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Your search for 'dc_creator:( "Veltri, G." ) OR dc_contributor:( "Veltri, G." )' returned 21 results. Modify search

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Leone da Modena

(174 words)

Author(s): Veltri, G.
[English Version] (Leone Modena da Venezia; 1571 Venedig – 1648 ebd.). L. erhielt eine umfangreiche Ausbildung, u.a. auch in ital. Lit., Musik und Gesang. Infolge der prekären finanziellen Lage seiner Familie mußte L. durch verschiedene Berufe sein Leben bestreiten. In seiner Autobiogr. listet er 26 verschiedene Tätigkeiten auf. Sein Hauptberuf blieb die geistige Beschäftigung: Er war Schriftsteller, Lehrer und Prediger. Gegen die Tendenz seiner Zeit war L. ein strenger Kritiker der Kabbala und e…

Hekataios

(170 words)

Author(s): Veltri, G.
[English Version] aus Abdera. Der Philosoph und Historiograph H. war Zeitgenosse von Alexander d.Gr. und von Ptolomaios I. (Flav.Jos.Apion. I 183; Ptolemäer). In seinem berühmten Buch »Aegyptiaca« behandelt H. Teile der jüd. Gesch., aber auch jüd. Bräuche, Rel. und militärisches Wesen (Frgm. bei Diodoros Siculos XL 3). F.Josephus zitiert H.s Abh. »Über die Juden« (Apion. I 183 ff., vgl.1,214), an deren Authentizität Zweifel erhoben wurden. Ihm zufolge behandelte H. darin das Verhältnis der Juden zu…

Jehuda Löw

(167 words)

Author(s): Veltri, G.
[English Version] von Prag (1525–12.8.1609 Prag), bekannt als »der Maharal« (»unser Rabbi, der Rabbi Löw«), zeichnete sich als Talmudlehrer und Rabbiner aus. Als hist. gesichert gilt in J.s legendeumwobenem Leben die Periode von 1559 bis 1573, in der er Rabbiner von Nikolsburg und Oberrabbiner von Mähren war. 1573 zog er als Privatperson nach Prag, wo er zum Leiter der Schule »Die Klaus« wurde. Nach dem Besuch des dt. Kaisers Rudolf II. verließ J. 1592 Prag und zog nach Posen, wo er Oberrabbiner vo…

Moscato

(139 words)

Author(s): Veltri, G.
[English Version] Moscato, Judah (ca.1530 Osimo – ca.1593 Padua), einer der wichtigsten Rabbiner der Renaissance. M. mußte Osimo aufgrund der Vertreibung der Juden (Judenverfolgungen) verlassen, die von Pius V. 1569 angeordnet wurde. In Padua wurde er zum offiziellen Prediger und 1587 Oberrabbiner. M. verfuhr eklektisch. Neben der rabb. Ausbildung eignete er sich profane Wiss. (Medizin, Musik, Astronomie, Rhetorik, Jüd. und klassische Philos.) an. Er verband Kabbala mit neuplatonischen Ideen (Neupl…

Lilit

(224 words)

Author(s): Veltri, G.
[English Version] Lilit, Name eines weiblichen Dämons (Dämonen/Geister: II.), bab.-sum. Herkunft, in der Bibel nur in Jes 34,14 erwähnt. Der Name L. ist philol. und traditionsgesch. nicht eindeutig zu entziffern (»Nachtdämon«?). Ähnlich dem bab. Dämon Labartu oder Lamashtu wird ihr die Gefährdung von schwangeren Frauen und die Tötung von neugeborenen Kindern zugeschrieben. Im bab. Talmud ist v.a. ihre sexuelle Neugier (L. als Verführerin von Männern) und ihre Stellung innerhalb der Dämonologie her…

Aristeasbrief.

