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Gastronomische Dichtung
(577 words)

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I. Griechisch

Die g.D. kann als bes. Strömung jener parodistischen Dichtung angesehen werden, die gegen Ende des 5. Jh. v.Chr. mit Hegemon von Thasos zu einer echten lit. Gattung wurde: eine leichte, scherzhafte Dichtung (Ergebnis jedoch eines künstlerischen Engagements) besingt die Freuden des Bauches und des Tisches. Bei dem verlorenen Δεῖπνον (Deípnon, ‘Gastmahl) des Hegemon handelte es sich um eine Bankettbeschreibung (anagraphḗ, Athen. 1,5a; s. auch Symposienliteratur), ebenso bei den gleichn…

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Montanari, Ornella (Bologna) and Rüpke, Jörg (Erfurt), “Gastronomische Dichtung”, in: Der Neue Pauly, Herausgegeben von: Hubert Cancik,, Helmuth Schneider (Antike), Manfred Landfester (Rezeptions- und Wissenschaftsgeschichte). Consulted online on 12 May 2021 <http://dx.doi.org/10.1163/1574-9347_dnp_e419420>
First published online: 2006



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