zwecken gefragt waren und über den Handel vertrieben wurden (Philostr.vit.ap. 5,20). Die Bez. ist neuzeitlich, entsprechend fehlen antike Äquivalente; vergleichbar sind im griech.-röm. Bereich z.B. ευ᾿λογι´α/eulogía (Segensgut, -gabe; lat. benedictio), ϕυλακτη´ριον/phylaktē´rion (Schutzmitte…

Archäologie

(2,297 words)

Author(s): Nissen, H.J. | Hübner, U. | Koch, G.
[English Version] I. Allgemein Während in früherer Zeit der Begriff »A.« v.a. für die Beschäftigung mit der griech.-röm. Antike und dort v.a. mit den Kunstwerken verwendet wurde, werden als A. heute alle wiss. Bemühungen angesprochen, aus nicht-schriftlichen Hinterlassenschaften alter Kulturen Informationen zu gewinnen, die zu einem Verständnis derselben führen. Für Perioden, aus denen schriftliche Zeugnisse vorliegen, ergänzt die A. deren Aussagen, wobei sie häufig objektivere Angaben liefert, da …

Ausgrabungen

(5,085 words)

Author(s): Bernbeck, R. | Matthäus, H. | Hübner, U. | Koch, G.
[English Version] I. Allgemein Die Entstehung der Wissenschaft Archäologie ist eng mit der Entwicklung von A.techniken verknüpft. A. dienen dem kontrollierten Erforschen materieller Evidenz vergangener Gesellschaften. Die Grundidee der wiss. A. besteht darin, daß antike Gegenstände hauptsächlich in ihrem urspr. Kontext volle Bedeutung erlangen. Funktion, Datierung und der Bezug zu anderen Objekten können nur dann mit einiger Sicherheit bestimmt werden, wenn Fundort und -lage bekannt sind. Das Paradox der wiss. A. besteht…

Haus

(1,126 words)

Author(s): Hübner, U. | Hoheisel, K. | Osiek, C. | Sprondel, W.M.
[English Version] I. Archäologisch Im funktionalen Sinn ein Gebäude, das im Gegensatz zum Palast als privates Wohn-H. diente. Können im prähist. Palästina v.a. Rundbauten ausgemacht werden, herrschte vom Chalkolithikum bis zur FB-Zeit der Typ des Breitraum-H. vor, ein einräumiges, eingeschossiges Gebäude mit einem einzigen Eingang an der Längsseite; daneben kam gelegentlich der Typ des Apsidial-H. vor. Für die MB- und SB-Zeit war das Hof-H. mit einem zentralen, annähernd quadratischen Hof typisch, …

Musik/Musikinstrumente

(13,005 words)

Author(s): Sullivan, L. | Kammerer, S. | Hübner, U. | Bohlman, P.V. | Reinert, B. | Et al.
[English Version] I. ReligionswissenschaftlichMusik (M.) hat innerhalb der Kulturgesch. in vielen Bereichen ihren Platz. Sie begleitet die Arbeitswelt, dient der Unterhaltung oder dem Tanz, begegnet in rel. Handlungs- und Ausdrucksformen oder kann auch in therapeutischer Hinsicht verwendet werden. M. als Kunstform um ihrer selbst willen ist sekundär. Sprechen und Gesang sind dabei nicht immer scharf voneinander zu trennen, sondern von der jeweiligen Einzelsprache abhängig; dabei kann die Umsetzung…