(341 words)

Author(s): Veltri, G.
[English Version] Aristeas ist uns nur durch einen »genaueren Bericht« (diē´gēsis) über die Anlässe und Umstände der Übers. der LXX für den (fiktiven) Philokrates bekannt. Die Beschreibung des Geschehens bildet zwar den Rahmen der Schrift (Anlaß der Übers.: §§ 1ff.; Ersuchen des Philadelphos an den Hohenpriester Eleazar, positive Antwort: §§ 9–11; 28–51; die Übersetzer: §§ 102–127; Empfang vor dem König: §§ 172–181; Übers.: §§ 301–322), der Inhalt aber ist von der Apologie des (alexandrinischen?)…

Magnes

(136 words)

Author(s): Veltri, G.
[English Version] Magnes, Judah Leon (5.8.1877 San Francisco – 27.10.1948 New York), Rabbiner und der Mitgründer der Hebrew University in Jerusalem. M. wurde am Hebrew Union College 1900 zum Rabbiner ordiniert. 1902 Promotion in Heidelberg. 1904 war M. Reform-Rabbiner des Temple Israel in Brooklyn und 1906 des Temple Emanu-El in New York. Enttäuschungen über das Reformjudentum führten ihn zum konservativen Judentum; 1910 übernahm er das Amt des Rabbiners des B'nai Jeshurun. Nach dem 1.Weltkrieg wand…

Luzzatto

(120 words)

Author(s): Veltri, G.
[English Version] Luzzatto, Samuel David (Akronym: Shadal; 22.8.1800 Triest – 30.9.1865 Padua), orth. jüd. Gelehrter. L. verstand bibl. und allg. Bildung zu verbinden. 1829 wurde er an dem »Collegio Rabbinico Italiano« in Padua als Dozent für Bibel, Grammatik, jüd. Gesch. und Theol. berufen, ein Amt, das er bis zu seinem Tod bekleidete. L. lehnte die hell. Philos., den Intellektualismus des M.Maimonides und den Rationalismus von B.de Spinoza ab, aber auch die Kabbala. Bekannt ist L. für seine Tätigkeit als Bibelübers. und für seine Editionen ma. Poesie. Giuseppe Veltri Bibliograp…

Menasse ben Israel

(160 words)

Author(s): Veltri, G.
[English Version] (1604 auf Madeira – 1657 Middelburg, Niederlande), Rabbiner, Schriftsteller und Drucker, lebte meistens in Amsterdam. M. war ein Theologe des Judentums, der profane und rabb. Kenntnis zur Verteidigung des Judentums zu nutzen wußte. 1626 gründet er die erste jüd. Druckerei in Amsterdam. M. veröff. mehrere Werke, die auch die Nichtjuden ansprechen sollten (De Creatione, 1635; De Resurrectione Mortuorum, 1636; De fragilitate humana, 1642). Er wurde als intellektueller Vertreter des…

Eupolemos

(176 words)

Author(s): Veltri, G.
[English Version] . Jüd.-hell. Historiograph, dessen Werk »Über die Könige in Judäa« frgm. in den Exzerpten des Alexander Polyhistor (von Eus. und Clemens von Alexandrien überliefert) erhalten ist. Er ist wohl mit dem E. zu identifizieren, der in 1 Makk 8,17 und 2 Makk 4,11 als Leiter der jüd. Gesandtschaft nach Rom erwähnt wird. Sein Werk, das zeitlich um das Jahr 158/157 v.Chr. angesetzt werden dürfte, deckt die Periode von Mose bis zu seiner Zeit ab. Erhalten sind ein kurzes Stück über Mose als…

Hellenismus

(2,659 words)

Author(s): Timpe, D. | Känel, R. | Veltri, G. | Wyrwa, D. | Lilie, R.
[English Version] I. Zum Begriff H. als Epochenbegriff geht auf J.G.Droysen zurück, der die Vermischung von Griechentum und Orient als Charakteristikum der Zeit und als Voraussetzung für das Christentum positiv beurteilte. Statt der Abwertung als Verfallszeit wurde damit die Eigengesetzlichkeit der Epoche erkennbar. Der griech. Sprachgebrauch (ε῾λληνισμο´ς/hellēnismós, für Assimilation von Nichtgriechen an griech. Sprache und Lebensform; vgl. ε῾λληνισται´ι´/hellēnistaí in Apg 6,1; 9,29) und sein modernes Verständnis erklären die Genese der wiss. Begr…

