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Pudor
(144 words)

[English version]

Als die soziale Kategorie des menschlichen “Schamgefühls” ist p. seit den frühen lit. Belegen (z. B. Plaut. Epid. 166) Element des röm. Wertediskurses, erscheint aber offenbar erst mit den intensivierten Moraldiskursen augusteischer Zeit - in Nachbildung der griech. Aidṓs - als Appellativum und Person. Bei den Dichtern mag die Nennung von P. bisweilen Pudicitia mitevozieren (Serv. auct. Aen. 4,27; Hor. carm. saec. 57; [1. 89]): Anders als die Personifikation der weiblichen Keuschheit wurde P. zwar nicht offiziell kultisch verehrt, …

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Bendlin, Andreas (Erfurt), “Pudor”, in: Der Neue Pauly, Herausgegeben von: Hubert Cancik,, Helmuth Schneider (Antike), Manfred Landfester (Rezeptions- und Wissenschaftsgeschichte). Consulted online on 17 May 2021 <http://dx.doi.org/10.1163/1574-9347_dnp_e1014400>
First published online: 2006



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