Italien

(7,172 words)

Author(s): Beck, R.K. | Schneider, H. | Paoli-Lafaye, E. | Ricca, P. | Veltri, G.
[English Version] I. Allgemein I. ist seit 1861 (Gründung des Königreichs I.) nationalstaatliche Bez. für das erste einheitliche Staatsgebilde auf der Apenninhalbinsel seit dem Langobardeneinfall (568). Nach einem Referendum 1946 wurde I. Republik (Repubblica Italiana) mit Zweikammernparlament. Repräsentatives Oberhaupt ist der Staatspräsident, Regierungschef der Ministerpräsident. Hauptstadt ist seit 1870, nach Auflösung des Kirchenstaates, Rom (ca.2,7 Mio. Einwohner i.J. 2000). Die Staatsfläche von 301 230 km 2 bei 57,6 Mio. Einwohnern ist in 20 Verw…

Astrologie

(3,421 words)

Author(s): Thiede, W. | Koch, K. | Hübner, W. | Veltri, G. | Kiener, R.C. | Et al.
[English Version] I. Religionsgeschichtlich 1. Begriff. Unter A. ist die Funktionalisierung astronomisch-quantitativer Beobachtungen und Berechnungen zugunsten einer kosmisch- und anthropologisch-qualitativen Deutung der Gestirne zu verstehen. Sofern der erste der beiden Aspekte noch nicht oder nur sehr wenig entwickelt ist, spricht man besser von Astralmythologie (eine förmliche »Astralreligion« hat es nie gegeben). Diese bildet den zeitlich und örtlich nicht zu fixierenden Ursprung und den bis in…

Heilige Schriften

(959 words)

Author(s): Pezzoli-Olgiati, D. | Veltri, G. | Drecoll, V.H. | Graham, W.A.
[English Version] I. Religionsgeschichtlich Jede Art von geschriebenem Dokument, welches sich auf ein rel. Symbolsystem (Symbol) bezieht, kann als hl. S. bez. werden. Als Ausgangspunkt für eine syst. Orientierung unter der vielfältigen Produktion von rel. Texten durch die gesamte Gesch. hindurch kann gerade das Kriterium der Schriftlichkeit dienlich sein. Denn der Prozeß der schriftlichen Fixierung impliziert immer eine in kleinerem oder größerem Maße distanzierte Reflexion zum Geschriebenen. Betra…

Feste/Feiern

(6,040 words)

Author(s): Borgeaud, P. | Otto, E. | Veltri, G. | Schramm, T. | Wiggermann, K. | Et al.
[English Version] I. Religionswissenschaftlich Das Wort »Fest« (vgl. fête, festa, fiesta, feast oder festival usw.) leitet sich vom lat. festus (dies) her. Es verweist auf den Kalender und ruft zugleich die Vorstellung des Göttlichen wach: Ein Festtag ist ein herausgehobener, ausgesonderter, jeweils einer bestimmten übernatürlichen Wesenheit geheiligter Tag. »Fest« (F.) kann daher als gleichbedeutend mit rel. Begehung verstanden werden. In diesem Sinn etwa von griech., röm. oder chinesischen F. zu …

Dämonen/Geister

(5,084 words)

Author(s): Hutter, M. | Görg, M. | Kollmann, B. | Haustein, J. | Koch, G. | Et al.
[English Version] I. Religionsgeschichtlich (Alter Orient und Antike)Der im eur. Sprachgebrauch verbreitete Begriff »D.« entstammt dem Griech. (δαι´μων/daímōn), dort zunächst auch zur Bez. von Göttern (ϑεο´ι/theói) verwendet (vgl. Hom. Il. 1,122), ohne daß damit eine positive oder negative Wertung verbunden wäre. Die ausschließliche »Negativierung« von D. ist zweifellos eine sekundäre Entwicklung, indem sie den Göttern entgegengestellt werden. Phänomenologisch zeigen D. im AO und in der Antike einige Gemeinsamkeiten: Ih…

Gastfreundschaft

(2,244 words)

Author(s): Pezzoli-Olgiati, D. | Wilson, W.T. | Dell, K. | Koenig, J. | Leppin, V. | Et al.
[English Version] I. Religionsgeschichtlich Unter G. versteht man die Sitten, welche die zeitweilige Aufnahme eines Fremden in eine bestimmte Gruppe regeln. Dieser Aspekt kann z.B. gut mit dem griech. Begriff für G. ϕιλοξενι´α/philoxenía (das »Willkommenheißen eines Fremden«) illustriert werden. Der Gastgeber schützt den Gast vor den zahlreichen Gefahren, denen er in seinem prekären Status ausgesetzt ist, und garantiert ihm den Lebensunterhalt für eine begrenzte Zeit; der Gast nimmt die G. entgegen, ohne den Gastgeber auszube…

Anthropomorphismus

(2,137 words)

Author(s): Löhr, G. | Podella, T. | Veltri, G. | Ess, J. van | Körtner, U.H.J. | Et al.
[English Version] I. ReligionswissenschaftlichA. bezeichnet die Auffassung Gottes oder von Göttern in menschlicher Gestalt. Er ist von der Personifikation seelischer Vorgänge (Animatismus), der Vorstellung der Beseelung von Steinen, Bäumen, Tieren oder Orten (Animismus) oder der Idee einer Gegenständen oder Personen innewohnenden Kraft (Dynamismus) abgeleitet worden. In jüngster Zeit wird die personale Auffassung der »großen« Götter auf die Herrschervorstellung zurückgeführt, wobei sich in der Gött…

Liebe

(7,158 words)

Author(s): Prohl, I. | Morgen, M. | Stock, K. | Steinmann, M. | Herms, E. | Et al.
[English Version] I. ReligionsgeschichtlichDer Begriff L. qualifiziert eine von Gefühlen der Zuneigung, Zärtlichkeit oder Hingabe geprägte Beziehung zw. den Menschen und zw. Mensch und Gott (Liebe Gottes und Liebe zu Gott) oder den Göttern. Im AT ist von der L. Gottes zum Menschen die Rede; neben das Gebot des Gehorsams gegenüber Gott tritt im Judentum das Gebot der L. zu Gott (Dtn 6,5) und zu den Mitmenschen (Lev 19,18). Im NT wird L. zur zentralen Botschaft (Lk 10,27); dem Gebot Jesu, einander z…

Bibelübersetzungen

(14,370 words)

Author(s): Dogniez, C. | Schulz-Flügel, E. | Juckel, A. | Veltri, G. | Griffith, S.H. | Et al.
[English Version] Bibel=B., Übersetzung=Ü. I. Übersetzungen in antike Sprachen 1. Übersetzungen des Alten Testaments ins Griechische a) Die erste schriftliche Ü. der HB, die Septuaginta (LXX), verdankt ihren Namen dem Umstand, daß im Aristeasbrief berichtet wird, daß 72 Älteste von Jerusalem nach Alexandrien gekommen waren, um auf Anregung von König Ptolemäus die Tora der Juden ins Griech. zu übersetzen. Juden wie Christen (Flavius Josephus, Philo von Alexandrien, Justin, Irenaeus und Clemens von Alexandrien)…

Magie

(8,481 words)

Author(s): Wiggermann, F.A.M. | Betz, H.D. | Baudy, D. | Joosten, J. | Frenschkowski, M. | Et al.
[English Version] I. Religionswissenschaftlich Bis heute hat keine Definition von M. allg. Anerkennung gefunden. In den Ansätzen des späten 19.Jh. (E.B.Tylor, J.G.Frazer) sah man M. als »primitives« Weltdeutungssystem, die niedrigste Stufe der evolutionären Entwicklung (Evolution: II.) von Rel. und Wiss. (vgl. auch Mythos/Mythologie: I.). M. setzt aus dieser Sicht ein System mechanistischer, kosmischer Gesetze voraus, deren Kenntnis den Magier in die Lage versetzt, die Lebensbedingungen zum Wohl de…
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